Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Karin Sedlak, 17.02.2008 00:14:46

Hallo!

Ich habe schon oft im Tamed mit großem Interesse Eure Berichte gelesen und konnte bemerken, ich bin nicht allein mit meinen Problemen! Ich bin von Eurer Seite sehr angetan und hoffe nun, ihr könnt mir bei meinem großen Problem helfen:

Mein Name ist Karin, ich bin 25 Jahre alt, komme aus Wien und bin seit 20 jahren begeisterter Hobby-Balletttänzer. Doch seit einiger Zeit habe ich ein Problem mit meinen Peronealsehnen unter dem linken Knöchel und ich hoffe, mir kann jemend einen Tipp geben, damit ich mein liebstes Hobby nicht an den Nagel hängen muss: Bei mir wurde vor vier Wochen beim Orthopäden eine Sehnenscheidenentzündung oder Schleimbeutelentzündung der Peronealsehnen festgestellt. Eigentlich hat die ganze Geschichte schon im Dezember 2005 angefangen, als ich unterhalb des linken Knöchels Schmerzen hatte, die ich nicht deuten konnte, da sie sich Richtung Achillessehne zogen und ich schon dachte, ich hätte eine Verletzung der Achillessehne. ;(
Dazu muss ich sagen, ich bin kein exzessiver Tänzer, ich tanze ca drei mal in der Woche, manchmal auch nur zwei oder einmal (je nach Zeitmöglichkeit), ich bin wirklich kein Profi, nur ein recht guter Amateur. ;)

Jänner 2006 ging ich zu einem Ortopäden, der auch meinen Lehrer betreut (kein Tanzmediziner, er betreut aber auch Eleven der Wiener Staatsoper und sollte sich - meine ich- mit Tänzerfüßen auskennen) und der konstatierte bei mir Knickfüße und verschrieb mir Einlagen.
Danach wurden die Beschwerden weniger und verschwanden schließlich ganz und ich bin weiterhin zur Kontrolle zum Arzt gegangen. Aber die Schmerzen kehrten wieder, obwohl ich nicht mehr trainierte als bisher. Mai 2007 verschrieb er mir andere Einlagen, da er mit den vorigen nicht zufrieden war und ich zeigte ihm meine schmerzende Stelle, die sich an eine andere Stelle verschoben hatte: zuvor hatte mir jedes relevé wehgetan und nun hatte ich ziemliche Schmerzen, wenn ich meinen Spann streckte (also eigentlich bei jedem Tondu und und und) und der Arzt meinte, es wären die Peronealesehnen. Auf meine Frage, was man dagegen machen könnte, antwortete er: "Nichts." (Er hat mich auch nicht eingehender untersucht, das hätte er vielleicht tun sollen, dann wäre mir vielleicht viel erspart geblieben, aber was hätte ich sagen sollen? Er ist der Arzt und ich habe mich auf sein Urteil verlassen, denn ich weiß es sicher nicht besser...
Ich hab das mal so stehenlassen und hab einfach weniger trainiert. Als die Schmerzen im Lauf der Zeit immer noch da waren, obwohl ich ein Monat pausiert hatte und danach nur alle ein, zwei Wochen eine Stunde hatte (zeitbedigt), und sich die Situation immer noch nicht geändert hatte, bin ich zu einem anderen Orthopäden gegangen (ich habe in meinem Studio gefragt, ob man mir einen empfehlen kann).

Er ist zwar kein Tanzarzt, soll aber ein Spezialist für Füße sein. Ich hab ihm meine Geschichte erzählt, er ließ mich auf dem Untersuchungsbett Platz nehmen und dir Füße strecken wie bei einem Tondu (also einfach bei der Bewegung, wo es wehtut). Und er meinte ebenfalls, das wären die Peronealsehnen. Aber ob es eine Sehnenscheiden- oder Schleimbeutelentzündung ist, da muss ich nochmal nachfragen, weil ich momentan von den Socken war wegen der Diagnose. Er wollte mir sofort eine Spritze verpassen, was ich dankend abgelehnt habe und er hat mir dann ein Ichtho-Bad verschrieben, in dem ich meine Füße jetzt jeden Tag (eine Woche lang) und dann alle zwei Tage baden soll (und mein Badezimmer mittels Asphaltgeruch in eine Tankstelle verwandle....). Aus meine Frage hin, wie lange ich denn mit Ballett pausieren sollte, outete er sich nun als völliger Ballett-Banause, indem er meinte: "1 Woche!" :laughing: Ich hab geglaubt, ich fall' um, bei der Antwort! Ich bin zwar nur ein seit zwanzig Jahren agierender Hobbytänzer, aber selbst ich weiß, dass ich mindestens sechs Wochen Ruhe geben muss und nicht trainieren darf!

Ich will die Entzündung ja dauerhaft loswerden und nicht zur ewigen Begleiterscheinung werden lassen! Jetzt wollte ich Euch um Rat fragen: Jetzt habe ich vier Wochen nicht trainiert und hab gar nix gemacht, nur eine Woche schifahren (Fuß im steinharten Schischuh drinnen), ca 15 Std insgesamt auf fünf Tage verteilt.

Ich habe vorgehabt, mich nach sechs Wochen (also Anfang März) wieder an die Stange zu wagen und ich wollte fragen, ob ich vorher irgendwelche päventiven Vorkehrungen treffen kann, dass sich mein Fuß wieder an die Belastung gewöhnt? Oder helfen Fußkräftigungsübungen, also die, die man macht, wenn man seinen Fuß wegen einer Fehlstellung trainiert (Tuch und Stifte aufheben...krampfen, spreizen, flex und strecken...? Ich hab ja einen Knickfuß... Danach werde ich natürlich nur so allmählich mein Training steigern, aber mein Ziel ist, dass ich irgendwenn wieder mal drei Mal in der Woche trainieren kann!

Ich wäre sehr froh, wenn mir jemand helfen könnte! Ich hab gelesen, dass auch "Hausmittelartige" Arzneien gegen die Entzündung helfen, wie zB: Propolis-Salbe, Johanniskrautöl...
Ich mache mir für nächste Woche wieder einen Arzttermin aus, bei dem Arzt, der die Entzündung konstatiert hat, danach geh ich wieder zum anderen und lass mir neue Einlagen verschreiben, denn die letzten waren zwar sehr bequem, weil kaum spürbar (haben aber trotzdem geholfen, das "bequem" war nicht abwertend gemeint), die haben aber nur ca fünf Monate gehalten und wenn die Krankenkasse nur ein Paar im Jahr zahlt, ist das bitter...

Was ist mit Floor-Barre, weil da die Schwerkraft wegfällt? Aber den Fuß strecken muss ich ja doch...

Liebe Grüße und DANKE, dass ihr Euch durch meinen Berichtsmarathon durchgekäpft habt!

