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TV-TIPPS

Wir aktualisieren diesen Kalender laufend. Sollten Sie einen Tipp hier vermissen, dann schicken Sie uns bitte eine Email mit dem Stichwort TV Tipps an redaktion@tanznetz.de.


  • "Prometheus" am Saarländischen Staatstheater Foto © Bettina Stöss

arte

14.06. 16:15
Tanzträume!
Marius Petipa - Der Meister des klassischen Balletts
Vom klassischen Ballett über das Musical hin zur modernen Choreographie: ARTE widmet dem Tanz einen ganzen Tag. Den Anfang macht Marius Petipa, ein aus armen Marseiller Verhältnissen 1847 nach Sankt Petersburg emigrierter Tänzer, der heute zu den Meistern des klassischen Balletts zählt. Aus einer englischen Bergarbeiterfamilie stammt Billy Elliot, der im Spielfilm anstatt die vorgesehene Boxerausbildung anzutreten zu einem gefeierten Tanz-Star wird. Und Maurice Bejart hat wie kein Zweiter die Grenzen zwischen klassischem Ballett und Alltagsleben eingerissen: Er verschmolz Tanz, Theater und Musik zu einem Gesamtkunstwerk und schuf so mehr als 100 Meisterwerke. Aber da sind auch noch Mary Poppins und der Broadway oder Helena Waldmann mit einer Frauenchoreographie aus dem Iran. Bühne frei für den Tanz!

14.06. 22:00
Julie Andrews - Unvergessene Mary Poppins
Frankreich, 2019
Bei Julie Andrews denken die meisten wahrscheinlich an den magischen Schirm von Mary Poppins und an eine Schauspielerin, die mit ihrem Gesang die 60er Jahre verzückte. Obwohl Sie sehr früh in einem süßen, asexuellen Image gefangen war, spielte die forsche und vorgeblich unschuldige Andrews auch anmutige Rollen in Filmen von Alfred Hitchcock, Andrei Konchalovsky und Blake Edwards, der sie in „Victor/Victoria“ zur Queer-Ikone erhob. Ein Rückblick auf die Karriere eines der schillerndsten Sterne am Musical-Himmel.

14.06. 23:20 / 28.06. 05:00
Maurice Béjart, ein Leben für den Tanz
Belgien / Frankreich / Schweiz, 2017
Er revolutionierte das klassische Ballett und ließ das Tutu von der Bühne verschwinden: Der Franzose Maurice Béjart (1927-2007) gilt als einer der weltweit bekanntesten Choreographen. Er wurde in den 60er und 70er Jahren durch seine spektakulären Inszenierungen bekannt, darunter „Le sacre du printemps“ und „Boléro“. Mit unveröffentlichtem Archivmaterial, Bühnenmitschnitten und Interviews nähert sich das Porträt dem Schaffensprozess des vielschichtigen Künstlers, der mehr als 100 Meisterwerke schuf.

15.06. 00:30
Ballets Russes im Mariinski-Theater
Raymonda, nach Marius Petipa
(Frankreich, 2018)
Der Choreograph Marius Petipa gilt als Vater des klassischen Balletts. Mehr als sechzig Werke schuf der französische Ballettmeister, der zu Zarenzeiten in Sankt Petersburg wirkte und von dem einige der berühmtesten Choreographien des klassischen Repertoires stammen - so auch das Ballett „Raymonda“. In diesem Spätwerk vermischt Marius Petipa Tanz und Schauspiel, klassische Schrittfolgen und Einflüsse aus dem Volkstanz. Ein bunter Bilderreigen, der als eines der letzten Ballettmeisterwerke des zaristischen Russlands gilt und im prachtvollen Ambiente des Mariinski-Theaters seine ganze romantische Schönheit entfaltet.

21.06. 18:30
Die Tango-Spelunken von Buenos Aires
Auf der ganzen Welt, von New York bis Tokio, von Buenos Aires bis Finnland, wird Tango leidenschaftlich getanzt, ernsthaft gelehrt und gelernt und sehnsüchtig geliebt. Dabei steht der Tango auf den ersten Blick im Widerspruch zu unserer emanzipierten Zeit, denn die wichtigste Regel des Tangos ist: Der Mann führt, die Frau lässt sich führen. Diese Klarheit der Rollenverteilung scheint einen Teil der Faszination für den Tanz auszumachen. „GEO Reportage“ fängt die Faszination des Tangos ein, mit Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Jung und Alt, Träumer und Realisten.

