Re: Re: Polina Semionova #

Traviata, 14.05.2015 11:28:17

argusschlaeft wrote:
. . . Wobei es möglich ist, dass es keine Odette/Odile gibt, die der Plisetskaya Version irgendetwas von Belang hinzufügen kann - die Armarbeit hat ja jede Ballerina übernommen und sieht auch immer toll aus . . . .

Was schreibst du da über die Plisetzkaja? Live wirst du sie nicht gesehen haben (ich natürlich auch nicht, außer vor einigen Jahren als Ehrengast zu einer Ballettvorstellung in der Oper Unter den Linden).
Kennst du ihre auf DVD festgehaltene Schwanensee-Darbietung (Odette/Odile) überhaupt? Als Odile hat sie nicht die 32 Fouetteés getanzt, sondern eine Manège mit Drehungen (also so rundherum auf der Bühne). Auch sehr wirkungsvoll, aber es gibt halt Stimmen, die behaupten, dass sie die Fouetteés einfach nicht konnte!

Wenn du da von "Armarbeit" sprichst, kann es sein, dass du gar nicht ihre Odile bzw. Odette meinst, sondern ihren "Sterbenden Schwan" ? Der ist überragende Klasse, das muss man zugeben, und dieses Stück besteht ja eigentlich aus kaum etwas anderem als diversen Ports de bras (was du "Armarbeit" nennst).
.
Nachtrag
Allerdings war die Plisetzkaja nicht die erste und auch nicht die letzte, die das getanzt hat. Wie wir wohl alle wissen, hat Michel Fokine 1905 dieses kurze Stück zu der Musik aus dem "Karneval der Tiere" von Saint-Saens für die Ballerina Anna Pawlowa choreographiert.
Natürlich hat Plisetzkaja das getanzt, aber auch andere, und keinesfalls schlechter. Wobei dies ein Stück ist, bei dem von Schönheit und Klassik nur ein ganz kleiner Schritt ist zu - na ja - Heiterkeit und Lächerlichkeit. Wenn das mit der - wie schreibst du - "Armarbeit" nämlich übertrieben wird . . . :ballett:
.

zuletzt geändert von Traviata, 14.05.2015 23:57:31


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Re: Polina Semionova #

argusschlaeft, 16.05.2015 00:46:41

"Wie kann man dann so vermessen sein zu sagen, dass ND "gut tanzt"?"

Ah, interessanter Punkt! Ich glaube ja, dass man das in ein paar Sekunden sehen kann. Es geht da nicht so sehr um Technik sondern um die Frage, ob jemand etwas mit Hingabe tanzt, es braucht keinen langen Tanz, um das zu sehen. Bei ND in der Doku hatte ich den Eindruck, aber vielleicht war es auch das Licht und die Kamera... Eigentlich will ich ihn gar nicht auf der Bühne sehen, ich will lieber, dass er ein Stück für die Staatsballett Tänzerinnern und Tänzer macht, in dem die glänzen können und toll sind. Mich interessieren die Tänzer und mich interessieren Choreographien, in denen deren Talente nicht für Unfug eingespannt werden. Mich ärgern Choreographien, in denen ein Choreograph die Fähigkeiten der Tänzer für Schwachsinn ins Leere laufen lässt. Ich bin im Moment sehr geduldig mit ND, weil es noch nichts Relevantes von ihm zu sehen gab. Sobald er sich zeigt, geht es schon ans Eingemachte und nach wie vor hoffe ich, dass er die niedrige Erwartungshaltung weit übertreffen wird, weil es sonst ziemlich anstrengend wird... für die Zuschauer und für ihn vermutlich auch.

Und eigentlich soll Tanz berührend sein und die Seele ansprechen, Choreographien die das nicht tun, interessieren mich nicht und es ist mir egal, in welchem Genre das dann stattfindet. Es muss mich berühren. Das hat natürlich auch etwas mit meiner eigenen Offenheit gegenüber dem Bühnengeschehen zu tun, aber ich weiß, dass nahezu jeder Staatsballett Tänzer/jede Staatsballett Tänzerin in der Lage ist, das zu tun, wenn der Choreogrpahn ihr/ihm die Gelegenheit dazu gibt. Es ist doof, wenn man 90 Euro für eine Karte zahlt und danach verärgert ist, weil man nur Technik gesehen hat.

zuletzt geändert von argusschlaeft, 16.05.2015 00:54:43

Re: Re: Polina Semionova #

Traviata, 16.05.2015 12:30:07

argusschlaeft wrote:
1.)
"Wie kann man dann so vermessen sein zu sagen, dass ND "gut tanzt"?"

