Re: Re: Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

Traviata, 31.03.2016 10:04:06

argusschlaeft wrote:
. . . Nun gut, vielleicht bieten die anderen geplanten Premieren den Tänzern und Tänzerinnen mehr Gelegenheit, zu glänzen.

Glaubst Du wirklich?
Es gibt nur drei "Premieren" in der nächsten Spielzeit:

1.) Den Uralt-Nussknacker von N. Duato, den er für Petersburg gemacht hat und dann vor zwei Jahren in der Scala herausbrachte - wieder mal nur das Aufwärmen kalten Kaffees für Berlin! (7. Oktober 2016)

2.) Die Hofesh-Shechter / N. Duato - Premiere (21. April 2017)

3.) Eine "Premiere" von modernen Stücken von Millepied und Maillot (22. Januar 2017)

C'est tout! È tutto! DAS IST ALLES !!!!!!!!!!!

.

zuletzt geändert von Traviata, 31.03.2016 10:09:21


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Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

olafzhh, 02.06.2016 18:32:34

Guten Abend,

um kein weiteres Thema eröffnen zu müssen (und weil es zu "Was wird aus..." passt) eine Frage (zugleich der erste Beitrag nach einigem Mitlesen) an die Berliner "Insider" - wann darf mit der Bekanntgabe der Besetzungen der Spielzeit 2016 / 2017 gerechnet werden, und wird GISELLE wieder mit Iana Salenko und Dinu Tamazlacaru zu sehen sein ?

Ich fahre 1 bis 2 Mal im Jahr aus Hamburg nach Berlin, um mir Vorstellungen des SBB anzuschauen (der Auslöser war die Lindenoper [wer Hamburg kennt, weiß auch um die architektonischen Untiefen der Staatsoper, dagegen ist schon das Schillertheater eine Schönheit] im Verbund mit einer "sagenumwobenen" Tänzerin, die hier recht oft namentlich genannt wird, Hoffnung und Freude auf die Wiedereröffnung UdL sind trotz Verzug ungebrochen), und habe im vergangenen Jahr eine grandios schöne GISELLE sehen dürfen (wohingegen die Hamburger - nun ja....).

Und da peu a peu die Karten für die erste(n) Reihe(n) ausgehen, müsste ich langsam - wenn.... daher wäre ein Fingerzeit erfreulich :-)

Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

Traviata, 02.06.2016 20:12:52

Leider kann derzeit niemand mit solch einem "Fingerzeig" dienen - ausser vielleicht der Direktion des Staatsballetts Berlin. Aber wie das hier läuft kann ich nicht mal glauben, dass die schon irgendeinen Plan haben . . .
Auch wir Berliner Ballettfreunde sehen natürlich den Dino sehr gern, auch Iana.
Wann die beiden tanzen, das muss man sehen - manchmal ist es im Internet auf der Homepage des SBB schon recht früh zu lesen. Du hast aber recht, zumindest die erste Reihe ist dann meistens schon weg (da sitzen ja WIR, der Berliner Ballett-Fan-Block! :ballett: )
Es ist halt ein Lotteriespiel. Um den Wunschplatz zu kriegen, muss man früh Karten kaufen. Wer dann schlussendlich an dem Abend tanzt, das wissen die Götter . . .
.
Nachtrag
Die sind ja so planlos, man kann heute noch nicht einmal auf der Homepage sehen, wer die nächsten beiden (und letzten dieser Saison) Vorstellungen von "Jewels" am 10. und 19. Juni 2016 tanzen wird. Es wird ja nicht mehr die Shoko Nakamura sein, die den "Diamonds"-Solopart übernimmt. Wer denn dann? Sollte das heute (02. Juni!) wirklich noch nicht feststehen?
.

zuletzt geändert von Traviata, 02.06.2016 20:21:42


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Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

olafzhh, 02.06.2016 22:32:12

Traviata wrote:
Wann die beiden tanzen, das muss man sehen - manchmal ist es im Internet auf der Homepage des SBB schon recht früh zu lesen. Du hast aber recht, zumindest die erste Reihe ist dann meistens schon weg (da sitzen ja WIR, der Berliner Ballett-Fan-Block! :ballett: ) Es ist halt ein Lotteriespiel. Um den Wunschplatz zu kriegen, muss man früh Karten kaufen. Wer dann schlussendlich an dem Abend tanzt, das wissen die Götter . . ..