Karin
Danke euch beiden für die raschen Antworten! Der 2. Orthopäde (der mit der Diagnose "Sehnenscheidenentzündung") hat auf meine Frage gemeint, ob man die Sehnen kräftigen kann, das wäre nicht das Problem, sie sind nicht schwach, sondern nur überbelastet. Ich werde mal schauen, ich hab in meiner Familie zufällig eine Physiotherapeutin und ihr Mann ist
Ostheopat, mal schauen, was die zu meinem Problem sagen und ob sie mir weiterhelfen können.

@ Tanja: schrieb: "Ich würde eher versuchen, den umgekehrten Weg zu gehen, als den Missstand durch eine Bewegungstherapie zu bekämpfen, weil dadurch auch Muskeln aufgebaut werden können, die Fehlhaltungen entgegenwirken. Manchmal sind auch Blockaden als solchen Beschwerden Schuld".

Das finde ich einen sehr interessanten Ansatzpunkt, den habe ich mir auch schon überlegt. Könnte es sein, dass sich "perfektionistische Denkweisen" negativ auf den Körper auswirken können? Ich bin nämlich sehr perfektionistisch veranlagt und manchmal sehr ungeduldig mit mir, wenn ich was nicht so zusammenbringe, wie es mir wünsche (speziell bei Übungen, die ich an sich im Schlaf kann und die ich aber noch sehr verbessern möchte oder Übungen, die ich schon lange übe, aber meine, keinen Erfolg zu sehen...) Können Körper und Geist so zusammenhängen, dass sich das in solchen Beschwerden äußert???

weiter "Aber ich bin da keine Expertin, denke nur, dass es in deinem Fall sinnvoll wäre, Meinungen jenseits der Orthopädenwelt einzuholen."
Man hat mir auch schon "Rolfing" empfohlen. Was haltet ihr davon? Ich hab keine Ahnung, was mich diesbezüglich weiter bringen könnte: Rolfing, Pilates, Osteopathie, Physiotherapie...ich kenn mich da viel zu wenig aus, um für mich eine geeignete Behandlung (außer pausieren) zu finden! Kannmir wer einen Rat geben?

@ Juliane: schrieb" Wenn du dann im Ballettsaal feinfühlig und geduldig an deiner Technik weiterarbeitest, werden sich die Beschwerden sicher irgendwann bessern."

Eigentlich sollte technikmäßig alles passen: mir haben mehrere Lehrer und ehemaligen Tänzer gesagt, dass ich eine sehr gute und saubere Technik habe (kein Einrollen, kein Bemühtes en dehors, ein ca. 170-grädiges Auswärts ohne "rolling in") und ich schaue auch, dass das so bleibt (ich finde das immer amüsantes, beim Floor-Barre zu spüren, wie man sich in sämtliche Einzelteile "zerlegen" kann, wenn man dazu in der Lage ist...

Juliane weiter: "Die Orthopäden verdienen doch an den Leiden der Intensivsportler durch die ganzen Salben, Spritzen, Massagen und Bestrahlungen. Ich finde es schön ehrlich, wenn da mal einer sagt, da kann man nichts machen. Es ist (jedenfalls nach meiner Erfahrung) die Wahrheit."

Heißt das also, ich soll mir schleunnigst eine andere Freizeitbeschäftigung suchen oder kann sich doch noch alles zum Guten wenden?

weiter: "Aber der Körper kann sich auch immer wieder selbst heilen."

ICH HOFFE SEHR, DASS ICH MICH AUCH MAL DAZUZÄHLEN DARF!

Danke für Eure Tipps!

Karin

Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

ENTRECHAT, 17.02.2008 20:10:36

Hallo Karin,

auf deine Frage kann ich dir keine wirkliche Antwort geben, aber hast du mal überlegt, statt eines Orthopäden einen Physiotherapeuten aufzusuchen, der sich mit Tänzerfüßen auskennt? Oder auch einen guten Osteopathen?
Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, aber meine bisherigen Erfahrungen mit Orthopäden war, dass sie etwas diagnostizieren können und anschließend meist eine Ruhigstellung verlangen. Bringt diese nicht die erwünschte Wirkung, ist es halt so wie es ist...
Entzündliche Prozesse mit Salben zu bekämpfen ist fast unmöglich. Die Salbe kommt gar nicht bis zu dem Punkt, an dem sie wirken soll. Evtl. könnte dir Wobenzym helfen.
Aber deine Entzündung könnte auch schon chronisch sein, diese Beschwerden hast du ja schon lang und wenn ständig ein Reizzustand da ist, glaube ich ehrlich gesagt nicht wirklich, dass eine erneute Ruhigstellung den gewünschten Erfolg bringt.
Ich würde eher versuchen, den umgekehrten Weg zu gehen, als den Missstand durch eine Bewegungstherapie zu bekämpfen, weil dadurch auch Muskeln aufgebaut werden können, die Fehlhaltungen entgegenwirken. Manchmal sind auch Blockaden als solchen Beschwerden Schuld.
Aber ich bin da keine Expertin, denke nur, dass es in deinem Fall sinnvoll wäre, Meinungen jenseits der Orthopädenwelt einzuholen.

Viele Grüße und gute Besserung
Tanja
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Dancenatural, 17.02.2008 20:41:58

Hallo Karin,
ohne dir alle Hoffnung nehmen zu wollen befürchte ich, dass du mit äußerlichen Anwendungen (die immer wieder gern verordnet werden) nichts erreichen wirst.
Fakt ist, Ballett verlangt dir extreme, quasi unnatürliche Bewegungsabläufe und Belastungen ab, und je intensiver du es betreibt, desto mehr wird dein Körper irgendwann schmerzen. Das ist normal.
Die Orthopäden verdienen doch an den Leiden der Intensivsportler durch die ganzen Salben, Spritzen, Massagen und Bestrahlungen. Ich finde es schön ehrlich, wenn da mal einer sagt, da kann man nichts machen. Es ist (jedenfalls nach meiner Erfahrung) die Wahrheit.
Aber der Körper kann sich auch immer wieder selbst heilen.

Ein regelmäßiges Körpertraining (etwa Pilates) halte ich genau wie meine Vor-Schreiberin für sehr empfehlenswert. Die Verbesserung von Kraft, Beweglichkeit und Koordination wirkt Überlastungsschäden entgegen.
Wenn du dann im Ballettsaal feinfühlig und geduldig an deiner Technik weiterarbeitest, werden sich die Beschwerden sicher irgendwann bessern.
Alles Liebe,

Juliane

zuletzt geändert von Dancenatural, 17.02.2008 21:04:54

Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Karin Sedlak, 17.02.2008 21:34:19

Danke euch beiden für die raschen Antworten! Der 2. Orthopäde (der mit der Diagnose "Sehnenscheidenentzündung" hat auf meine Frage gemeint, ob man die Sehnen kräftigen kann, das wäre nicht das Problem, sie sind nicht schwach, sondern nur überbelastet. Ich werde mal schauen, ich hab in meiner Familie zufällig eine Physiotherapeutin und ihr Mann ist
Ostheopat, mal schauen, was die zu meinem Problem sagen und ob sie mir weiterhelfen können.