Ah, interessanter Punkt! Ich glaube ja, dass man das in ein paar Sekunden sehen kann. Es geht da nicht so sehr um Technik sondern um die Frage, ob jemand etwas mit Hingabe tanzt,

2.)
mich interessieren Choreographien, in denen deren Talente nicht für Unfug eingespannt werden. Mich ärgern Choreographien, in denen ein Choreograph die Fähigkeiten der Tänzer für Schwachsinn ins Leere laufen lässt.
3.)

Und eigentlich soll Tanz berührend sein und die Seele ansprechen, Choreographien die das nicht tun, interessieren mich nicht .

4.)
Es ist doof, wenn man 90 Euro für eine Karte zahlt und danach verärgert ist, weil man nur Technik gesehen hat.

Also.
Ad 1.)
Du bist ja wohl echt ein Genie, wenn du schon nach ein paar Sekunden sehen und beurteilen kannst, ob jemand gut tanzt oder nicht! Hut ab! Ich bin dazu nicht in der Lage. Dazu braucht es für mich doch noch etwas mehr Leistung (qualitativ und quantitativ)!
A 2.)
Da bin ich bei dir. Ich möchte auch unsere -bisher noch!!!!- guten bis excellenten Tänzer und Tänzerinnen nicht mit Unfug auf der Bühne sehen. Genau darum gehe ich nicht mehr in diese Duato-Machwerke. Das ist Schwachsinn hoch drei, es ist eine Verschwendung von Potential und eine Verhöhnung des Publikums.
Ad 3.)
Genau. Aber es muss eben auch stimmen auf der Bühne. Pures Herumgehopse oder sich auf dem Boden wälzen spricht ja die Seele nun grad nicht an...
Ad 4.)
Es ist noch döööööfer, wenn man 90 Euro zahlt und sieht einen Klassiker des Balletts auf mittlerem bis schlechtem Niveau, wie am 1. und 9. Mai geschehen - zweimal Schwanensee - beide Male bestenfalls Kleinstadtniveau. Da war ich verärgert!
Bei dem Staatsballett Berlin erwarte ich einfach, dass es zunächst einmal mit der Technik "stimmt". Das z.B. die Tänzerin, die die Odile tanzt (tanzen musste?), auch die 32 Fouetteès hinkriegt und da nicht jämmerlich versagt. Dass im Pas de trois im ersten Bild der Tänzer des Benno sich nicht fast verhebt an der doch etwas "üppigen" Kurkova (Ulian Topor ist halt etwas zierlicher gebaut, da hätten die Ballettmeister doch darauf achten müssen, dass er eine von der Statur her passende Partnerin bekommt)!!

Und wenn dann die "Technik" stimmt, dann - aber erst dann! - erwarte ich Ausdruck, Gefühl, Charisma, was du willst!
.


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Re: Polina Semionova #

argusschlaeft, 19.05.2015 01:05:23

Einverstanden, vor allem mit Punkt vier. Manchmal scheint es aber zu gelingen, dass etwas großes passiert, ohne dass die Technik perfekt ist. Bei Margot Fonteyn soll das am Ende ihrer Karriere manchmal so gewesen sein... Aber nun gut, da reden wir natürlich über Legenden.
Bei den Fouttées bin ich mir ja unsicher, eigentlich denke ich, dass man die üben kann, üben, üben, üben, bis eine gewisse Sicherheit da ist. Es ist aber wohl sehr anstrengend, die Dinger zu tanzen. Es stimmt aber, dass die bei Schwanensee sitzen sollten, weil sich sonst nicht unbedingt die Tänzerin blamiert, sondern vor allem die Rolle Odile und dann funktioniert das Stück nicht mehr (ich bin ja - vielleicht leider - durch dramaturgische Ausbildung verdorben und sowas ist mir dann doch wichtig in einer Aufführung).

Was Punkt eins betrifft: nein, ein Genie muss man dafür nicht sein, ein guter Tanzmoment ist eben ein Moment, da braucht man nicht immer einen großen Kontext und beim Fernsehen haben die natürlich Momente ausgewählt, die hübsch waren und wo man eine gewisse Hingabe sehen konnte - wobei das natürlich durch den Kontext des Films geprägt war.

zuletzt geändert von argusschlaeft, 19.05.2015 01:07:32

Re: Polina Semionova #

argusschlaeft, 19.05.2015 02:53:32

"Kennst du ihre auf DVD festgehaltene Schwanensee-Darbietung (Odette/Odile) überhaupt? Als Odile hat sie nicht die 32 Fouetteés getanzt, sondern eine Manège mit Drehungen (also so rundherum auf der Bühne). Auch sehr wirkungsvoll, aber es gibt halt Stimmen, die behaupten, dass sie die Fouetteés einfach nicht konnte!