Bangemachen gilt nicht ;-) Die Plätze 1 bis 6 sind ja meist noch etwas länger zu haben, und in Hamburg ist es deutlich schwieriger, an bestimmte Karten(kategorien) zu gelangen, ich erinnere mich gut, dass ich anlässlich der ersten Besuche in Berlin (noch UdL) enorm überrascht war, eine Abendkasse (!) mit einer Schlange (!) zu sehen, denn in Hamburg sind die Vorstellungen spätestens einige Wochen vorher (es waren mal bis zu 6 Monate, das hat sich doch ein wenig geändert) zu 100 % verkauft (einschließlich der Stehplätze im 4. Rang)...

Salenko / Tamazlacaru waren ein Traum(paar) !! Ebenso schön war bislang nur die (bislang) letzte Übertragung aus dem ROH (Nunez / Muntagirov und Mendizabal als wunderbare Myrtha), dem fehlte aber natürlich das zusätzliche Live-Flair... war ich lange Zeit davon ausgegangen, dass ich UdL nach der Wiedereröffnung "etwas" (es darf zwar, muss aber ja nicht ständig GISELLE sein) mit P.S. und Beatrice Knop würden sehen können, stelle ich mir jetzt neben dem Haus an sich eine "Wiederholung" von 2015 an schönerem Ort vor... und möchte am liebsten gleich in den Bus steigen ;-)

Eine gewisse "Unorganisiertheit" ist mir leider auch bereits aufgefallen - früher wurden über die Website / per E-Mail gestellte Fragen beantwortet, dann nicht mehr, wie schade.... Und da ich "blind" keine 90-Euro-Karten kaufen möchte, werde ich auf die Besetzungen warten - im Falle der ersehnten Besetzung kaufe ich sie dann sehenden Auges sofort :-)
Re: Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

Traviata, 03.06.2016 08:54:39

olafzhh wrote:
. . . werde ich auf die Besetzungen warten - im Falle der ersehnten Besetzung kaufe ich sie dann sehenden Auges sofort :-)

Einen Tipp kann ich noch geben. Zu "Giselle". Versteife dich nicht allzusehr auf Iana Salenko. Sicher, die macht das gut. Technisch ist sie nahezu unschlagbar. ABER: am 16. April 2016 hatte die Solistin Ilenia Montagnoli ihr Rollendebut als Giselle. Am 18. April tanzte Iana S. die Giselle und am 24. April noch einmal Ilenia Montagnoli. Ich habe alle drei Vorstellungen gesehen und kann nur sagen, dass wir hier eine wundervolle neue Giselle haben. Im ersten Akt - so etwas von natürlich und "echt" wirkend. Fabelhaft! Da kam Iana mit ihrer zugegebenermaßen größeren Routine nicht gegen an, die Montagnoli wirkte einfach "frischer" !
DAS ist meine große Empfehlung! Ich hoffe, sie in der neuen Spielzeit recht oft sehen zu können.
Frau Salenko ist ja ohnehin häufig gar nicht in Berlin, sie ist in der letzten Zeit viel auf der Bühne des ROH in London zu sehen gewesen . . . - wie lautet doch der Sinnspruch des Hosenbandordens? Hony soit qui mal y pense . . .
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zuletzt geändert von Traviata, 03.06.2016 09:25:26


