Re: Re: Re: Re: Re: Was wird aus dem Staatsballett Berlin? 

Traviata, 03.06.2016 22:31:27

olafzhh wrote:
. . . Was das "blinde" Buchen anbelangt, habe ich ein kleines Berlin-"Trauma" in Gestalt von Caravaggio vor 4 (?) Jahren... ausnahmsweise den Zug genommen (statt des Busses), große Verspätung (Winter), abgehetzt um 19.29 Uhr im Schillertheater eingetroffen (wofür selbstverständlich das SBB nichts kann), dann statt Malakhov und P.S. eine B-Besetzung gesehen (die tanzte wie eine C-Besetzung), auch so etwas bleibt natürlich hängen...

Hhmmm na ja - so ein Fall kann doch immer wieder passieren. Wie schnell verletzt sich ein Tänzer/eine Tänzerin bei Training oder Probe. Was hilft es also, wenn du ganz kurzfristig die Karten kaufst (das wäre für mich immer noch mindestens eine Woche vor der Vorstellung), eine solche Verletzung und darauf folgende Umbesetzung kann noch an demselben Tag passieren. Was dann? Du reist von ausserhalb an und siehst dann andere Tänzer auftreten.

Ich erinnere mich noch einer Vorstellung von Béjarts "Ring um den Ring" vor etlichen Jahren. Béjart hatte für die Partie des Siegfried nur einen einzigen Tänzer ausgewählt - Michael Banzhaf. Kein Ersatz, keine zweite Besetzung für diese Rolle! Es kam wie es irgendwann kommen musste - Banzi war krank und konnte definitiv nicht auftreten. Für die ersten beiden Akte wurde er nicht gebraucht, es ist ja wie bei den vier Opern von R. Wagner: Siegfried taucht erst in der dritten Oper, die sinnigerweise "Siegfried" heißt, auf. Das heißt bei Béjarts Stück: nach der (einen und einzigen) Pause. Tja, als der Vorhang zur Pause zuging, erfuhren wir, dass wir nach Hause gehen könnten, die letzten beiden Teile könnten mangels Siegfried nicht aufgeführt werden. Es gab selbstverständlich Ersatzeintrittskarten für eine weitere Vorstellung.
Sodass wir im Endeffekt sogar besser gestellt waren, denn wir hatten ja einmal den halben "Ring um den Ring" und dann noch einmal den kompletten sehen können für das Eintrittsgeld.

Solche Unwägbarkeiten gibt es eben.
.
. . . quanto piace al mondo è breve sogno.
(Francesco Petrarca)


 

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