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Paris

STREIK AN PARISER OPER

Das Corps de Ballet protestiert gegen Rentenreform



Die von Staatspräsident Emanuel Macron geplante Rentenreform betrifft auch die TänzerInnen der Pariser Oper. Mit einem Streik versuchen sie sich zu wehren.


  • Nurejews "Schwanensee" an der Pariser Oper, Tanz: Ensemble Foto © Julien Benhamou / Onp

Die in Frankreich geplante Rentenreform, die unter anderem eine Vereinheitlich der Renten und damit die Abschaffung existierender Sonderregelungen für einzelene Berufsstände vorsieht, stößt bei den TänzerInnen der Pariser Oper auf Widerstand. Seit Anfang Dezember streiken die Mitglieder des Corps de Ballet nun schon, um sich gegen die Umsetzung der Reform zur Wehr zu setzen.

Die TänzerInnen des Corps de Ballet müssen die Pariser Oper ohne Ausnahme im Alter von 42 Jahren verlassen. Und dies ist nur der Idealfall, denn viele müssen ihre Karriere bereits deutlich früher aufgrund von Verletzungen beenden. Die Pariser Oper sieht für diese frühe Verrentung eine monaltiche Sonderzahlung in Höhe von 1000 Euro vor, die die später zu erhaltende Rente ergänzt. Dieses Privileg möchten die TänzerInnen nicht verlieren. Rückendeckung von anderen Kompanien aus Franreich gibt es bei diesem Streik, der wohl noch länger dauern wird, nicht. Ist dieses Sonderzahlung doch eine Traditon, die ausschließlich die Pariser Oper betrifft.

Veröffentlicht am 19.12.2019, von tanznetz.de Redaktion in Gallery, Kurznachrichten 2019/2020

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Kommentare zu "Streik an Pariser Oper"



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