Wenn du da von "Armarbeit" sprichst, kann es sein, dass du gar nicht ihre Odile bzw. Odette meinst, sondern ihren "Sterbenden Schwan" ? Der ist überragende Klasse, das muss man zugeben, und dieses Stück besteht ja eigentlich aus kaum etwas anderem als diversen Ports de bras (was du "Armarbeit" nennst)."

So, ein paar Antworten muss ich dann wohl noch abarbeiten :)) Nein, ich kenne das Video nicht, sondern hab das einfach so geschrieben, weil ich dachte, wäre doch lustig, so etwas einfach zu behaupten. :banghead: Natürlich kenne ich die Videoaufnahme und ich meine die Armarbeit in Schwanensee. Der sterbende Schwan interessiert mich nicht. Nach meinem Kenntnisstand war Plisetskaya die erste Tänzerin, die sich damit befasst hat, wie Schwäne sich tatsächlich bewegen, und sie hat die Armarbeit entsprechend angepasst. Das war dann erheblich agressiver als bei den Tänzerinnen vor ihr. Ich nehme an, sie hat das dann im sterbenden Schwan übernommen, aber der Ursprung davon ist wohl eher Schwanensee (das spekuliere ich jetzt aber zugegebenermaßen).

Die Stimmen, die gesagt haben, sie könnte die 32 Fouttées nicht, waren unter anderem sie selbst. Sie hat ja ihre technischen Mängel durchaus kritisiert, aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist nicht so sehr, was sie getanzt hat, sondern wie und das kann man sogar auf Video sehen. - Mit der Zeit hat sie wohl auch die fouttées gelernt, das ist also wohl möglich (ich beziehe mich hier auf Interviews auf einer DVD über Maya Plisetskaya).

Das ist gewissermaßen mein Nachruf auf Maya Plisetskaya, von der definitiv etwas bleiben wird. Jeder wird natürlich irgendwann vergessen und nichts ist ewig, nicht einmal unsere kleine Galaxie (das sagen zumindest die gängigen Theorien über die Natur des Kosmos aus der Perspektive eines linearen Zeitempfindens - ich schwafele, sorry), aber an Maya Plisetskaya wird man sich noch lange erinnern.

zuletzt geändert von argusschlaeft, 19.05.2015 03:13:30

Re: Re: Polina Semionova #

Traviata, 19.05.2015 09:05:48

argusschlaeft wrote:
...ich meine die Armarbeit in Schwanensee. Der sterbende Schwan interessiert mich nicht. Nach meinem Kenntnisstand war Plisetskaya die erste Tänzerin, die sich damit befasst hat, wie Schwäne sich tatsächlich bewegen, und sie hat die Armarbeit entsprechend angepasst. Das war dann erheblich agressiver (???) als bei den Tänzerinnen vor ihr. Ich nehme an, sie hat das dann im sterbenden Schwan übernommen, aber der Ursprung davon ist wohl eher Schwanensee (das spekuliere ich jetzt aber zugegebenermaßen).

. . . an Maya Plisetskaya wird man sich noch lange erinnern.

Du bist da im Irrtum.
Ja, Maja Pl. hat selber erzählt, wie sie sich im Park die Schwäne und deren Verhalten und die Bewegungsmuster angeschaut hat, um davon "abzugucken" und zu lernen. Das war aber für die Einstudierung des "Sterbenden Schwanes" und nicht für den "Schwanensee"!
Übernommen hat sie -wenn überhaupt- davon etwas in ihre Interpretation der Odette. Nicht umgekehrt! Und was war bitte bei M.Pl. "aggressiver" ? Nein, gerade die Weichheit ihrer Ports de bras, das Schlangenähnliche, flügelschlagende, das war es doch, was sie so gut beherrschte.
Es ist ja auch im "Schwanensee" gar nicht so viel los mit den Ports de bras (deine "Armarbeit"), die sind nicht so sehr - hhmm - nun ja - anders oder besonders. Die ganz besonderen Ports de bras sind wirklich beim "Sterbenden Schwan" zu bewundern, vor allen Dingen, weil dieses Stück eigentlich aus kaum etwas anderem besteht. Gut, der Schwan geht einige Male zu Boden, erhebt sich wieder und geht dann endgültig herunter. Aber die Arme!
Du solltest dieses kleine Wunderwerk nicht so verachten (von wegen "interessiert mich nicht"), du willst dich doch hoffentlich nicht auf das Niveau von ND herabbegeben?
Schau dir bei YouTube mal mehrere Versionen dieses sterbenden Edeltieres an, es gibt da einige, Uljana Lopatkina, Plissetzkaja, Steffi Scherzer, und sogar ein kleines Schnipselchen von Anna Pawlowa, der Tänzerin, für die das Stück gemacht wurde. Außerdem noch z.B. Natalia Makarova, Svetlana Zakharova, Diana Vishneva, Nina Ananiashvili, Julia Makhalina, auch die große Galina Ulanova (1956), und Eva Evdokimova (uns Berlinern noch gut bekannt als Primaballerina an der Deutschen Oper in den 70er-80er Jahren).