@ Tanja: schrieb: "Ich würde eher versuchen, den umgekehrten Weg zu gehen, als den Missstand durch eine Bewegungstherapie zu bekämpfen, weil dadurch auch Muskeln aufgebaut werden können, die Fehlhaltungen entgegenwirken. Manchmal sind auch Blockaden als solchen Beschwerden Schuld".

Das finde ich einen sehr interessanten Ansatzpunkt, den habe ich mir auch schon überlegt. Könnte es sein, dass sich "perfektionistische Denkweisen" negativ auf den Körper auswirken können? Ich bin nämlich sehr perfektionistisch veranlagt und manchmal sehr ungeduldig mit mir, wenn ich was nicht so zusammenbringe, wie es mir wünsche (speziell bei Übungen, die ich an sich im Schlaf kann und die ich aber noch sehr verbessern möchte oder Übungen, die ich schon lange übe, aber meine, keinen Erfolg zu sehen...) Können Körper und Geist so zusammenhängen, dass sich das in solchen Beschwerden äußert???

weiter "Aber ich bin da keine Expertin, denke nur, dass es in deinem Fall sinnvoll wäre, Meinungen jenseits der Orthopädenwelt einzuholen."
Man hat mir auch schon "Rolfing" empfohlen. Was haltet ihr davon? Ich hab keine Ahnung, was mich diesbezüglich weiter bringen könnte: Rolfing, Pilates, Osteopathie, Physiotherapie...ich kenn mich da viel zu wenig aus, um für mich eine geeignete Behandlung (außer pausieren) zu finden! Kannmir wer einen Rat geben?

@ Juliane: schrieb" Wenn du dann im Ballettsaal feinfühlig und geduldig an deiner Technik weiterarbeitest, werden sich die Beschwerden sicher irgendwann bessern."

Eigentlich sollte technikmäßig alles passen: mir haben mehrere Lehrer und ehemaligen Tänzer gesagt, dass ich eine sehr gute und saubere Technik habe (kein Einrollen, kein Bemühtes en dehors, ein ca. 170-grädiges Auswärts ohne "rolling in" und ich schaue auch, dass das so bleibt (ich finde das immer amüsantes, beim Floor-Barre zu spüren, wie man sich in sämtliche Einzelteile "zerlegen" kann, wenn man dazu in der Lage ist...

Juliane weiter: "Die Orthopäden verdienen doch an den Leiden der Intensivsportler durch die ganzen Salben, Spritzen, Massagen und Bestrahlungen. Ich finde es schön ehrlich, wenn da mal einer sagt, da kann man nichts machen. Es ist (jedenfalls nach meiner Erfahrung) die Wahrheit."

Heißt das also, ich soll mir schleunnigst eine andere Freizeitbeschäftigung suchen oder kann sich doch noch alles zum Guten wenden?

weiter: "Aber der Körper kann sich auch immer wieder selbst heilen."

ICH HOFFE SEHR, DASS ICH MICH AUCH MAL DAZUZÄHLEN DARF!

Danke für Eure Tipps!

Karin
Danke euch beiden für die raschen Antworten! Der 2. Orthopäde (der mit der Diagnose "Sehnenscheidenentzündung") hat auf meine Frage gemeint, ob man die Sehnen kräftigen kann, das wäre nicht das Problem, sie sind nicht schwach, sondern nur überbelastet. Ich werde mal schauen, ich hab in meiner Familie zufällig eine Physiotherapeutin und ihr Mann ist
Ostheopat, mal schauen, was die zu meinem Problem sagen und ob sie mir weiterhelfen können.

@ Tanja: schrieb: "Ich würde eher versuchen, den umgekehrten Weg zu gehen, als den Missstand durch eine Bewegungstherapie zu bekämpfen, weil dadurch auch Muskeln aufgebaut werden können, die Fehlhaltungen entgegenwirken. Manchmal sind auch Blockaden als solchen Beschwerden Schuld".

Das finde ich einen sehr interessanten Ansatzpunkt, den habe ich mir auch schon überlegt. Könnte es sein, dass sich "perfektionistische Denkweisen" negativ auf den Körper auswirken können? Ich bin nämlich sehr perfektionistisch veranlagt und manchmal sehr ungeduldig mit mir, wenn ich was nicht so zusammenbringe, wie es mir wünsche (speziell bei Übungen, die ich an sich im Schlaf kann und die ich aber noch sehr verbessern möchte oder Übungen, die ich schon lange übe, aber meine, keinen Erfolg zu sehen...) Können Körper und Geist so zusammenhängen, dass sich das in solchen Beschwerden äußert???

weiter "Aber ich bin da keine Expertin, denke nur, dass es in deinem Fall sinnvoll wäre, Meinungen jenseits der Orthopädenwelt einzuholen."
Man hat mir auch schon "Rolfing" empfohlen. Was haltet ihr davon? Ich hab keine Ahnung, was mich diesbezüglich weiter bringen könnte: Rolfing, Pilates, Osteopathie, Physiotherapie...ich kenn mich da viel zu wenig aus, um für mich eine geeignete Behandlung (außer pausieren) zu finden! Kannmir wer einen Rat geben?

@ Juliane: schrieb" Wenn du dann im Ballettsaal feinfühlig und geduldig an deiner Technik weiterarbeitest, werden sich die Beschwerden sicher irgendwann bessern."

Eigentlich sollte technikmäßig alles passen: mir haben mehrere Lehrer und ehemaligen Tänzer gesagt, dass ich eine sehr gute und saubere Technik habe (kein Einrollen, kein Bemühtes en dehors, ein ca. 170-grädiges Auswärts ohne "rolling in") und ich schaue auch, dass das so bleibt (ich finde das immer amüsantes, beim Floor-Barre zu spüren, wie man sich in sämtliche Einzelteile "zerlegen" kann, wenn man dazu in der Lage ist...

Juliane weiter: "Die Orthopäden verdienen doch an den Leiden der Intensivsportler durch die ganzen Salben, Spritzen, Massagen und Bestrahlungen. Ich finde es schön ehrlich, wenn da mal einer sagt, da kann man nichts machen. Es ist (jedenfalls nach meiner Erfahrung) die Wahrheit."

Heißt das also, ich soll mir schleunnigst eine andere Freizeitbeschäftigung suchen oder kann sich doch noch alles zum Guten wenden?

weiter: "Aber der Körper kann sich auch immer wieder selbst heilen."

ICH HOFFE SEHR, DASS ICH MICH AUCH MAL DAZUZÄHLEN DARF!

Danke für Eure Tipps!