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Re: Re: Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

olafzhh, 03.06.2016 10:22:01

Traviata wrote:
Einen Tipp kann ich noch geben. Zu "Giselle". Versteife dich nicht allzusehr auf Iana Salenko. Sicher, die macht das gut. Technisch ist sie nahezu unschlagbar. ABER: am 16. April 2016 hatte die Solistin Ilenia Montagnoli ihr Rollendebut als Giselle. Am 18. April tanzte Iana S. die Giselle und am 24. April noch einmal Ilenia Montagnoli. Ich habe alle drei Vorstellungen gesehen und kann nur sagen, dass wir hier eine wundervolle neue Giselle haben. Im ersten Akt - so etwas von natürlich und "echt" wirkend. Fabelhaft! Da kam Iana mit ihrer zugegebenermaßen größeren Routine nicht gegen an, die Montagnoli wirkte einfach "frischer" ! DAS ist meine große Empfehlung! Ich hoffe, sie in der neuen Spielzeit recht oft sehen zu können..

Ja wo kämen wir denn dahin, wenn man(n) sich nicht einmal mehr unter Außerachtlassung von Fakten auf etwas versteifen könnte ?? ;-)

Vielen Dank für den Tip !

Frau Montagnoli habe ich bereits als Myrtha gesehen und hatte einen sehr positiven Eindruck (der nur aus einem Grund etwas in den Hintergrund geriet - wegen der [vor allem mimischen] Darstellung Idziar Mendizabals in der ROH-Übertragung) ! An Iana Salenko fand ich weniger die Technik so sehr ansprechend (was nicht heißen soll, dass ich ihr selbige absprechen will), sondern, dass sie tatsächlich Giselle "war", und keine Tänzerin, die versucht, die Rolle der Giselle zu spielen - abgesehen von dem großartigen Albrecht an ihrer Seite (in Hamburg gibt es derzeit in dieser Rolle häufig einen Solisten zu sehen, der sie beim besten Willen nicht ausfüllen kann, zu jung, zu "harmlos").

Was das "blinde" Buchen anbelangt, habe ich ein kleines Berlin-"Trauma" in Gestalt von Caravaggio vor 4 (?) Jahren... ausnahmsweise den Zug genommen (statt des Busses), große Verspätung (Winter), abgehetzt um 19.29 Uhr im Schillertheater eingetroffen (wofür selbstverständlich das SBB nichts kann), dann statt Malakhov und P.S. eine B-Besetzung gesehen (die tanzte wie eine C-Besetzung), auch so etwas bleibt natürlich hängen...
Re: Re: Re: Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

Traviata, 03.06.2016 22:31:27

olafzhh wrote:
. . . Was das "blinde" Buchen anbelangt, habe ich ein kleines Berlin-"Trauma" in Gestalt von Caravaggio vor 4 (?) Jahren... ausnahmsweise den Zug genommen (statt des Busses), große Verspätung (Winter), abgehetzt um 19.29 Uhr im Schillertheater eingetroffen (wofür selbstverständlich das SBB nichts kann), dann statt Malakhov und P.S. eine B-Besetzung gesehen (die tanzte wie eine C-Besetzung), auch so etwas bleibt natürlich hängen...

Hhmmm na ja - so ein Fall kann doch immer wieder passieren. Wie schnell verletzt sich ein Tänzer/eine Tänzerin bei Training oder Probe. Was hilft es also, wenn du ganz kurzfristig die Karten kaufst (das wäre für mich immer noch mindestens eine Woche vor der Vorstellung), eine solche Verletzung und darauf folgende Umbesetzung kann noch an demselben Tag passieren. Was dann? Du reist von ausserhalb an und siehst dann andere Tänzer auftreten.