Da kannst du dann die Armarbeiten vergleichen. Jede Tänzerin ist für sich wirklich ganz gut, aber wie ich oben schrieb, vom Erhabenen zum Lächerlichen ist da nur ein kleiner Schritt!

Und - natürlich - an Maja Plissetzkaja wird man sich noch lange erinnern, ebenso wie an Margot Fonteyn.
.

zuletzt geändert von Traviata, 19.05.2015 14:34:15


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Re: Polina Semionova #

argusschlaeft, 20.05.2015 23:23:54

Ich nehme an, Du hast, wie üblich, recht :rolleyes: Eigentich wollte ich nur die Gelegenheit nutzen, eine Kleinigkeit zum Tod von Maya Plisetskaya zu schreiben. Ich habe davon letzten Freitag am Flughafen in München im Stern gelesen - ein kleiner Nachruf, ich weiß nicht mehr von wem - und war tatsächlich geschockt. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass mir die Aggressivität der Armbewegungen zum ersten mal eher bei Matthew Bourne aufgefallen ist (wo die Schwäne von Männern getanzt werden - sehr gute, witzige und gruselige Schwanensee Variante), als bei Maya Plisetskaya, und das ist eher etwas was Polina Semionova von Matthew Bourne übernommen hat. Stimmt schon, dass die Armarbeit beim Sterbenden Schwan elementar ist. Vielleicht noch ein paar Versionen anschauen (gelegentlich muss ich doch noch einen Widerstand gegen gewisse Ballettklischees - und der Sterbende Schwan ist sicher eines der stärksten - überwinden, aber ich lerne langsam dazu) :angel:

PS: den Duato/Kylian Abend habe ich blöderweise verpasst, weil die U2 im Moment Probleme hat und ich es mit der S-Bahn nicht mehr geschafft hätte - einerseits ärgerlich, andererseits, war ich gar nicht so furchtbar motiviert, hinzugehen, sonst wäre ich wohl schon eine halbe Stunde früher aufgebrochen und hätte es irgendwie in den fernen Westen geschafft.

zuletzt geändert von argusschlaeft, 20.05.2015 23:28:04

Re: Re: Polina Semionova #

Traviata, 21.05.2015 09:08:35

argusschlaeft wrote:
. . . Im Nachhinein muss ich zugeben, dass mir die Aggressivität der Armbewegungen zum ersten mal eher bei Matthew Bourne aufgefallen ist (wo die Schwäne von Männern getanzt werden - sehr gute, witzige und gruselige Schwanensee Variante), als bei Maya Plisetskaya, und das ist eher etwas was Polina Semionova von Matthew Bourne übernommen hat. Stimmt schon, dass die Armarbeit beim Sterbenden Schwan elementar ist. . . . .

Ja ja, die Matthew Bourne-Fassung. Ich war noch nie in England, ergo kenne ich diese Schwanensee-Version (natürlich) nur von der DVD, die es glücklicherweise davon gibt.
Übrigens - in dem schönen (Tanz-)Spielfilm "Billy Elliot – I Will Dance" aus dem Jahr 2000 ist ziemlich am Ende des Films auch eine Szene aus Bournes "Schwanensee" zu sehen.
Na ja, das hat mit dem "echten" Schwanensee nicht mehr viel zu tun. Ist aber hochinteressant, was er daraus gemacht hat. Mag sein, dass da irgendwelche Bewegungen auch "aggressiv" sind. Aber dass Polina Semionova derartiges in ihre Schwanensee-Interpretation übernommen hat, das ist mir bisher nicht aufgefallen. Am 2. Januar und am 27. Januar diesen Jahres habe ich die Polina als Odette/Odile gesehen. Aggressiv war da nichts, allerdings wirkte sie etwas verbissen und - hhmmm- um Jahre gealtert, abgearbeitet oder wie auch immer man das nennen will.


Im übrigen bleibe ich dabei: im Schwanensee sind gar nicht so viele "schwanenähnliche" Armbewegungen zu sehen, das sind zum größten Teil ganz normale Ports de bras.
Nur das (weibliche) Corps de ballet - die "Schwäne" - bewegen ab und zu ihre Arme flügelähnlich auf und nieder.
Die Rolle von Odette erfordert das nicht wirklich. Na, und Odile ist ohnehin ein ganz anderer Fall, da ist ja nun schon kaum noch etwas "schwanenähnliches" zu sehen - jedenfalls wenn es richtig gemacht wird. Da haben wir eine Kokette, die auf Anweisung den Prinzen verführen soll - und es auch schafft! Eine, die nur noch äußerlich -durch das Kostüm - wie ein Schwan wirkt, sich aber anders verhält.
Also wirklich nein, dieses weiche, geschmeidige wundervolle "Flügelschlagen" gibt es doch nur in dem "Sterbenden Schwan".