Karin

Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

melle, 26.02.2008 09:45:33

Hallo Karin,

ich heiße Melle, komme aus der Gegend von Karlsruhe, habe ein Ballettstudio und tanze/trainiere daher auch sehr viel.
Probleme mit den Peroneus-Sehenen hatte ich schon selbst und kenne es von etlichen Leuten aus dem Studio.
Vielleicht hilft dir, was ich so beobachtet habe:
Im Ballett streckt man seine Füße. Aber nicht irgendwie, sondern man versucht immer, die Ferse anzuheben um die ästhetisch gewünschte Linie zu erreichen.
Dieses Abheben der Ferse ist ein Anheben des äußeren Fußrandes bei gestrecktem Spann und der Peroneus ist der Muskel, der diese Bewegung macht. Kurz: er wird im Training bei jedem Fußstrecken benutzt und belastet.
Außerdem ist der Peroneus (und ein Muskel auf der Innenseite der Wade als Gegengewicht) immens wichtig für die Balance und die Stabilität auf relevé oder auch im Spitzentanz, was man speziell dann merkt, wenn man ihn mal verletzt hat, da ist die Stabilität dann nämlich praktisch weg.
Sehnenscheiden-Probleme kamen zumindest bei mir schon öfter von dieser doppelten Belastung.
Ein Muskel will ja nicht nur trainiert, sondern auch wieder entspannt werden.
Mir hat es sehr geholfen den Peroneus zu dehnen und ihn vom Masseur behandeln zu lassen.
Dehnen: etwas schwierig, das hinzukriegen und sehr, sehr schmerzhaft!!! Ich setze mich dazu auf den Boden und greife den betroffenene Fuß wie bei pied á main, also an der ferse oder dem Fußaussenrand, aber drehe den Fuß UNGESTRECKT wie "falsch" nach innen, in eine Haltung, als wollte ich ihn am Sprunggelenk nach innen "abbrechen". Dann hebe ich das Bein nach oben an. Man muss ein bisschen mit der Haltung experimentieren, stell die einfach vor, du willst ein Gummi dehnen, das von der Knieaussenseite unter die fußsohle verläuft, so verläuft auch der Muskel. Durch die Dehnung lässt bei mir der muskeltonus nach, die Sehne ist nicht mehr so stark gespannt, reibt nicht mehr so bei jeder Bewegung unten am Sprunggelenk und die Entzündung geht zurück.
Masseur ist ähnlich: die Massage setzt die Spannung runter. Vielleicht kennst du einen guten/günstigen.
Ich weiss nicht ob es erlaubt ist, hier im Forum Medikamentenvorschläge zu machen, wenn ja, könnt ich noch ein pflanzliches Medikament empfehlen, das auf der Basis von Enzymen sehr gut+schnell gegen Entzündungen wirkt.
Damit warte ich aber, bis mir jemand sagt, es ist erlaubt.
Vielleicht hilft mein Roman hier dir ja ein bisschen weiter, ich hab auch mal gedacht, ich kann nie wieder tanzen und hab es wieder völlig in den griff gekriegt. Nur Mut und Durchziehen!
Viele Grüße, melle
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Berry Doddema, 26.02.2008 12:59:44

Quote:
Ich weiss nicht ob es erlaubt ist, hier im Forum Medikamentenvorschläge zu machen, wenn ja, könnt ich noch ein pflanzliches Medikament empfehlen, das auf der Basis von Enzymen sehr gut+schnell gegen Entzündungen wirkt.

ja, mache doch.

vll sollte der Leser trotzdem einen arzt aufsuchen und fragen, ob das medikament geeignet ist!?
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

melle, 27.02.2008 12:59:44

Okay. Danke Berry.
Also, das Medikament noch:
Ich hab schon oft gute Erfahrungen mit Phlogenzym (oder die billigere Variante: Wobenzym) gemacht.
Das sind Enzyme, die Entzündungen im Körper abbauen.
Wirkt bei allen möglichen Entzündungen, zB auch urologischen Sachen, aber das ist ja egal, auch bei orthopädischen Problemen funktionierts gut.
Allerdings kann man es nicht einfach einnehmen, sondern sollte unbedingt versuchen, die Ursache des Problems abzustellen, sonst kommen die Schmerzen ja immer wieder...
Aber um erstmal aus dem Schmerz rauszukommen, die Schonhaltung wegzukriegen und auch psychisch wieder Hoffnung zu kriegen ist es schon gut.
Man nimmt davon am Tag VIELE Tabletten, maximal 30, wenn ich mich recht erinnere, denn es ist ja kein Schmerzmittel wie Aspirin, sondern es sind Enzyme drin, von denen man eine gewisse Dosis schon braucht. 3 Tage Behandlungsdauer reichen meist. Wer dann noch keine Besserung spürt, reagiert eher nicht mehr.
Teuer ist es selbstverständlich auch noch, im internet gibts den 800er-Groß-Pack irgendwo für 99,-€. Falls einer also keine Probleme mit seinem Geldbeutel hat, ist es okay. Wir im Studio kaufen das Päckchen oft zusammen.
Ich finde Wobenzym weit hilfreicher als Diclofenac (Voltaren Dolo) und noch dazu gesundheitlich viel unbedenklicher!
Also, viel Spaß beim eventuellen Ausprobieren,
Grüßchen, melle
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Karin Sedlak, 01.03.2008 12:56:59

Hallo Melle!

Ich hab Deinen Beitrag jetzt erst lesen können, da ich erst gestern wieder nach einem dreitägigen Wellness-Aufenthalt heimgekommen bin! Vielleicht - hoffentlich- hat sich die dreitägige Entspannung auch ein wenig auf meinen Fuß ausgewirkt, da ich versucht habe, sämtliche Alltags- und Tanzprobleme mal völlig auszuschalten! Und nachdem zwischen Psyche und körperlicher Reaktion sich oft mehr mehr abspielt, als man sich vorstellen kann, hoff ich mal das beste... :)
Danke für die Tips mit dem Dehnen des Peroneus; ich glaub, ich hab das unbewusst eh schon öfter - aber sehr zaghaft- versucht. Am Dienstag sind es sechs Wochen, dass ich nicht trainiert habe und mich juckt es schon sehr, meinen Fuß endlich wieder "g'scheit" zu strecken und nicht aus Vorsichtsgründen, dass man nicht übermütig wird, beim Knöchel wieder aufzuhören! Ich hab zwar eine Physiotherapeutin in der Familie, aber die hat auch gemeint, den Peroneus zu dehnen, wäre sehr schwierig (ich nehme an, das liegt nicht zuletzt an seiner ungünstigen Lageosition).

Nochmal eine Frage zur Psyche (ich glaub, ich hab sie schon mal bei einem andren Statement geschrieben): Glaubst Du, dass sich "selbst unter Druck setzen" und "zu viel von sich verlangen" in solchen Blockaden und Problemen äußern kann, weil der Druck, den man sich selbst auflegt, nirgends anders entweichen kann (weil der Körper ja nach oben und unten durch Fußsohle und Scheitel begrenzt ist)...? Und dass ich eher versuchen soll, ein wenig geduldiger mit mir und meinen Füßen zu sein? Oder sind die Schwierigkeiten eher nur als "Überlastung" zu sehen?Wie ist das bei den Leuten bei Dir im Studio?

Kannst Du mir noch einen Tip geben, wie ich jetz wieder anfangen soll, zu trainieren? Wie ich das am besten steigere, damit mir nicht gleich wieder was passiert? Kann man das in Zukunft vermeiden, sich wieder so was zu "fangen", wenn man entsprechende Vorkehrungen trifft? Was ist mit Flor-Barre? Weil. die Schwerkraft fällt zwar weg, wenn ich am Boden liege, aber strecken muss ich trotzdem, wie wenn ich an der Stange stehen würde ...