Ich erinnere mich noch einer Vorstellung von Béjarts "Ring um den Ring" vor etlichen Jahren. Béjart hatte für die Partie des Siegfried nur einen einzigen Tänzer ausgewählt - Michael Banzhaf. Kein Ersatz, keine zweite Besetzung für diese Rolle! Es kam wie es irgendwann kommen musste - Banzi war krank und konnte definitiv nicht auftreten. Für die ersten beiden Akte wurde er nicht gebraucht, es ist ja wie bei den vier Opern von R. Wagner: Siegfried taucht erst in der dritten Oper, die sinnigerweise "Siegfried" heißt, auf. Das heißt bei Béjarts Stück: nach der (einen und einzigen) Pause. Tja, als der Vorhang zur Pause zuging, erfuhren wir, dass wir nach Hause gehen könnten, die letzten beiden Teile könnten mangels Siegfried nicht aufgeführt werden. Es gab selbstverständlich Ersatzeintrittskarten für eine weitere Vorstellung.
Sodass wir im Endeffekt sogar besser gestellt waren, denn wir hatten ja einmal den halben "Ring um den Ring" und dann noch einmal den kompletten sehen können für das Eintrittsgeld.

Solche Unwägbarkeiten gibt es eben.
.
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

olafzhh, 04.06.2016 17:46:01

Traviata wrote:
Hhmmm na ja - so ein Fall kann doch immer wieder passieren. Wie schnell verletzt sich ein Tänzer/eine Tänzerin bei Training oder Probe. Was hilft es also, wenn du ganz kurzfristig die Karten kaufst (das wäre für mich immer noch mindestens eine Woche vor der Vorstellung), eine solche Verletzung und darauf folgende Umbesetzung kann noch an demselben Tag passieren. Was dann? Du reist von ausserhalb an und siehst dann andere Tänzer auftreten..

Immer diese Logik (und das beim Thema Giselle)... ;-)

Klar, passieren kann das immer, und natürlich kann ich 300 Km hinter Hamburg feststellen, dass ich nicht Salenko / Tamazlacaru sehen werde, nachdem ich mich monatelang gefreut habe... allerdings meine ich es so zu erinneren, dass es "damals" eine geplante B-Besetzung war (was vorher festzustellen ich unterlassen hatte)... wie auch immer, es war das einzige minderschöne Ballett-Erlebnis in Berlin, wobei es auch gerne bleiben darf :-)

Und wenn "es" erst wieder UdL stattfindet... :D
Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

Traviata, 04.06.2016 19:07:37

olafzhh wrote:
. . .

Und wenn "es" erst wieder UdL stattfindet... :D


Es wird ja die Staatsoper UdL bezüglich der Bestuhlung nicht besser sein als vorher. Die Sicht vom Seitenrang aus wird weiterhin eingeschränkt sein (toter Winkel) und das Parkett wird nicht irgendwie von vorn nach hinten aufsteigend sein. Sodass man schon aus der zweiten Reihe quasi nichts mehr sieht.

Das sind keine erfreulichen Aussichten.
.

zuletzt geändert von Traviata, 04.06.2016 22:49:41


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Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

olafzhh, 05.06.2016 02:07:30

Traviata wrote:
Es wird ja die Staatsoper UdL bezüglich der Bestuhlung nicht besser sein als vorher. Die Sicht vom Seitenrang aus wird weiterhin eingeschränkt sein (toter Winkel) und das Parkett wird nicht irgendwie von vorn nach hinten aufsteigend sein. Sodass man schon aus der zweiten Reihe quasi nichts mehr sieht. Das sind keine erfreulichen Aussichten..

Aber....aber.... wer die Hamburgische Staatsoper (den Nachkriegsbau in der Dammtorstraße) kennt, der findet im Vergleich dazu auch das Innere eines Baucontainers schön ;-)

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8b/Hamburg_Staatsoper_Zuschauerraum_03.jpg

Die Logen 1 mit zum Teil erheblicher Sichtbehinderung, kaum Frischluft, im 3. Rang gefühlt 30 Grad warm, viele Lehnen haben schon keinen Bezugsstoff mehr, entzückend.... aber es ist das Hamburg-Ballett und es ist John Neumeier, daher etwa 200 % Auslastung, hohe Preise (bis 107 €) und kein wirklicher Veränderungsdruck...

