Re: Zukunft des SBB - mit oder ohne Duato? #

Traviata, 03.12.2015 20:25:22

Ich zitiere mich mal selber - aus dem thread "Polina Semionova" , allerdings war das ein Beitrag, der dort sowieso etwas "off topic" war.
Traviata wrote:
Warum ich noch hingehe?
Weil es noch einige Stücke gibt, die per se sehenswert sind . . .
Ich kann ... sagen, dass ich mir nur noch die Klassiker ansehe - also Onegin, Schwanensee, Giselle, Nussknacker, Romeo und Julia und im kommenden Jahr Jewels.
Gut, für die letzten Premieren jetzt in dieser Spielzeit mit diesen gemischten Programmen - immer irgendein Duato und irgendwas anderes - war ich noch zu den Premierenvorstellungen gegangen. Aber auch nicht mehr! Das reicht völlig.
Zukünftig werde ich auch dies nicht mehr tun.
Die nächste Premiere "Herrumbre" werde ich nicht sehen. Das Sujet des Stückes stößt mich ab, und es tut mir in diesem Fall - und in ähnlichen Fällen - erstens leid um die Tänzer, die das tanzen müssen und zweitens um das Geld dafür.

.

So, jetzt kann man auf der Homepage des SBB schon mal etwas mehr über diese "Premiere" (Lach!!!) von Herrumbre im Februar sehen.
Das Stück wird ganze geschlagene 65 Minuten dauern - ohne Pause selbstredend. Und ohne Orchester, mal wieder eine Nacho-Duato-"Premiere" mit Musik vom Tonträger. Auch bei der letzten "Premiere" (Duato-Kylian-Naharin) war das schon so.

Es ist gelinde gesagt eine Frechheit!

Ich gebe zu, dass ich in der letzten Zeit der Intendanz von Vladimir Malakhov ziemlich "vermeckert" und wohl auch etwas ungerecht war in meinen Beiträgen hier im Forum. Allerdings war das was mich störte ja nicht die Arbeit V.M.s als Intendant, sondern sein Bestreben, immer noch und immer wieder auf der Bühne zu tanzen - obwohl es definitiv nicht mehr gut gelang! Leider hatte er ja nun mal diese Knieprobleme. Hätte er doch nur auf das Tanzen verzichten können . . .
als Intendant war er um Größenordnungen besser als der jetzige (N.D.), Malakhov sorgte doch für einen abwechselungsreichen Spielplan! - Was man jetzt nicht mehr behaupten kann . . . Duato-Stücke ohne Ende . . .

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. . . quanto piace al mondo è breve sogno.
(Francesco Petrarca)
Re: Re: Zukunft des SBB - mit oder ohne Duato? #

argusschlaeft, 19.02.2016 08:30:03


Ich gebe zu, dass ich in der letzten Zeit der Intendanz von Vladimir Malakhov ziemlich "vermeckert" und wohl auch etwas ungerecht war in meinen Beiträgen hier im Forum. Allerdings war das was mich störte ja nicht die Arbeit V.M.s als Intendant, sondern sein Bestreben, immer noch und immer wieder auf der Bühne zu tanzen - obwohl es definitiv nicht mehr gut gelang! Leider hatte er ja nun mal diese Knieprobleme. Hätte er doch nur auf das Tanzen verzichten können . . .
als Intendant war er um Größenordnungen besser als der jetzige (N.D.), Malakhov sorgte doch für einen abwechselungsreichen Spielplan! - Was man jetzt nicht mehr behaupten kann . . . Duato-Stücke ohne Ende . . .

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Ja, vielleicht sollten wir, die Leute die klassisches Ballett schätzen, einen Entschuldigungsbrief an VM schreiben. Und ja, ich schätze klassisches Ballett, auch wenn es komisch scheint, dass jemand zeitgenössischen Tanz und klassisches Ballett mögen kann. Aber eine Entschuldigung wird vermutlich nichts ändern. Im Nachhinein werfe ich mir nicht viel vor: Peer Gynt halte ich nach wie vor für einen Fehlgriff, Symphony of Sorrowful Songs für misslungen. Aber ich glaube auch immer noch, dass VM auch als Tänzer das Niveau seiner MIttänzer gehoben hat. Aber jetzt... Herrumbre ist gelaufen, und es ist schlimm. Es tut mir leid für alle Tänzer, die sich dafür ins Zeug gelegt haben. Aber der Choreograph braucht dringend einen Dramaturgen, damit seine wideraufgenommenen Erinnerungen an vergangene Zeiten nicht so irrelevant da stehen wie es jetzt eben ist. 70 Euro für 60 Minuten... da muss das Stück schon sehr gut sein. Leider ist es schlecht.



 

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