Liebe Grüße,

Karin
Danke euch beiden für die raschen Antworten! Der 2. Orthopäde (der mit der Diagnose "Sehnenscheidenentzündung") hat auf meine Frage gemeint, ob man die Sehnen kräftigen kann, das wäre nicht das Problem, sie sind nicht schwach, sondern nur überbelastet. Ich werde mal schauen, ich hab in meiner Familie zufällig eine Physiotherapeutin und ihr Mann ist
Ostheopat, mal schauen, was die zu meinem Problem sagen und ob sie mir weiterhelfen können.

@ Tanja: schrieb: "Ich würde eher versuchen, den umgekehrten Weg zu gehen, als den Missstand durch eine Bewegungstherapie zu bekämpfen, weil dadurch auch Muskeln aufgebaut werden können, die Fehlhaltungen entgegenwirken. Manchmal sind auch Blockaden als solchen Beschwerden Schuld".

Das finde ich einen sehr interessanten Ansatzpunkt, den habe ich mir auch schon überlegt. Könnte es sein, dass sich "perfektionistische Denkweisen" negativ auf den Körper auswirken können? Ich bin nämlich sehr perfektionistisch veranlagt und manchmal sehr ungeduldig mit mir, wenn ich was nicht so zusammenbringe, wie es mir wünsche (speziell bei Übungen, die ich an sich im Schlaf kann und die ich aber noch sehr verbessern möchte oder Übungen, die ich schon lange übe, aber meine, keinen Erfolg zu sehen...) Können Körper und Geist so zusammenhängen, dass sich das in solchen Beschwerden äußert???

weiter "Aber ich bin da keine Expertin, denke nur, dass es in deinem Fall sinnvoll wäre, Meinungen jenseits der Orthopädenwelt einzuholen."
Man hat mir auch schon "Rolfing" empfohlen. Was haltet ihr davon? Ich hab keine Ahnung, was mich diesbezüglich weiter bringen könnte: Rolfing, Pilates, Osteopathie, Physiotherapie...ich kenn mich da viel zu wenig aus, um für mich eine geeignete Behandlung (außer pausieren) zu finden! Kannmir wer einen Rat geben?

@ Juliane: schrieb" Wenn du dann im Ballettsaal feinfühlig und geduldig an deiner Technik weiterarbeitest, werden sich die Beschwerden sicher irgendwann bessern."

Eigentlich sollte technikmäßig alles passen: mir haben mehrere Lehrer und ehemaligen Tänzer gesagt, dass ich eine sehr gute und saubere Technik habe (kein Einrollen, kein Bemühtes en dehors, ein ca. 170-grädiges Auswärts ohne "rolling in") und ich schaue auch, dass das so bleibt (ich finde das immer amüsantes, beim Floor-Barre zu spüren, wie man sich in sämtliche Einzelteile "zerlegen" kann, wenn man dazu in der Lage ist...

Juliane weiter: "Die Orthopäden verdienen doch an den Leiden der Intensivsportler durch die ganzen Salben, Spritzen, Massagen und Bestrahlungen. Ich finde es schön ehrlich, wenn da mal einer sagt, da kann man nichts machen. Es ist (jedenfalls nach meiner Erfahrung) die Wahrheit."

Heißt das also, ich soll mir schleunnigst eine andere Freizeitbeschäftigung suchen oder kann sich doch noch alles zum Guten wenden?

weiter: "Aber der Körper kann sich auch immer wieder selbst heilen."

ICH HOFFE SEHR, DASS ICH MICH AUCH MAL DAZUZÄHLEN DARF!

Danke für Eure Tipps!

Karin

Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

melle, 02.03.2008 12:53:53

Hi Karin.

Wellness klingt gut, ich hoffe, du bist total relaxed jetzt.
Also Psyche und zu viel von sich fordern ist natürlich auch ein Aspekt. Aber persönlich würde ich eine so spezielle Sache wie deinen gereizten Peroneus damit auf keinen Fall begründen. Psychischer Druck zu mehr Leistung im Taining führt doch vielleicht eher zu einer
Kette wie: hohe Motivation im training, extreme Anstrengung, exzessives training, ungenügende Erholungspausen, daher mit der zeit nachlassende leistung, weil die Regeneration fehlt und letztlich sogar nachlassende Motivation, weil die psyche zu fertig ist.

Du hast doch ganz am Anfang geschrieben, dass du ca 2-3mal pro Woche trainierst. Da denk ich kann sich dein Körper auf jeden Fall erholen. Wie lang geht denn das training bei euch? Wo liegen die Schwerpunkte?
Die Physiotherapeutin hat recht: der Peroneus IST schwer zu dehnen, aber mach das, was ich versucht hab zu erklären, es funktioniert wirklich. Wenn dus nicht hinkriegst könnt ich dir mal ein Foto in der entsprechenden Pose schicken.
Dann würd ich noch bisschen massieren, nicht knetend sondern sanft aber überzeugt Richtung oben
ausstreichen und zwar vorsichtig über der schmerzenden Sehne und etwas fester nach oben hin, aussen unterdem knie. Weisst du, wo der Muskelbauch liegt?
Und ab und zu würd ich noch ein feucht-heisses Handtuch drumwickeln, um die ganze Wade, so für 15 min.

Ich glaube wirklich nicht, dass deine Psyche sich im peroneus manifestiert. PsychischenStress, der sich orthopädisch ausprägt, würde ich eher in zentraler Lage vermuten, vielleicht in Verspannungen des oberen Rückens oder der gesäßmuskulatur, dort eben, wo man unwillkürlich verkrampfte haltungen einnimmt.
Und selbst die müsste man ganz konservativ mit Dehnen und Lockern behandeln.
Du hast am Peroneus eben einen Punkt, der viel leisten muss, einerseits Sportartbedingt, andrerseits vielleicht durch deine beinachse zusätzlich.
Hast du anatomische Auffälligkeiten? Überstreckbare Knie oder einen Knickfuß zum beispiel?

Also, noch nen schönen Sonntag und viel Erfolg,
melle
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Karin Sedlak, 03.03.2008 01:45:32

Hallo Melle!

Hm, wenn ich so nachdenke, kann ich keine besonderen Schwerpunkte in meinem Training feststellen. Außer, dass wir an der Stange 45 min arbeiten, was eigentlich ziemlich lange ist.
Ich fürchte, es wäre besser, Du würdest mir ein "Beispielfoto" schicken. Ich hab zwar eine ungefähre Vorstellung von dem, was Du mir beschreibst und wie das ausschauen soll, aber bevor ich mir mehr ruiniere, als ohnehin schon in Mitleidenschaft gezogen ist, wäre das glaube ich, besser... :]

Meine Sehne schmerzt allerdings nicht, wenn ich drüberstreiche. Ich meine, mich erinnern zu können, dass mir mein Fuß zu Beginn im relevé wehgetan hat und dann hat sich das verlagert hin zum "Spann strecken" (und im relevé kaum bis gar nicht mehr). Stellst Du Dein "Demonstrationsfoto" ins Tamed-Forum? Oder wie machen wir das? Was meinst Du wegen der Belastung? Wie soll ich wieder anfangen zu trainieren?
Was hältst Du von Rolfing (klingt in meinen Ohren recht gut, ist aber kaum leistbar für einen Studenten, der kein eigenes Einkommen hat. Für mich sind die Stunden teuer genug!)?

