VORANKÜNDIGUNGEN



Hamburg

VOM SAKRALEN ZUM PROFANEN

"MUDRA" – eine Tanzproduktion der in Hamburg lebenden Choreografin und Filmemacherin Jasmine Fan am Lichthof Theater Hamburg



Jasmine Fan untersucht in ihrer neuesten Arbeit die Manifestationen der symbolträchtigen Handgesten.


  • "MUDRAS" von Jasmine Fan Foto © Tobias Hoops
  • "MUDRAS" von Jasmine Fan Foto © Tobias Hoops
  • "MUDRAS" von Jasmine Fan Foto © Tobias Hoops
  • "MUDRAS" von Jasmine Fan Foto © Tobias Hoops
  • "MUDRAS" von Jasmine Fan Foto © Tobias Hoops

Mudras (Sanskrit, urspr.: „Siegel“) sind symbolträchtige Handgesten die oft in göttlichen Darstellungen im Hinduismus und Buddhismus zu finden sind. Sie können stellvertretend für den Weg ins Innere, für Energie und Erleuchtung stehen aber auch viele weitere Bedeutungen annehmen. Die in Hamburg lebende Choreografin und Filmemacherin Jasmine Fan untersucht in ihrer neuesten Arbeit die Manifestationen dieser symbolischen Sprache in unterschiedlichem Kontext. Ausgehend von den sakralen Wurzeln verfolgt die Autorin die Entwicklung der gestischen Sprache bis in den modernen Alltag hinein an Beispielen wie den Hong Kong Protesten, oder der gestischen Sprachunterstützung in Italien oder den Emojis. Dabei kann Jasmine Fan Parallelen zu ihrer persönlichen Suche nach Identität zwischen neuer, europäischer Kultur und ihren taiwanesischen Wurzeln ziehen. Dieser persönliche Zwiespalt zwischen der westlichen und östlichen Kultur wird auf der Bühne durch die Tänzerinnen Isabella Boldt (Deutschland) und Ying-Yun Chen (Taiwan) repräsentiert.

Die Kraft der Mudras wird dabei durch die statischen und dynamischen Choreografien der Tänzerinnen vermittelt und von einem von Ilya Selikhov (Russland) und Sum Sum Shen 沈森森 (Taiwan) entwickelten Hintergrund aus subtilen Klangwelten unterstützt. Die Tänzerinnen werden dabei von Videoprojektionen begleitet, die die Wirkung der Mudras, mitsamt ihren mystischen Bedeutungen und spirituellen Ursprüngen verstärken. Dabei entsteht eine Interaktion mit dem Publikum, sowie eine Auseinandersetzung der Tänzerinnen untereinander, die sich immer weiter steigert.

Jasmin Fan versteht es aufgrund Ihres persönlichen Werdegangs zwischen den Welten, die Ideen der auf Trennung beruhenden wissenschaftlichen Weltsicht des Westens und der alles verschmelzenden östlichen Weltanschauung in Einklang zu bringen. Dieses Wissen ermöglicht der Performance die Entwicklung der spirituellen Mudras zurückzuverfolgen um so den heiligen Ursprung dieser Gesten freizulegen.

Instagram: @mudra_von_jasminefan
Facebook: @JasmineFanChoreography

Gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.
Dank an Martin Stobbe vom Galerie Stobbe • Paidere • Mondot, pflanzmich.de, Claashof in Dittmern

Konzept & Choreografie / Jasmine Fan @jasminefan_dancefilm
Künstlerische Leitung / Jasmine Fan
Dramaturgie / Xiang-Jun Fan @xiangjunfan, Jean-Claude Mondot
Tänzerinnen / Ying-Yun Chen @ying_and_ying, Isabella Boldt @bella.boldt
Sound Designerin / Sum-Sum Shen 沈森森
Komponist / Ilya Selikhov
Film / Jasmine Fan
Kostüm Designerin / Alessa Kapp @liveeevil
Foto und Film-Kameramann / Tobias Hoops @tobias.hoops.photograph
Grafik Designer / Dennis Kapell
Licht Designer / Sönke Christian Herm
Produktion Assistentin / Doria Worden @doria_grace, Valerie Witt
Produzentin / Jasmine Fan

TERMINE
PREMIERE 19. November 2020 um 20:15 Uhr mit Publikumsgespräch nach dem Auftritt
20. November 2020 um 20:15 Uhr
21. November 2020 um 20:15 Uhr
22. November 2020 um 14:00 Uhr (20:00 Uhr Taiwan) mit Livestream

TICKETS
https://www.lichthof-theater.de/programm/mudra/

LICHTHOF Theater
Bahrenfelder Chaussee 14
22761 Hamburg

Veröffentlicht am 16.10.2020, von Anzeige in Vorankündigungen

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Kommentare zu "Vom Sakralen zum Profanen"



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