Bundesjugendballett trifft Shakespeare, Ernst-Deutsch-Theater, 01.06.2019 

Ralf Reck, 03.06.2019 00:54:15

Man hatte die Latte recht hoch gehängt (Konzept und Regie Kevin Haigen), Shakespeares Werk sollte wohl integrativ, d.h. auch allumfassend dargeboten werden. Schauspieler traten auf, Tänzer des Bundesjugendballets (Natsuka Abe, Gabriel Brito, Marcelo Ferreira, Rebecca Gollwitzer, Artem Prokopchuk, Madeleine Skippen, Ida-Sophie Stempelmann, Emiliano Torres), der Ballettschule und Musiker. Letztere trugen den Abend weitgehend mit ihrem schönen Spiel. Die Bühne füllte ein leicht konkav nach hinten gebogenes Holzgerüst, das Globe-Theater in London imitierend (Peter Schmidt). Musik, Sprache und Tanz liefen parallel, ohne dass der gesprochene Text (aus Shakespeares Stücken, auf deutsch oder englisch) dem tänzerisch Dargebotenen entsprach. Deshalb musste man raten, um welches Stück es jeweils ging. Manches war wiederzuerkennen, so u.a. der von Neumeier für diese Aufführung zur Verfügung gestellte Pas de deux aus Hamlet: Hamlets Abschied von Ophelia, das war gut getanzt. Als problematischer erwies sich der durchaus schwierige Schritt-pas de deux (Jago/Emilia) aus Neumeiers Ballett Othello, mit dem die beiden jungen Tänzer/in darstellerisch sichtlich noch überfordert waren. Parallel dazu wurde aus dem Kaufmann von Venedig rezitiert. Insgesamt gingen auf diese Art 18 verschiedene Choreographien (Raymond Hilbert, Dustin Klein, John Neumeier, Edvin Revazov, Joseph Toonga, Christopher Tudor, Ricardo Urbina) ineinander über, ohne dass sich etwas wie eine Rahmenhandlung herauskristallisierte. Alles wirkte gepflegt, ab und an etwas langatmig, manchmal auch poetisch, aber eigentlich immer ohne Ecken und Kanten. Insgesamt waren 25 Personen an dem Abend beteiligt gewesen. Der Beifall war freundlich und länger anhaltend. Schön, dass wir es gesehen haben, die Nachhaltigkeit der Aufführung sollte man allerdings nicht überbewerten.


 

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