Liebe Grüße,

Karin
Danke euch beiden für die raschen Antworten! Der 2. Orthopäde (der mit der Diagnose "Sehnenscheidenentzündung") hat auf meine Frage gemeint, ob man die Sehnen kräftigen kann, das wäre nicht das Problem, sie sind nicht schwach, sondern nur überbelastet. Ich werde mal schauen, ich hab in meiner Familie zufällig eine Physiotherapeutin und ihr Mann ist
Ostheopat, mal schauen, was die zu meinem Problem sagen und ob sie mir weiterhelfen können.

@ Tanja: schrieb: "Ich würde eher versuchen, den umgekehrten Weg zu gehen, als den Missstand durch eine Bewegungstherapie zu bekämpfen, weil dadurch auch Muskeln aufgebaut werden können, die Fehlhaltungen entgegenwirken. Manchmal sind auch Blockaden als solchen Beschwerden Schuld".

Das finde ich einen sehr interessanten Ansatzpunkt, den habe ich mir auch schon überlegt. Könnte es sein, dass sich "perfektionistische Denkweisen" negativ auf den Körper auswirken können? Ich bin nämlich sehr perfektionistisch veranlagt und manchmal sehr ungeduldig mit mir, wenn ich was nicht so zusammenbringe, wie es mir wünsche (speziell bei Übungen, die ich an sich im Schlaf kann und die ich aber noch sehr verbessern möchte oder Übungen, die ich schon lange übe, aber meine, keinen Erfolg zu sehen...) Können Körper und Geist so zusammenhängen, dass sich das in solchen Beschwerden äußert???

weiter "Aber ich bin da keine Expertin, denke nur, dass es in deinem Fall sinnvoll wäre, Meinungen jenseits der Orthopädenwelt einzuholen."
Man hat mir auch schon "Rolfing" empfohlen. Was haltet ihr davon? Ich hab keine Ahnung, was mich diesbezüglich weiter bringen könnte: Rolfing, Pilates, Osteopathie, Physiotherapie...ich kenn mich da viel zu wenig aus, um für mich eine geeignete Behandlung (außer pausieren) zu finden! Kannmir wer einen Rat geben?

@ Juliane: schrieb" Wenn du dann im Ballettsaal feinfühlig und geduldig an deiner Technik weiterarbeitest, werden sich die Beschwerden sicher irgendwann bessern."

Eigentlich sollte technikmäßig alles passen: mir haben mehrere Lehrer und ehemaligen Tänzer gesagt, dass ich eine sehr gute und saubere Technik habe (kein Einrollen, kein Bemühtes en dehors, ein ca. 170-grädiges Auswärts ohne "rolling in") und ich schaue auch, dass das so bleibt (ich finde das immer amüsantes, beim Floor-Barre zu spüren, wie man sich in sämtliche Einzelteile "zerlegen" kann, wenn man dazu in der Lage ist...

Juliane weiter: "Die Orthopäden verdienen doch an den Leiden der Intensivsportler durch die ganzen Salben, Spritzen, Massagen und Bestrahlungen. Ich finde es schön ehrlich, wenn da mal einer sagt, da kann man nichts machen. Es ist (jedenfalls nach meiner Erfahrung) die Wahrheit."

Heißt das also, ich soll mir schleunnigst eine andere Freizeitbeschäftigung suchen oder kann sich doch noch alles zum Guten wenden?

weiter: "Aber der Körper kann sich auch immer wieder selbst heilen."

ICH HOFFE SEHR, DASS ICH MICH AUCH MAL DAZUZÄHLEN DARF!

Danke für Eure Tipps!

Karin

Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Karin Sedlak, 03.03.2008 10:12:43

Hallo Melle!
Hab vergessen, eine Frage zu beantworten (ich hoffe, Du überliest meine obere Antwort auf Dein Statement jetzt nicht): ich habe einen Knickfuß (mehr links als rechts, also auf der betroffenen Seite) UND überstreckbare Knie (ich nehme an, das ist das, was man Säbelbeine nennt). Gegen den Knickfuß habe ich Einlagen verschrieben und mache Fußgymnastikübungen und bei den überstreckbaren Knieen versuche ich, während des Tanzens nicht zu überstrecken, da ich mir ja sonst sonstwas ruiniere!

Liebe Grüße!
Danke euch beiden für die raschen Antworten! Der 2. Orthopäde (der mit der Diagnose "Sehnenscheidenentzündung") hat auf meine Frage gemeint, ob man die Sehnen kräftigen kann, das wäre nicht das Problem, sie sind nicht schwach, sondern nur überbelastet. Ich werde mal schauen, ich hab in meiner Familie zufällig eine Physiotherapeutin und ihr Mann ist
Ostheopat, mal schauen, was die zu meinem Problem sagen und ob sie mir weiterhelfen können.

@ Tanja: schrieb: "Ich würde eher versuchen, den umgekehrten Weg zu gehen, als den Missstand durch eine Bewegungstherapie zu bekämpfen, weil dadurch auch Muskeln aufgebaut werden können, die Fehlhaltungen entgegenwirken. Manchmal sind auch Blockaden als solchen Beschwerden Schuld".

Das finde ich einen sehr interessanten Ansatzpunkt, den habe ich mir auch schon überlegt. Könnte es sein, dass sich "perfektionistische Denkweisen" negativ auf den Körper auswirken können? Ich bin nämlich sehr perfektionistisch veranlagt und manchmal sehr ungeduldig mit mir, wenn ich was nicht so zusammenbringe, wie es mir wünsche (speziell bei Übungen, die ich an sich im Schlaf kann und die ich aber noch sehr verbessern möchte oder Übungen, die ich schon lange übe, aber meine, keinen Erfolg zu sehen...) Können Körper und Geist so zusammenhängen, dass sich das in solchen Beschwerden äußert???

weiter "Aber ich bin da keine Expertin, denke nur, dass es in deinem Fall sinnvoll wäre, Meinungen jenseits der Orthopädenwelt einzuholen."
Man hat mir auch schon "Rolfing" empfohlen. Was haltet ihr davon? Ich hab keine Ahnung, was mich diesbezüglich weiter bringen könnte: Rolfing, Pilates, Osteopathie, Physiotherapie...ich kenn mich da viel zu wenig aus, um für mich eine geeignete Behandlung (außer pausieren) zu finden! Kannmir wer einen Rat geben?

@ Juliane: schrieb" Wenn du dann im Ballettsaal feinfühlig und geduldig an deiner Technik weiterarbeitest, werden sich die Beschwerden sicher irgendwann bessern."

