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Wien

MISSHANDLUNGEN AN DER TAGESORDNUNG

Ergebnisse der Untersuchungen zu den Misshandlungsvorwürfen an der Wiener Ballettakademie



Die Sonderkommission bestätigt die Vorwürfe in vollem Umfang und fordert nachhaltige Veränderungen.


  • "Movements to Stravinsky" von András Lukacs Foto © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Im April dieses Jahres erhob das österreichische Magazin "Falter" in einem Bericht deutliche Vorwürfe gegen die Ausbildung an der Wiener Ballettakademie. Die SchülerInnen, die die Schule im Alter von zehn bis 18 Jahren besuchen, seien systematisch drangsaliert sowie körperlch und psychisch misshandelt worden. Mit der Untersuchung der Vorwürfe wurde eine Sonderkommission unter dem Vorsitz der Strafrechtlerin Susanne Reindl-Krauskopf beauftragt.

Nach zahlreichen Befragen und Sitzungen hat die Kommission nun ihren Bericht vorgelegt, der die Vorwürfe in Gänze bestätigt. Neben körperlichen Misshandlungen, provozierten Essstörungen und systematischen Demütigungen wurde auch die medizinisch-therapeutische Versorgung der derzeit circa 110 SchülerInnen deutlich kritisiert. Die Kommission fordert nun eine rasche Behebung der strukturellen Missstände und einen besseren Schutz für die Kinder und Jugendlichen. Die bisher getroffenen Maßnahmen seien keineswegs ausreichend, um die Situation nachhaltig zu verbessern.

Veröffentlicht am 19.12.2019, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, Gallery, Kurznachrichten 2019/20

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Kommentare zu "Misshandlungen an der Tagesordnung"



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