KRITIKEN 2005/2006



Frankfurter Rundschau

UND ES GIBT IHN DOCH

Das Wiesbadener Staatstheater beginnt eine Reihe mit "zeitgenössischem Tanz" - der hat sich dort bisher extrem rar gemacht


Artikel aus Frankfurter Rundschau vom 10.01.2006
"Würden die Staatstheater in den Nachbarstädten Mainz oder Darmstadt "den ersten Teil" einer neuen Reihe "Zeitgenössischer Tanz" ankündigen, müsste man nachfragen: Was, bitte schön, soll denn bisher dort gelaufen sein, unter der Leitung von Martin Schläpfer (Mainz), Birgitta Trommler oder Mei Hong Lin (Darmstadt)? Obwohl unterschiedlichen Stilrichtungen zuzuschreiben, enthalten die Werke der drei Choreografen ganz zweifellos zeitgenössischen Tanz. In Hessens Landeshauptstadt aber konnte jetzt mit einigem Recht Nummer "I" einer solchen Veranstaltungsreihe angekündigt werden - wirklich modernen Tanz zeigten dort bisher nur die zu den Maifestspielen geladenen Gastensembles.
Wiesbadens Tanzchef Ben van Cauwenbergh pflegte indessen - freundlich gesagt - die Ballett-Tradition oder bot Klassikhäppchen in Show-Soße. Nun kann man hoffen, dass der bescheidene Anfang in der Werkstatt-Atmosphäre der Wartburg Vorbote eines Wiesbadener Tanzfrühlings ist. Der Italiener Gaetano Posterino, einst Solist bei Cauwenbergh, inzwischen freischaffend, choreografierte zum einen Time-Lock, ein knapp halbstündiges Stück für fünf Tänzerinnen und Tänzer, zum andern das 15-minütige Solo Just At Home, in dem er selbst zu Hause ist, per Video in seiner Wohnung und gleichzeitig live auf der Bühne." Weiterlesen

Veröffentlicht in Kritiken 2005/2006

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