Eigentlich sollte technikmäßig alles passen: mir haben mehrere Lehrer und ehemaligen Tänzer gesagt, dass ich eine sehr gute und saubere Technik habe (kein Einrollen, kein Bemühtes en dehors, ein ca. 170-grädiges Auswärts ohne "rolling in") und ich schaue auch, dass das so bleibt (ich finde das immer amüsantes, beim Floor-Barre zu spüren, wie man sich in sämtliche Einzelteile "zerlegen" kann, wenn man dazu in der Lage ist...

Juliane weiter: "Die Orthopäden verdienen doch an den Leiden der Intensivsportler durch die ganzen Salben, Spritzen, Massagen und Bestrahlungen. Ich finde es schön ehrlich, wenn da mal einer sagt, da kann man nichts machen. Es ist (jedenfalls nach meiner Erfahrung) die Wahrheit."

Heißt das also, ich soll mir schleunnigst eine andere Freizeitbeschäftigung suchen oder kann sich doch noch alles zum Guten wenden?

weiter: "Aber der Körper kann sich auch immer wieder selbst heilen."

ICH HOFFE SEHR, DASS ICH MICH AUCH MAL DAZUZÄHLEN DARF!

Danke für Eure Tipps!

Karin

Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

melle, 03.03.2008 12:11:00

Ich versuch mal, ein Foto zu organisieren. Weisst du, wie man es hier rein stellt? Wenns gar nicht geht, könnt ich dirs auf deine eigene email adresse schicken, oder?
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Diane (moderator), 03.03.2008 12:37:50

melle, ich glaube, fotos kann man hier - zur zeit - nicht reinstellen.
Du kannst aber einen link zu photo-bucket oder wie-auch-immer machen. (es gibt ja soviele sites, wo man sich anmeldet und dann kann man fotos darauf-laden und denn link dazu hier - oder sonstwo - hingeben)

-d-

zuletzt geändert von Diane (moderator), 03.03.2008 12:38:09

Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

melle, 06.03.2008 10:51:52

Also,
ich hab jetzt 3 Fotos bei photobucket reingestellt, mach aber keinen link, weil die links, die ich hier bei tanznetz schon angeklickt habe meistens nicht funktioniert haben, vielleicht gibts da grad ein technisches Problem.
Gib bei photobucket.com einfach ein "melle21_2008", dann album ansehen, dann links oben, es heißt passenderweise "peroneus dehnen".
Da siehst du in 3 verschiedenen Ansichten, wie ich nach dem training den besagten Muskel dehne. Es sieht nicht elegant aus, das geht leider nicht anders.
Ich hoffe, du findest alles, Grüße,
melle
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Karin Sedlak, 08.03.2008 12:46:30

Hallo Melle!

Danke für die Fotos! Ich hab sie leider nur noch nicht anschauen können, weil ich mit nicht sicher war, wo ich dein "melle21_2008" eintragen hätte sollen, weil ich nur zwei Felder gefunden habe, wo man ein "userword" und ein "Password" eingeben soll. Meinst Du, dort? Oder wo? Bei "search"? Ich bin ein technischer Trottel, ich weiß... (

Liebe Grüße,

Karin
Danke euch beiden für die raschen Antworten! Der 2. Orthopäde (der mit der Diagnose "Sehnenscheidenentzündung") hat auf meine Frage gemeint, ob man die Sehnen kräftigen kann, das wäre nicht das Problem, sie sind nicht schwach, sondern nur überbelastet. Ich werde mal schauen, ich hab in meiner Familie zufällig eine Physiotherapeutin und ihr Mann ist
Ostheopat, mal schauen, was die zu meinem Problem sagen und ob sie mir weiterhelfen können.

@ Tanja: schrieb: "Ich würde eher versuchen, den umgekehrten Weg zu gehen, als den Missstand durch eine Bewegungstherapie zu bekämpfen, weil dadurch auch Muskeln aufgebaut werden können, die Fehlhaltungen entgegenwirken. Manchmal sind auch Blockaden als solchen Beschwerden Schuld".

Das finde ich einen sehr interessanten Ansatzpunkt, den habe ich mir auch schon überlegt. Könnte es sein, dass sich "perfektionistische Denkweisen" negativ auf den Körper auswirken können? Ich bin nämlich sehr perfektionistisch veranlagt und manchmal sehr ungeduldig mit mir, wenn ich was nicht so zusammenbringe, wie es mir wünsche (speziell bei Übungen, die ich an sich im Schlaf kann und die ich aber noch sehr verbessern möchte oder Übungen, die ich schon lange übe, aber meine, keinen Erfolg zu sehen...) Können Körper und Geist so zusammenhängen, dass sich das in solchen Beschwerden äußert???

weiter "Aber ich bin da keine Expertin, denke nur, dass es in deinem Fall sinnvoll wäre, Meinungen jenseits der Orthopädenwelt einzuholen."
Man hat mir auch schon "Rolfing" empfohlen. Was haltet ihr davon? Ich hab keine Ahnung, was mich diesbezüglich weiter bringen könnte: Rolfing, Pilates, Osteopathie, Physiotherapie...ich kenn mich da viel zu wenig aus, um für mich eine geeignete Behandlung (außer pausieren) zu finden! Kannmir wer einen Rat geben?

@ Juliane: schrieb" Wenn du dann im Ballettsaal feinfühlig und geduldig an deiner Technik weiterarbeitest, werden sich die Beschwerden sicher irgendwann bessern."

Eigentlich sollte technikmäßig alles passen: mir haben mehrere Lehrer und ehemaligen Tänzer gesagt, dass ich eine sehr gute und saubere Technik habe (kein Einrollen, kein Bemühtes en dehors, ein ca. 170-grädiges Auswärts ohne "rolling in") und ich schaue auch, dass das so bleibt (ich finde das immer amüsantes, beim Floor-Barre zu spüren, wie man sich in sämtliche Einzelteile "zerlegen" kann, wenn man dazu in der Lage ist...

Juliane weiter: "Die Orthopäden verdienen doch an den Leiden der Intensivsportler durch die ganzen Salben, Spritzen, Massagen und Bestrahlungen. Ich finde es schön ehrlich, wenn da mal einer sagt, da kann man nichts machen. Es ist (jedenfalls nach meiner Erfahrung) die Wahrheit."

Heißt das also, ich soll mir schleunnigst eine andere Freizeitbeschäftigung suchen oder kann sich doch noch alles zum Guten wenden?

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Danke für Eure Tipps!

Karin

Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

melle, 09.03.2008 10:00:09

Hi,
trag's bei search ein. Also in der Mitte, nicht ganz oben rechts.
Search ist ja deine Suche, und du suchst MEIN Fotoalbum, deshalb gibst du melle21_2008 ein und machst dann mein Album auf. Okay?
Ich bin mit der Seite auch nicht vertraut, wahrscheinlich gehts auch noch einfacher, aber so kriegst dus auf jeden Fall hin. Wenn du auch noch Fotos von meinen Katzen möchtest, musst du's nur sagen....
Ich hoffe übrigens, dein Muskel hat sich mittlerweile nicht schon in ein Stück Schuhleder verwandelt?
Schönen Sonntag und viele Grüße,
melle
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Karin Sedlak, 24.03.2008 00:42:28

Hallo Melle!

