VORANKÜNDIGUNGEN



Berlin

THANK YOU VERY MUCH

Vorhang auf für die glitzernde und geheimnisvolle Welt der Tribute-Artists!



Die Choreografin Claire Cunningham und ihr internationales Ensemble renommierter Performer*innen mit Behinderung gastieren vom 03. – 05. Dezember in den Sophiensælen.


  • Thank You Very Much Foto © Hugo Glendinning
  • Thank You Very Much Foto © Hugo Glendinning
  • Thank You Very Much Foto © Hugo Glendinning
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Vorhang auf für die glitzernde und geheimnisvolle Welt der Tribute-Artists!

Die Choreografin Claire Cunningham und ihr internationales Ensemble renommierter Performer*innen mit Behinderung gastieren vom 03. – 05. Dezember in den Sophiensælen.

Eine Einladung in die glitzernde und geheimnisvolle Welt der Tribute-Artists: Mit Witz und einem hypnotisierenden Soundtrack seziert der preisgekrönte Performanceabend „Thank You Very Much“ unsere gesellschaftlichen Vorstellungen von Normalität – und damit den Mythos, wie Körper sein sollten.

Abend für Abend stehen professionelle „Tribute Artists“ auf der Bühne, um ihre Idole möglichst detailgenau in Kostüm, Bewegung, Mimik und Stimme nachzuahmen – und ihnen so größtmöglichen Tribut zu zollen. Claire Cunningham nutzt dieses Phänomen, um anhand klassischer Elvis-Impersonators und gemeinsam mit ihrem internationalen Ensemble aus renommierten Künstler*innen mit Behinderung Fragen rund um Imitation, Identität, Authentizität und Akzeptanz zu stellen. In ihren glit-zernden Bühnenoutfits fragen die Tänzer*innen: Wer versuchen wir, unser Leben lang zu sein? Haben wir uns das selbst ausgesucht? Und was ist wirklich "the wonder of you"? Ein Stück, das humorvoll und mit viel Glamour unsere Vorstellungen von Normalität und Körper hinterfragt!

Claire Cunningham ist Performerin und Choreografin von multidisziplinären Performances aus Glasgow, Schottland. Als eine der renommiertesten und international bekanntesten Künstlerinnen mit Behinderung basiert Cunninghams künstlerische Arbeit oft auf der Auseinandersetzung und dem Gebrauch/Missbrauch ihrer Krücken und der Erforschung des Potenzials ihrer eigenen spezifischen Körperlichkeit mit einer bewussten Ablehnung traditioneller Tanztechniken (die für nicht behinderte Körper entwickelt wurden). Dies geht einher mit einem großen Interesse an der gelebten Erfahrung von Behinderung und ihren Implikationen nicht nur als Choreografin, sondern auch in Bezug auf gesellschaftliche Vorstellungen von Wissen, Wertschätzung, Verbindung und gegenseitiger Abhängigkeit.

KONZEPT Claire Cunningham
PERFORMANCE Claire Cunningham, Dan Daw, Tanja Erhart, Vicky Malin
DRAMATURGIE Luke Pell
KOMPOSITION, SOUNDDESIGN Matthias Herrmann
KOSTÜME Shanti Freed
BÜHNENBILD Bethany Wells
LICHT Chris Copland
REGIEASSISTENZ Dan Watson
AUDIODESKRIPTION Noa Winter, Sophia Neises, Gerald Pirner

Tickets 15/10 € unter www.sophiensaele.com

Veröffentlicht am 26.11.2021, von Anzeige in Vorankündigungen

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