Btw- was mich eigentlich in jeder "Schwanensee"-Vorstellung erheitert, das ist die Tatsache, dass laut Libretto/Handlung ein hochwohlgeborener junger Mann - ein Prinz - nicht in der Lage ist, weiß und schwarz zu unterscheiden (weißer vs schwarzer Schwan) und prompt auf Odile hereinfällt.
Aber - wie bei der Oper - man darf nicht nach Logik fragen, sondern soll das Ganze einfach genießen! Gut getanzt oder (bei der Oper) gut gesungen, und die Welt ist in Ordnung.

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zuletzt geändert von Traviata, 22.05.2015 22:09:08


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Re: Polina Semionova #

argusschlaeft, 24.06.2015 03:02:02

" man darf nicht nach Logik fragen, sondern soll das Ganze einfach genießen! Gut getanzt oder (bei der Oper) gut gesungen, und die Welt ist in Ordnung."

Da ich in der Fernsehbranche tätig bin, habe ich letztens erfahren, dass einige Kollegen ein T-Shirt mit dem entsprechenden Motto haben drucken lassen: "Wirkung vor Logik".
Allerdings glaube ich, dass Schwanensee an sich schon stimmig oder logisch ist. Es gibt auch unterschiedliche Varianten, wie Odette ihre Armbewegungen macht. Bei Polina Semionova habe ich die als aggressiver empfunden als bei Maya Plisetskaya (auf Video), also dachte ich: hm, vielleicht hat die Polina Matthew Bourne gesehen. Da müsste man sie vermutlich mal selbst fragen, um genauere Erkenntnisse zu erlangen :-). Was bei Matthew Borune offensichtlich ist - die Aggressivität des Corps de Ballet z.B. - ist ja in der "klassischen" Schwanensee Variante meiner Meinung nach schon vorhanden. Ach, ich liebe Schwanensee, selbst die beknackteste Choreographie wird da dann noch von der Tschaikowsky Musik gerettet. Und in Berlin haben wir ja eine ziemlich gute Variante, die man sich locker zehn mal anschauen kann und es macht immer noch Spaß.

PS.: Wie kommt es denn zu dem neuen Edgar Allen Poe Motto? Das Zitat begleitet mich ja irgendwie seit meiner Pubertät und ist immer noch irgendwie richtig und ein bisschen beunruhigend... ich glaube, mir ist das zum ersten Mal in einer dieser Edgar Allen Poe Verfilmungen mit Vincent Price begegnet und ich dachte: Wow! Das passiert einem ja nicht sooo oft.

zuletzt geändert von argusschlaeft, 24.06.2015 03:07:08

Re: Re: Polina Semionova #

Traviata, 24.06.2015 09:04:16

argusschlaeft wrote:
PS.: Wie kommt es denn zu dem neuen Edgar Allen Poe Motto? Das Zitat begleitet mich ja irgendwie seit meiner Pubertät und ist immer noch irgendwie richtig und ein bisschen beunruhigend... ich glaube, mir ist das zum ersten Mal in einer dieser Edgar Allen Poe Verfilmungen mit Vincent Price begegnet und ich dachte: Wow! Das passiert einem ja nicht sooo oft.

Nun ja, das Gedicht gefällt mir irgendwie. Ganz besonders der zweite Vers

"I stand amid the roar
Of a surf-tormented shore,
And I hold within my hand
Grains of the golden sand-
How few! yet how they creep
Through my fingers to the deep,

While I weep- while I weep!
O God! can I not grasp
Them with a tighter clasp?

O God! can I not save
One from the pitiless wave?

Is all that we see or seem
But a dream within a dream? "

Ich sehe da mich und -beispielsweise- meine Ballett-Erlebnisse in den vielen Vorstellungen der letzten 13 Jahre -seitdem V. Malakhov in Berlin war- und habe auch das Gefühl, dass es einem wie Sand zwischen den Fingern hindurch verrinnt.
Man kann es nicht für die Ewigkeit festhalten, gerade auch der Tanz ist eine Augenblickskunst, eben getanzt, schon vorbei und (fast) vergessen . . .
DVD-Aufnahmen helfen da nicht wirklich weiter, weil das Blickfeld bzw. der Bildausschnitt von dem Aufnahmeleiter bzw. -regisseur bestimmt werden. Es ist zwar schön, alte Aufführungen wiederzusehen, aber es stimmt dann doch irgendwie nicht . . .Also - ist das alles nur ein Traum, eine Phantasie in unseren Köpfen?