23.06. 01:30
Der lautlose Tanz des Lebens
Deutschland, 2016
„Der lautlose Tanz des Lebens“ ist ein Dokumentarfilm über eine der bemerkenswertesten deutschen Frauen des 20. Jahrhunderts: Ruth Denison. Sie war eine Pionierin des Buddhismus im Westen und Vorreiterin für die Rechte der Frauen. Die bekannte Meditationslehrerin leitete in einem Alter von über 90 Jahren ein Zentrum in der kalifornischen Mojave-Wüste mit unerschöpflicher Energie. Mehr als 30 Jahre lang half sie dort vielen traumatisierten Menschen. Der Film begleitet Ruth Denison in ihren letzten Lebensjahren und ist ein einmaliges filmisches Dokument einer starken, ungewöhnlichen Frau.

29.06. 00:40
Prometheus
Deutschland, 2019
„Furioser Ballettabend“, „großer Coup“, so die Kritiken: „Prometheus“ und das Saarländische Staatsballett begeistern. Stijn Celis zeigt in seiner Choreographie zu Beethovens einziger Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“ eine enorme tänzerische Kraft und Vielfalt. Elektronische Zwischenspiele von Lorenzo Bianchi Hoesch sorgen zusätzlich für Spannung. Aufzeichnung aus dem Saarländischen Staatstheater Saarbrücken.

07.07. 00:35
One, Two, Three
Armenien, 2016
Maryam, Hovsep, Aida, Anahit und Mikhail aus Armenien sind nicht mehr die Jüngsten, sie sind nicht reich, und sie sind allein. Als sie in einer traditionellen Tanzgruppe zusammenfinden, fangen sie wieder an, sich fürs Leben, Lieben und Träumen zu interessieren. Ihre Freude am Tanz, an der Gemeinschaft und am Leben ist so groß, dass sie sich auch auf ihre Zuschauer überträgt! „One, Two, Three“ erzählt eine inspirierende Geschichte, die beweist, dass Zuversicht und Optimismus unabhängig von Alter und Lebensumständen möglich sind.


3sat

29.05. 11:25
Stolperstein
Neuer Rhythmus für das Leben - Tanzen als Therapie

Tanzen befreit und macht glücklich. Das wissen viele aus eigener Erfahrung. Auch Menschen mit Behinderung oder schweren Krankheiten kann das Tanzen helfen.Der Film berichtet von drei Menschen mit unterschiedlichen Handicaps, die den Tanz für sich entdeckt haben. Der Tanz hilft ihnen, ihr Leben wieder mit Freude, Sinn und Lust zu gestalten. Berührende Schicksale, mitreißende Musik und ansteckende Bewegung!

SWR

13.06. 07:30
Spiele der Welt
Capoeira in Brasilien

Ob Kampf oder Tanz ist schwer zu erkennen - und das ist auch Absicht. Denn der brasilianische Kampfsport Capoeira war einst die einzige Waffe der schwarzen Sklaven. Sie mussten ihre Übungen als Tanz, als harmloses Spiel vor den wachsamen Augen der Aufseher und Plantagenbesitzer tarnen. In Salvador da Bahia, der ersten Hauptstadt Brasiliens und einst Juwel im kolonialen Imperium der Portugiesen, erlebt Capoeira eine gewaltige Renaissance. Vor allem in der malerischen Altstadt finden sich viele Schulen, in denen die Altmeister der Capoeira ihre Kunst an wissbegierige Schüler weitergeben. Längst wurde der Kampf zum Sport - und dennoch ist es mehr als nur Leibesübung. Für die erst vor etwas mehr als 100 Jahren aus der Sklaverei befreiten und noch immer unterdrückten Schwarzen Brasiliens ist Capoeira Symbol ihrer Identität, ihres Widerstandes, ihres Könnens. Die Meister sehen ihre Lehrtätigkeit als Sozialarbeit. Für die Jugendlichen in den Elendsvierteln ist die perfekte Beherrschung ihres Körpers und das Erlernen einer eigenen Tradition, einer Tradition der Schwarzen, ein Weg zur Befreiung.


BR

02.07. 11:05
Der Tanz der Resianer
Deutschland, 2016
Die Resianer, eine kleine Minderheit in Norditalien, sagen von sich selbst, dass sie tanzend geboren werden und es bis zu ihrem Tod tun. Ein Filmteam wollte sie kennenlernen, die Menschen, die im Résiatal leben, und deren Sprache ein slawischer Dialekt ist - nämlich Resianisch. Es gab Zeiten, da wurde im Résiatal ausschließlich Resianisch gesprochen. Heute sind es noch rund 600 Menschen, die in diesem Gebiet diesen Dialekt beherrschen. Höchste Zeit, darüber zu berichten, denn keiner weiß, wie lange dieser Dialekt noch existiert. Das Filmteam hat sie gefunden, mit ihnen getanzt, resianisch gekocht und über eine sterbende Sprache gesprochen.




Keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit!

Veröffentlicht am 07.01.2013, von tanznetz.de Redaktion in TV

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