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Berlin

TANZ IM AUGUST DIGITAL

Bühnenprogramm des Festivals abgesagt



Auch Tanz im August wurde nun abgesagt. Zumindest in gewohnter Form. Stattdessen soll das Programm nun als "Special Edition 2020" im digitalen Raum präsentiert werden.


Artikel aus Berlin vom 18.05.2020
  • William Forsythe, Additive Inverse, 2007 Foto © Courtesy of the Artist, Foto: Dominik Mentzos
  • Tanz im August Foto © Tanz im August

Das internationale Festival Tanz im August, präsentiert vom HAU Hebbel am Ufer, wird in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht in gewöhnlicher Form stattfinden. Statt einem Bühnenprogramm soll es jedoch im digitalen Raum die „Special Edition 2020“ mit alternativem Programm geben. Nach dem bundesweiten Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August und der Schließung der Berliner Bühnen bis Ende Juli, den nicht planbaren Reisen internationaler Künstler*innen und eingeschränkten Produktions- und Probenmöglichkeiten haben sich die Intendantin und Geschäftsführerin des HAU Hebbel am Ufer, Annemie Vanackere, und die künstlerische Leiterin von Tanz im August, Virve Sutinen, in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Hauptstadtkulturfonds zur Absage des Festivals in der ursprünglich geplanten Form entschlossen. „Die Absage des Bühnenprogramms von Tanz im August ist angesichts der Situation leider ein unvermeidbarer Schritt, auch um alternative Angebote für das Publikum mit dem erforderlichen Fokus angehen zu können,“ so Annemie Vanackere, Intendantin des HAU Hebbel am Ufer.

Digital sollen jedoch in Kooperation mit Künstler*innen, internationalen Festivals und Partner*innen Arbeiten aus verschiedenen Bereichen des zeitgenössischen Tanzes präsentiert werden. Virve Sutinen, Künstlerische Leiterin von Tanz im August betont, dass sie weiterhin eng mit internationalen Künstler*innen in Kontakt stehen: „Der zeitgenössische Tanz ist von dieser Krise besonders betroffen, ein Großteil der Festivals und Spielzeiten wurde bereits bis Ende des Jahres abgesagt. Wir führen die Zusammenarbeit mit Künstler*innen, anderen Festivals und Partner*innen fort, um Wege für die Unterstützung von Künstlern zu finden und gemeinsam den großen persönlichen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie entgegen zu wirken.“ Detaillierte Informationen zum Online-Programm folgen im Juni.

Veröffentlicht in Homepage, Kurznachrichten 2019/20

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