.

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Re: Polina Semionova #

argusschlaeft, 29.06.2015 03:28:32

Hm, ich glaube: es ist immer vor allem in unseren Köpfen... fast. Denn wirklich gute Tänzer schaffen es dann doch, einen zum Staunen zu bringen und auch wenn nicht unbedingt alle das so sehen, gibt es doch genug, die da auch etwas Besonderes sehen. Gibt es bei Dinu Tamazlacaru wirklich zwei Meinungen? Ich bin nicht sicher. Eigentlch freuen sich doch alle, ihn zu sehen. Also vielleicht ein gemeinsamer Traum innerhalb eines anderen Traums... Wer träumt und was sind wir in dem Traum, das sind die Fragen, die nur schwer zu beantworten sind... Aber trotzdem oder deshalb interessant. Efdgar Allen Poe war ja nie so nah am Zen Buddhismus wie in dem Gedicht... Und als Zuschauer ist man ja immer in der Position zu fragen: sehe ich da gerade was, oder tagträume ich da etwas hinein? Wenn letzteres ist es besser als das, was wirklich auf der Bühne passiert, schlechter oder entspricht es grob dem, was die anderen auch sehen?

zuletzt geändert von argusschlaeft, 29.06.2015 03:36:01

Polina Semionova als Tatjana #

Traviata, 29.11.2015 16:00:04

Gestern abend gab es beim SBB "Onegin" von Cranko, mit Polina S. als Tatjana. Und Jason Reilly vom Stuttgarter Ballett als Onegin.
Bezüglich Polina hatte ich wirklich keine großen Erwartungen. Die sich auch voll erfüllt haben. (!!!)
In der Spiegel-/Traumszene - in der ja immerhin die kleine, durch ständige Lektüre von Liebesromanen in einer romantischen Wunderwelt befindliche, Tatjana sich "ihren Onegin" herbeiträumt - einen jungen ansehnlichen Mann, der höchst intensiv versucht, sie zu verführen. Und sie "erliegt" ihm natürlich.
Na ja - Jason Reilly ist wohl wirklich kein "Onegin". Vom Aussehen und der Mimik her nicht und vom tänzerischen Ausdruck her auch nicht. Klar, er hat völlig korrekt und fehlerfrei getanzt, auch die beiden schwierigen Pas de deux waren technisch einwandfrei. Aber - hat der Herr überhaupt schon einmal in den Roman von Puschkin hineingeschaut?
Er schien ja gar nicht zu wissen, wen er da darstellt! Er wirkte durchgehend wie ein pubertierender Knabe. Nicht wie ein Mann, der in der Großstadt (St. Petersburg) schon so allerlei Erfahrungen (auch sexueller Art) gemacht hat.
In der Traumszene war der Eindruck der, dass die Tatjana eine schon recht reife und erfahrene Frau sei, die sich einen Jüngling angeln will. Und genau umgekehrt muss es doch sein!
Wir haben doch in Onegin nicht das Verhältnis Marschallin vs. Octavian (Rosenkavalier) bzw. Gräfin Rosina vs. Cherubin (Figaros Hochzeit)!
Das wirkte gestern überhaupt nicht.
Ja, Jason Reilly mag ein technisch überragender Tänzer sein. Ein "Ausdruckskünstler" ist er nicht.
Polina S. - na ja- Business as usual. Sie hat die Rolle der Tatjana fehlerlos getanzt. Aber sie war nicht Tatjana.
.
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Re: Polina Semionova als Tatjana #

Tanzkritik, 01.12.2015 19:16:37

Traviata wrote:
Gestern abend gab es beim SBB "Onegin" von Cranko, mit Polina S. als Tatjana. Und Jason Reilly vom Stuttgarter Ballett als Onegin..........
Polina S. - na ja- Business as usual. Sie hat die Rolle der Tatjana fehlerlos getanzt. Aber sie war nicht Tatjana.
.
Stimme teilweise zu: Jason war im ersten Teil der Latin Lover am Ende dann aber doch in der Rolle. Abgesehen davon stört mich immer ein bisschen, wenn die Ballerina auf Spitze über ihren Ballerino hinausragt. Polina war aber doch nicht nur technisch sehr gut. Sie ist nicht die dramatischste doch eine glaubhafte Tatjana.
Nicht zuletzt sollte man Marian Walter applaudieren: Er ist auch nicht der dramatischste Tänzer ; sein Lenski, den man wie Onegin leicht " overact"-en kann, ist aesthetisch - wegen Marians immer noch technischen Überlegenheit in der Rolle - immer eine Freude.
Re: Re: Polina Semionova als Tatjana #

Traviata, 01.12.2015 20:19:52

Tanzkritik wrote:
Stimme teilweise zu: Jason war im ersten Teil der Latin Lover am Ende dann aber doch in der Rolle. . . .

