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Berlin

CLEARINGSTELLE FÜR BERLIN

Neues zu den Vorwürfen an der Staatlichen Ballettschule Berlin



Die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres richtet eine Clearingstelle ein. Die Vorsitzende der Kommission zur Aufklärung der Vorwürfe legt ihr Amt nieder.


  • "Der kleine Prinz" von Gregor Seyffert - Aufführung des Landesjugendballett Berlin, das vor zwei Jahren als Teil der Staatlichen Ballettschule Berlin gegründet wurde. Foto © Mona Jaeckel

Im Zuge der Misshandlungsvorwürfe an der Staatlichen Ballettschule Berlin und angeregt durch die Arbeit der Untersuchungskommission an der Wiener Ballettakademie, die sich vor einigen Monaten ebenfalls mit schweren Vorwürfen zur Kindeswohlgefährdung konfrontiert sah, hat Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres eine Clearingstelle für Betroffene eingerichtet. Die von der Schule unabhängige Clearingstelle steht unter der Leitung der Abteilung für Kinder- und Jugendschutz der Bildungsverwaltung und wird von externen Expert*innen geleitet. Die Stelle bietet eine erste Anlaufstelle für Betroffene, Eltern und ehemalige Schüler*innen.

Gleichzeitig hat die Vorsitzende der vom Berliner Senat eingesetzten Untersuchungskommission, Hannelore Trageser, ihr Amt niedergelegt, nachdem von Seiten der Schülerschaft Kritik an der Besetzung laut wurde. Trageser war bis 2007 selbst Leiterin der Schule und dort als Lehrkraft tätig. Scheeres erklärte, dass eine Nachbesetzung des Kommissionsvorsitzes zeitnah erfolgen wird.

Die unabhängige Clearingstelle ist ab sofort erreichbar. Telefon: 0176/86016667, Mail: clearingstelle.sbs@senbjf.berlin.de, Adresse: Clearingstelle SBS, Juliusstr. 41, 12051 Berlin

Veröffentlicht am 30.01.2020, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, Kurznachrichten 2019/20

Dieser Artikel wurde 1263 mal angesehen.



Kommentare zu "Clearingstelle für Berlin"



    • Kommentar am 20.02.2020 18:51 von Mausimaus2020
      Na endlich ist die Schulleitung Gregor Seyffert und Ralf Stabel weg aus der Ballettschule, das wurde auch Zeit!



      Die Aussage von Senatorin Schweres ist meiner Meinung nach recht schwach. Wenn sie die Vorwürfe ernst genommen hätte, könnten sie die Leitung sofort suspendieren. Es haben einige Kinder, Eltern, und Lehrer sich über die Probleme geäußert. Was wird als Beweis verlangt ? Es gibt sehr viele Betroffene die bei der Senatsverwaltung Hilfe suchten. Das ohne jeden Erfolg.
    • Kommentar am 14.03.2020 16:14 von zirkusprinzessin
      So ist es, und das schon seit mehr als 10 Jahren!

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