Danke für den Tipp, jetzt hab ich die Fotos anschauen können! DANKE! Meinem Fuß gehts recht gut, ich pausiere brav und wenn ich mich schon in den Ballettsaal stelle, spiele ich "Möchtegern-Hupfdohle" und markiere, was das Zeug hält! :D Es ist ein ziemlich witziges Gefühl, wenn man die Übungen "eigentlich" ausführt, aber der Fuß eigentlich nnur pseudomäßig gestreckt ist und alles locker hängt! :D

Naja, wir werden sehen, wie das weitegeht. Wirklich strecken ist noch verboten und Springen wird bis zum Sommer oder noch länger warten müssen! Wann ich das erste Mal ins relevè gehe, weiß ich noch nicht. Momentan hab' ich noch ein bisschen Angst, dass acht Wochen warten noch zu wenig sind. Gehe ich da richtig?

Liebe Grüße,

Karin
Danke euch beiden für die raschen Antworten! Der 2. Orthopäde (der mit der Diagnose "Sehnenscheidenentzündung") hat auf meine Frage gemeint, ob man die Sehnen kräftigen kann, das wäre nicht das Problem, sie sind nicht schwach, sondern nur überbelastet. Ich werde mal schauen, ich hab in meiner Familie zufällig eine Physiotherapeutin und ihr Mann ist
Ostheopat, mal schauen, was die zu meinem Problem sagen und ob sie mir weiterhelfen können.

@ Tanja: schrieb: "Ich würde eher versuchen, den umgekehrten Weg zu gehen, als den Missstand durch eine Bewegungstherapie zu bekämpfen, weil dadurch auch Muskeln aufgebaut werden können, die Fehlhaltungen entgegenwirken. Manchmal sind auch Blockaden als solchen Beschwerden Schuld".

Das finde ich einen sehr interessanten Ansatzpunkt, den habe ich mir auch schon überlegt. Könnte es sein, dass sich "perfektionistische Denkweisen" negativ auf den Körper auswirken können? Ich bin nämlich sehr perfektionistisch veranlagt und manchmal sehr ungeduldig mit mir, wenn ich was nicht so zusammenbringe, wie es mir wünsche (speziell bei Übungen, die ich an sich im Schlaf kann und die ich aber noch sehr verbessern möchte oder Übungen, die ich schon lange übe, aber meine, keinen Erfolg zu sehen...) Können Körper und Geist so zusammenhängen, dass sich das in solchen Beschwerden äußert???

weiter "Aber ich bin da keine Expertin, denke nur, dass es in deinem Fall sinnvoll wäre, Meinungen jenseits der Orthopädenwelt einzuholen."
Man hat mir auch schon "Rolfing" empfohlen. Was haltet ihr davon? Ich hab keine Ahnung, was mich diesbezüglich weiter bringen könnte: Rolfing, Pilates, Osteopathie, Physiotherapie...ich kenn mich da viel zu wenig aus, um für mich eine geeignete Behandlung (außer pausieren) zu finden! Kannmir wer einen Rat geben?

@ Juliane: schrieb" Wenn du dann im Ballettsaal feinfühlig und geduldig an deiner Technik weiterarbeitest, werden sich die Beschwerden sicher irgendwann bessern."

Eigentlich sollte technikmäßig alles passen: mir haben mehrere Lehrer und ehemaligen Tänzer gesagt, dass ich eine sehr gute und saubere Technik habe (kein Einrollen, kein Bemühtes en dehors, ein ca. 170-grädiges Auswärts ohne "rolling in") und ich schaue auch, dass das so bleibt (ich finde das immer amüsantes, beim Floor-Barre zu spüren, wie man sich in sämtliche Einzelteile "zerlegen" kann, wenn man dazu in der Lage ist...

Juliane weiter: "Die Orthopäden verdienen doch an den Leiden der Intensivsportler durch die ganzen Salben, Spritzen, Massagen und Bestrahlungen. Ich finde es schön ehrlich, wenn da mal einer sagt, da kann man nichts machen. Es ist (jedenfalls nach meiner Erfahrung) die Wahrheit."

Heißt das also, ich soll mir schleunnigst eine andere Freizeitbeschäftigung suchen oder kann sich doch noch alles zum Guten wenden?

weiter: "Aber der Körper kann sich auch immer wieder selbst heilen."

ICH HOFFE SEHR, DASS ICH MICH AUCH MAL DAZUZÄHLEN DARF!

Danke für Eure Tipps!

Karin

Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Sissy, 11.02.2009 10:38:40

Hallo Karin,
Habe mir gerade deinen Beitrag und natürlich auch alle anderen durchgelesen, da es einer guten Freundin von mir auch genau so geht wie es dir voriges Jahr ergangen ist: Sehnenscheidenentzündung. :(
Momentan nimmt sie so eine Salbe von Voltaren und war auch schon einige Male beim Arzt. Schlimmer ist aber dass sie nicht tanzen kann. Hoffe es geht ihr bald wieder gut, auch mit den Tips von euch - werd ihr diese Seite schicken. :)

Vielen Dank für die Hilfe - auch wenn sie eigentlich nicht direkt an mich gerichtet war! :D
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

Bella-Ballette, 09.12.2014 15:44:59

Liebe Karin,
ich habe vor kurzem sehr gute Erfahrung mit dem Yang Naturbalsam gehabt. Ich habe zwar schon immer Versucht, bei den Krankheiten mehr Naturmedizin zu benutzen und nicht gleich die verschiedenen chemischen Stoffe anzuwenden, aber diesmal war sogar ich positiv überrascht! Bei mir wurde Sehnenscheidenentzündung diagnostiziert, und ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass es klappt, sowas mit der Naturmedizin zu heilen. Dann hat mir aber eine Bekannte den Yang Naturbalsam empfohlen, dafür bin ich ihr sehr dankbar! Dieser Balsam ist ein Produkt der chinesischen Medizin, wird aber in Deutschland produziert. Da sind nur Extrakte von verschiedenen Pflanzen drin, die aber auch irgendwie gegen Entzündungen voll gut wirken. Ich habe den 3 Mal pro Tag einmassiert, ca. 2 Wochen, zusätzlich habe ich noch einen Physiotherapie-Kurs gemacht, und jetzt bin ich wieder top fit!
Ich hoffe, meine Nachricht kann noch jemandem helfen, der gleiche Probleme hat!
Gruß, Bella
Re: Sehnenscheidenentzündung! Hilfe!!!!! Ab wann wieder "einsatzfähig"? #

salsaSandra, 03.02.2015 15:38:33

Liebe Bella,
danke für Ihre Empfehlung!
Auf der Homepage von Yang Naturbalsam steht es, dass man auch die kostenlose Probe bestellen kann. Probier ich mal aus! :)

MfG Sandra



 

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