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Schwerin

XENIA WIEST KOMMT NACH SCHWERIN

Das Mecklenburgische Staatstheater bekommt mit Xenia Wiest eine neue Ballettdirektorin



Zur Spielzeit 2021/22 wird das Mecklenburgische Staatstheater in neue künstlerische Hand gegeben. Mit dabei ist die Choreografin Xenia Wiest.


  • Xenia Wiest Foto © Kathrin Dinkel

Für drei der sechs Sparten des Mecklenburgischen Staatstheaters steht zum Spielzeitstart 2021/22 ein Wechsel in der künstlerischen Leitung an. Hans-Georg Wegner, designierter Generalintendant, stellte heute sein neues Team vor. Neben Nina Steinhilber (Schauspiel), Martin G. Berger (Musiktheater) und den im Haus verbleibenden Direktoren Mark Rohde (Generalmusikdirektor), Rolf Petersen (Fritz-Reuter-Bühne) sowie Thomas Ott-Albrecht (Junges Staatstheater Parchim), holt Wegner die Choreografin Xenia Wiest nach Schwerin.

Wiest, die nach einer erfolgreichen Tanzlaufbahn in Stuttgart und Berlin ihre choreografische Karriere am Staatsballett Berlin began, ist mittlerweile als Choreografin international (u.a. Moskau, Bordeaux, Hannover) gefragt. Mit großem Enthusiasmus blickt sie nun auf die neuen Herausforderungen in Schwerin: "Tanz kann jeden erreichen – und aus diesem Grund ist es mein Ziel, mit höchster Qualität, Innovation und einer unverkennbaren Tanzsprache das Schweriner Publikum zu begeistern und langfristig an einer internationalen Wahrnehmung der Kompanie zu arbeiten. Mehr Menschen sollten diese wunderschöne Stadt Schwerin und das Theater kennenlernen und hier Tanz live erleben!"

Veröffentlicht am 01.09.2020, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, Gallery, News 2020/2021

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Kommentare zu "Xenia Wiest kommt nach Schwerin"



    • Kommentar am 09.10.2020 18:37 von Hans-Jürgen Werner
      Zitat: Jörg Rowohlt Geschrieben am 8. Oktober 2020

      Pressemitteilung: Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin – Künstlergewerkschaft gegen Massenentlassungen

      Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) kritisiert in einer Pressemitteilung die geplanten Massenentlassungen am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin:



      Logo-GDBA



      Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

      Künstlergewerkschaft gegen Massenentlassungen



      Am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin herrscht heftige Unruhe unter den Beschäftigten. Die neue Hausspitze, bestehend aus Hans-Georg Wegner und Christian Schwandt, die zur Spielzeit 2021/22 die Leitung übernehmen sollen, will sich mit rabiaten Massenentlassungen einführen. Nach Informationen der GDBA, der gewerkschaftlichen Vertretung der künstlerischen Bühnen-Angehörigen, sollen etwa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen nicht verlängert und damit praktisch in die Arbeitslosigkeit entlassen werden – unter anderem das gesamte Ballett.



      Die GDBA protestiert entschieden gegen diesen Schritt, der nicht geeignet ist, den Betriebsfrieden und die hohe künstlerische Qualität des Hauses zu gewährleisten. Abfindungen in voraussichtlich sechsstelliger Höhe würden fällig, die Maßnahmen wie Kurzarbeitergeld während des Lockdowns ad absurdum führen. Solche flächendeckenden Nichtverlängerungen sind schon unter gewöhnlichen Umständen nicht zu rechtfertigen. Wir treten dafür ein, auch bei einem Intendantenwechsel zunächst mit dem vorhandenen Personal zu arbeiten.



      In Corona-Zeiten ist dieser Schritt aber erst Recht in besonderem Maße verabscheuungswürdig, weil die nicht verlängerten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kaum eine Chance auf anderweitige Engagements haben werden – im Zuge allerorten zu beobachtender Sparmaßnahmen und schrumpfender Ensembles. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines durch den Staat getragenen Betriebes werden in die Arbeitslosigkeit gedrängt – mit am Horizont drohendem Hartz-IV-Bezug.



      Aufsichtsrat und Kulturpolitik müssen Druck auf die kommende Doppelspitze ausüben.

      Die GDBA fordert die neue Doppelspitze auf, keine Nichtverlängerungen auszusprechen.



      Dem ist an sich nichts hinzuzufügen, außer:



      Hoffentlich erwartet nicht nur das Schweriner Publikum, dass Innovationen nicht mit Massenentlassungen gleichzusetzen sind, sondern die Neuen ihr Können mit denen die da sind, erst einmal unter Beweis stellen!

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