Seltsam.
Meine Sitznachbarin am Sonnabend sagte auch zu mir, dass ihr der Jason Reilly von der Optik "wie ein Südamerikaner" vorgekommen sei!
Nein, ein Onegin ist der wirklich nicht. Da muss er noch schwer dran arbeiten.
Immerhin haben wir in Berlin seit 2003 (Premiere des Stückes hier in Berlin) solche Onegins gesehen wie Artem Shpilevsky, Ronald Savkovich und vor allen Dingen Wieslav Dudek! Das waren denn doch andere Kaliber! Da kann so ein Jüngelchen nicht mithalten.
Ach, und wer damals nur einmal (!) den Vladimir Malakhov als Lenski gesehen hat, der ist doch verdorben für all die anderen...
bestenfalls Rainer Krenstetter kam dem noch gleich. Aber was jetzt sich so hier tummelt, das kann man im Grunde vergessen!

.
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(Francesco Petrarca)
Re: Re: Re: Polina Semionova als Tatjana #

Tanzkritik, 02.12.2015 16:09:26

Traviata wrote:


Seltsam.
.... Aber was jetzt sich so hier tummelt, das kann man im Grunde vergessen!

.

Warum gehen Sie noch hin?
Re: Polina Semionova #

Traviata, 02.12.2015 16:47:10

Wir sind hier in einem Forum, ich erlaube mir daher, bei dem freundschaftlichen "Du" zu bleiben! :))

Warum ich noch hingehe?
Weil es noch einige Stücke gibt, die per se sehenswert sind - selbst wenn z.B. ein Jason Reilly ein total verfehltes Verständnis seiner Rolle hat!
Ich kann dir sagen, dass ich mir nur noch die Klassiker ansehe - also Onegin, Schwanensee, Giselle, Nussknacker, Romeo und Julia und im kommenden Jahr Jewels.
Gut, für die letzten Premieren jetzt in dieser Spielzeit mit diesen gemischten Programmen - immer irgendein Duato und irgendwas anderes - war ich noch zu den Premierenvorstellungen gegangen. Aber auch nicht mehr! Das reicht völlig.
Zukünftig werde ich auch dies nicht mehr tun.
Die nächste Premiere "Herrumbre" werde ich nicht sehen. Das Sujet des Stückes stößt mich ab, und es tut mir in diesem Fall - und in ähnlichen Fällen - erstens leid um die Tänzer, die das tanzen müssen und zweitens um das Geld dafür.

Wie man in den verschiedenen Gesprächen in den Pausen vernehmen konnte, wird ja das Programm demnächst noch duatolastiger werden. Sind vlt nur Gerüchte, vlt stimmt es gar nicht, aber es wird geredet, dass der Schwanensee durch einen von N.D. ersetzt werden soll und der Nussknacker desgleichen. Und was aus einem klassischen Ballett wird, nachdem N.D. es in die Mangel genommen hat, das kann man bestens an "Dornröschen" sehen. Ein Torso ist geblieben.
Dass N.D. für die Klassiker nichts übrig hat, hat er selbst schon geäußert. Wenn also diese Stücke aus dem Spielplan verschwinden, dann gehe ich wirklich nicht mehr hin. Wofür dann auch? Um mich für 90 Euro pro Platz einen Abend lang zu ärgern?
Und ich kann nur sagen, dass ich mit dieser Ansicht nicht allein stehe. Es gibt einige Fans des SBB, die sich zurückziehen werden, wenn es nur noch diese N.D.-Sachen geben wird!

Deine Frage war also schon gut formuliert, warum ich noch hingehe!

.

zuletzt geändert von Traviata, 02.12.2015 17:21:32


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(Francesco Petrarca)
Re: Re: Polina Semionova #

PrinzDesire, 02.12.2015 18:56:37

Traviata wrote:
selbst wenn z.B. ein Jason Reilly ein total verfehltes Verständnis seiner Rolle hat!.

Liebe Traviata, ich habe Jason Reilly in einigen Vorstellungen in Stuttgart gesehen, wo er die Rolle wirklich schon oft getanzt hat. Man kann seine Interpretation mögen oder nicht, aber "ein total verfehltes Verständnis" des Onegin sieht dann doch anders aus!! Es gibt einige große Tänzer, die mir in der Rolle nicht gefallen haben, darunter Manuel Legris, Kirill Melnikov oder Robert Tewsley, aber selbst bei denen würde ich niemals "total verfehlt" sagen, weil sie die Rolle einfach anders auffassen, als ich das mache - "falsches Verständnis" vielleicht. Kann man das nicht ein bisschen milder formulieren, dann kommst Du auch nicht ganz so wutschnaubend rüber? ;) Von Respekt will ich gar nicht reden...

zuletzt geändert von PrinzDesire, 02.12.2015 18:57:19

Re: Re: Polina Semionova #

Tanzkritik, 02.12.2015 19:16:52

Traviata wrote:

Wie man in den verschiedenen Gesprächen in den Pausen vernehmen konnte, wird ja das Programm demnächst noch duatolastiger werden. Sind vlt nur Gerüchte, vlt stimmt es gar nicht, aber es wird geredet, dass der Schwanensee durch einen von N.D. ersetzt werden soll und der Nussknacker desgleichen.