Ich hoffe auf ein Ergebnis UdL, das annährend der Semperoper ähnelt, denn 4,5 Stunden (Zug) bzw 7 Stunden (Bus) dorthin sind schon "eine Hausnummer"... und auch die schon renovierungsbedürftige Lindenoper hatte immer noch ein Flair, dass es in HH nicht gibt...
Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

olafzhh, 25.06.2016 19:26:33

Ich rücke es einmal hier ein, da die LIndenoper ja eine Facette der Zukunft des SBB darstellt (und ich keinen anderen passenderen Beitrag habe finden können):

Die "Kulturzeit" vom 24.06.2016 hat sich mit der Lindenoper beschäftigt:

www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=59951

Beginnend bei 23:15 und noch 5 Tage abrufbar.

Thematisiert wird u.a. der ursprüngliche Emtwurf der Neugestaltung des Zuschauerraumes.

Leider lässt sich (inzwischen ?) im Internet kaum noch nachvollziehen, wie dieser ausgesehen haben mag.

Gibt es einen Link, der auch Bilder liefert ? Ein vom Architekten als Kompromiss(angebot) bezeichneter Entwurf lässt sich möglicherweise noch nachvollziehen, und eines der in...

www.morgenpost.de/kultur/article104688912/Architekt-bietet-Kompromiss-fuer-Staatsoper-an.html

...eingestellten Bilder könnte den Entwurf abbilden?
Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

Traviata, 25.06.2016 20:14:54

olafzhh wrote:
...
Thematisiert wird u.a. der ursprüngliche Emtwurf der Neugestaltung des Zuschauerraumes.

Leider lässt sich (inzwischen ?) im Internet kaum noch nachvollziehen, wie dieser ausgesehen haben mag.

...

Ach du lieber Himmel, das ist doch Schnee von vorgestern!
Der erste Entwurf sah ein modernisiertes Parkett mit mehr ansteigenden Reihen vor und Ränge bzw. Rangplätze ohne tote Winkel!
Aber da war doch der Denkmalschutz nicht einverstanden. Nun bekommen wir einen denkmalgerechten Zuschauerraum, wieder mit Plätzen, die eigentlich nur "Hörplätze" sind.
NATÜRLICH - die Saaldecke wurde angehoben, damit Herr Barenboim für die Wagneropern den erwünschten Nachhallwert hat. Da hatte der Denkmalschutz offenbar nichts dagegen . . . :banghead:

.
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on topic #

argusschlaeft, 09.07.2016 05:50:10

War ja jetzt längere Zeit nicht im SB. Gibt es Neuigkeiten? Auf der Inernetseite des SB nicht. Immer noch 3 männliche erste Solisten, bei den girls, sind noch Nadja Saidakova und Beatrice Knop dabei, die wohl beide raus sind. Spekulationen? Bei den Männern bin ich ja Ghalumyan Fan, MIchael Banzhaf wird, glaube ich, in diesem Leben kein erster Solist mehr (Altersfrage), bei den restlichen denke ich, dass bessere Leute rausgeworfen oder weggeekelt wurden. Schade.
Bei den Girls:
Ich bin ja Mestrovic Fan, Traviata wusste Gutes über Montagnoli zu berichten. Krasina Pavlova ist sicher auch noch im Rennen (?).
Und wie sieht es an der Intendantenfront aus? Wenn ND sich nicht langsam mal anstrengt und mehr ist als einfach nur nett und hübsch, hat das ja wohl keine Zukunft (?)
Re: on topic #

Traviata, 11.07.2016 10:24:56

argusschlaeft wrote:
...
Und wie sieht es an der Intendantenfront aus? Wenn ND sich nicht langsam mal anstrengt und mehr ist als einfach nur nett und hübsch, hat das ja wohl keine Zukunft (?)

