Ballettwerkstatt, Hamburgische Staatsoper,13.10.2019 

Ralf Reck, 13.10.2019 15:56:48

John Neumeier hatte das Thema der Werkstatt mit „der Choreograph als Jongleur“ überschrieben und meinte damit die Vielzahl unterschiedlicher Produktionen zu Beginn der Saison, seine Vorbereitungen auf die „Glasmenagerie“ und u.a. das am 26. Oktober im Großen Börsensaal anstehende große Galadiner mit Balletteinlagen namens „Intermezzo“, mit dem für die Ballettausbildung an der Ballettschule Gelder gesammelt werden. Leider gab Neumeier keine Einblicke in seine neue, in etwa 6 Wochen zur Premiere gelangende Choreographie von Tennessie Williams „Glasmenagerie“, sondern präsentiertes vieles aus dem aktuellen Repertoire wie dem Sommernachtstraum (Alexandr Trusch, Hélène Bouchet, Edvin Revazov, Charlotte Larzelere, Alessandro Frola), aus Bernstein Dances (Christopher Evans, Aleix Martinez, Madoka Sugai), und Beethoven-Projekt (Contredance), außerdem tanzten Yaiza Coll und Lizhong Wang einen beeindruckenden Pas de deux aus den Shakespeare-Sonetten (Choreographie Marc Jubete), Schülerinnen und Schüler der Theaterklassen der Ballettschule boten Folkloristisches sowie etwas aus Neumeiers Beethoven Dances und Aleix Martinez, Marcelino Libao, Lizhong Wang (Tanz der Furien) sowie Anna Laudere und Edvin Revazov (Selige Geister) Partien aus Orphee et Eurydice (Gluck/Neumeier), was zum Ansehen dieser Produktion animierte (die wir noch nicht kennen). Der Abschluss war Mahlers Lied von der Erde gewidmet (Alexandr Trusch, Alexandre Riabko), mit einer wesentlich besseren Tenoreinspielung als es Klaus Florian Vogt bei der Aufführung am vergangenen Donnerstag gegeben war. Wenn man nur wenige aus den allesamt sehr guten Tänzerinnen und Tänzern des Hamburg Balletts herausgreifen würde, so waren es bei dieser Ballettwerkstatt in meinen Augen wegen ihrer außergewöhlichen Bühnenpräsenz Alexandr Trusch und Hélène Bouchet, Madoka Sugai mit ihrer tänzerischen Leichtigkeit bei gleichzeitiger Perfektion, egal ob klassisch oder modern, und Florian Pohl, der bei Hebefiguren wie kein anderer Sicherheit, Leichtigkeit und Präzision vermittelte.


 

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