.

Das klingt in der Tat bedrohlich. Mit diesem Konzept und streikenden Tänzern (denen wir an sich alles Gute und Teure wünschen) schafft sich das SBB selbst ab. Verdient ND daran, wenn er das "eigene" Ballett seine Choreographien tanzen läßt? Das wäre so, als wenn ich als Immobilienverkäufer eine an mich selbst zu zahlende Maklergebühr erheben würde. Oder?
Re: Re: Re: Polina Semionova #

Traviata, 02.12.2015 20:22:13

Eigentlich sind wir hier ja etwas off topic geraten, der thread heißt ja "Polina Semionova", aber sei's drum . . .
Tanzkritik wrote:
Verdient ND daran, wenn er das "eigene" Ballett seine Choreographien tanzen läßt?

Na da gehe ich doch mal von aus. Es kostet immer Geld (Tantiemen oder wie auch immer das heißt), wenn ein Ballett aufgeführt wird. Oder denkst du, der Balanchine-Trust gibt die Rechte für Aufführungen umsonst ab? Oder die Cranko-Erben? Die es bis jetzt sogar verhindern konnten, dass es DVDs von Crankos Balletten gibt? Das kostet immer Geld, und N.D. wäre ja dumm, wenn er sich die Rechte an seinen Werken nicht ordentlich bezahlen ließe!
PrinzDesire wrote:

Liebe Traviata, ich habe Jason Reilly in einigen Vorstellungen in Stuttgart gesehen, wo er die Rolle wirklich schon oft getanzt hat. Man kann seine Interpretation mögen oder nicht, aber "ein total verfehltes Verständnis" des Onegin sieht dann doch anders aus!!...

Ja ja ja, er tanzt ja technisch vollendet, völlig korrekt, keine Fehler, keine Wackler, ja, man kann das nur in höchsten Tönen loben. Und dass er ein hervorragender Tänzer ist, das ist mir bekannt und ich "achte" ihn dafür ganz stark!

Nur- ich glaube einfach nicht, dass er sich ernsthaft mit dem Roman von Puschkin befasst hat. Oder - wenn, dann "kommt davon nichts rüber" über die Bühnenrampe!
Ich liebe die russischen Dichter und Schriftsteller und habe mich intensiv mit "Eugen Onegin" befasst. Es ist wahrscheinlich so, dass die Tänzer, die einen russischen (oder zumindest slawischen) "Background" haben, sich in diese Persönlichkeiten einfach besser einfühlen können. Schließlich ist es ausgerechnet bei "Onegin" nun wirklich nicht damit abgetan, die (echt schwierigen) Pas de deux und die Solovariationen bravourös zu meistern. Nein, da muss noch etwas mehr "dahinter" stehen.
Und das, das konnte Jason hier in Berlin nicht bieten.

Im übrigen ist es eh ein Trauerspiel, dass das SBB derzeit nicht mehr in der Lage ist, diese Rollen mit eigenen Kräften zu besetzen. Jede Onegin-Vorstellung wird von Gastsolisten getragen (ich meine die Hauptrollen Onegin und Tatjana).

Damals (ach ja, lang lang ist's her . . .) Anno Domini 2003, als "Onegin" in Berlin Premiere hatte, da konnten alle Hauptrollen mit eigenem Personal dreifach besetzt werden! Und gut besetzt!

.

zuletzt geändert von Traviata, 02.12.2015 20:33:02


. . . quanto piace al mondo è breve sogno.
(Francesco Petrarca)
Re: Re: Re: Re: Polina Semionova #

PrinzDesire, 02.12.2015 23:20:26

Traviata wrote:
Es ist wahrscheinlich so, dass die Tänzer, die einen russischen (oder zumindest slawischen) "Background" haben, sich in diese Persönlichkeiten einfach besser einfühlen können. .

Heinz Clauss? Richard Cragun? Oliver Matz? Adam Cooper? Alles großartige Onegins. Damit ist diese These definitiv erledigt. Schon weil mir nicht so viele Russen/Slawen einfallen. Oh, doch: Kirill Melnikov :D



 

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