Jetzt ist es heraus, siehe hier

Staatsballett Berlin Saisonbilanz

Die Auslastung in dieser letzten Spielzeit betrug 77 % !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Da sollte Herr Duato wirklich mal überlegen, woran das liegt. Die Kassenfüller und Lieblingsstücke des Publikums abzuschaffen (siehe den schönen bunten Nussknacker) und stattdessen traurige langweilige und ärgerliche Stücke über Rauschgift und Terror auf die Bühne zu stellen, das bringt's nicht!

Im übrigen: was ist an N.D. "nett und hübsch"? Seine Person ist es ganz sicher nicht und seine elenden Machwerke schon gar nicht.

.
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Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

olafzhh, 11.07.2016 18:13:46

"In der zweiten Spielzeit von Intendant Nacho Duato liegt die Gesamtauslastung dann bei 77 Prozent.* Mit durchschnittlichen Auslastungen zwischen 90 bis 100 Prozent waren die Klassiker „Schwanensee“, „Der Nussknacker“, „Giselle“, „Romeo und Julia“ sowie „Ghosts“, das Gastspiel des Norwegischen Nationalballetts Oslo, besonders beliebt. Unter den drei Premieren der Spielzeit – „Duato | Kylián | Naharin“, „Herrumbre“ und „Jewels“ – war „Jewels“ die erfolgreichste mit einer Durchschnittsauslastung von 88 Prozent. Insgesamt kamen knapp 110.000 Zuschauer zu den Vorstellungen des Staatsballetts auf den Bühnen der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper im Schiller Theater und der Komischen Oper Berlin. [...]"

Nun bin ich kein Mathematiker / Statistiker, aber die Auslastung der Nicht-Klassiker dürfte demnach bei 40 bis 50 (?) % gelegen haben, wenn das Mittel 77 % beträgt....

Und mir sind auch die Zahlen aus Stuttgart, München usw nicht genauer geläufig, aber 77 % sind "gefühlt" überaus wenig (in Hamburg sind es, wie verschiedentlich berichtet, zwischen etwa 95 und "gefühlten" 200 % - man berücksichtige etwa das "klandestine" Reservierungsprocedere für die Nijinsky-Gala mit anschließender reger Tätigkeit auf bekannten Internetplattformen)...

Bei meinem Versuch, das allwissende Internet über die Saisonbilanzen früherer Spielzeiten des SBB zu befragen (um wie viel wurden die 110.000 überschritten ?), fand ich stattdessen das hier:

http://klassiker.welt.de/2015/08/21/aergernis-des-jahres-das-berliner-staatsballett-unter-nacho-duato/

Puh.... ich drücke der Hauptstadt die Daumen, dass es kein Schrecken ohne Ende wird....
Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

Traviata, 11.07.2016 18:47:50

olafzhh wrote:
...

Nun bin ich kein Mathematiker / Statistiker, aber die Auslastung der Nicht-Klassiker dürfte demnach bei 40 bis 50 (?) % gelegen haben, wenn das Mittel 77 % beträgt....

....

Ja, es war wohl sogar noch schlimmer. Aus glaubwürdiger Quelle habe ich des öfteren gehört, dass bei den "Duato-Stücken" oft nur so circumcirca 200 Zuschauer da waren, wenn es besonders "voll" war, dann waren es um die 500 !!!!
Und das bei etwa 1200 Plätzen (Schillertheater) und sogar 1900 Plätzen (Deutsche Oper).

Abajo Nacho!
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Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

olafzhh, 11.08.2016 09:55:37

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article157605582/Staatsoper-Berlin-75.html

Dass Teile des "Zuhauses" des SBB gerade "abgewickelt" werden, ist hoffentlich kein schlechtes Omen ;)
Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? #

Traviata, 11.08.2016 19:23:41

Was meinst du eigentlich? Dein link führt zu dem Artikel über die verkauften Treppenstufen aus Marmor, die aus dem alten Treppenhaus stammen - irgendsowas aus den 50er DDR-Jahren.
Was hat das mit dem Staatsballett Berlin zu tun?
.
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