VORANKÜNDIGUNGEN



Berlin

EKMAN | EYAL

Zwei Uraufführungen von Alexander Ekman und Sharon Eyal



Am 08. Dezember feiert das Staatsballett Berlin zwei Uraufführungen in der Staatsoper Unter den Linden. Der Abend »Ekman | Eyal« mit den beiden Stücken »LIB« und »STRONG« stellt neue Choreographien von zwei internationalen Stars der zeitgenössischen Tanzszene gegenüber: Alexander Ekman und Sharon Eyal.


  • "Lib" von Alexander Ekman; Polina Semionova Foto © Dieter Hartwig
  • "Lib" von Alexander Ekman; Yolanda Correa (l) & Polina Semionova (r) Foto © Dieter Hartwig
  • "Lib" von Alexander Ekman; Johnny McMillan Foto © Dieter Hartwig
  • "Strong" von Sharon Eyal Foto © Dieter Hartwig
  • "Strong" von Sharon Eyal Foto © Dieter Hartwig

Alexander Ekman ist bekannt für seine temporeichen Werke, deren Witz er wirkungsvoll in Szene setzt. Als vibrierende Experimente an der Grenze zwischen Präzision und Exzess sind Sharon Eyals Choreographien zu beschreiben. Für die Uraufführung »Ekman | Eyal« mit den beiden Kreationen »LIB« (Ekman) und »STRONG« (Eyal) arbeiten beide erstmals mit den Tänzer*innen des Staatsballetts zusammen.

»LIB yourself from the system, social norms or the habits you have been acquiring most of your life, realize that you don't need to fit in. LIB yourself to find your peace. A nice place to be. You dance with ease.«
Alexander Ekman

Alexander Ekman ist es wichtig, Themen zu finden, mit denen sich eine Mehrheit seiner Zeitgenossen identifizieren kann, die das Publikum sowohl unterhalten als auch befragen. Erstmals beim Staatballett Berlin zu Gast erarbeitet er eine Uraufführung für die Ersten Solotänzerinnen des Ensembles und einen männlichen Solotänzer. Seit längerem fasziniert von den Kreationen des Haarkünstlers Charlie Le Mindu, insbesondere von dessen Chewbacca-Kostümen, die ihre Trägerinnen vollends in langes Haar hüllen, arbeitet Alexander Ekman erstmals mit ihm zusammen. Sein Stück »LIB« (in Anlehnung an ›liberation‹, engl. ›Befreiung‹) wäre kein Werk von Alexander Ekman, wenn es nicht eine humorvolle und bizarre Note hätte.

»Mund Zähne Rachen. Eine Kreation, die von innen heraus beginnt und sich über das Meer hinaus ergießt, es ist mühselig und eine Erleichterung zugleich. Sie ist zart wie ein Geschöpf aus dem Meer, aber mit der Form eines Menschen mit einer Seele, einer großen Seele, die pulsiert und in dünnen Schichten von Vergnügen wieder stecken bleibt. Eine Kreation, die Lust auf Berührung, Gefühl und Geruch macht. Um die Augen zu schließen und zu träumen.«
Sharon Eyal

Die kompromisslose israelische Choreographin Sharon Eyal hat längst zu einer sehr persönlichen, unverwechselbaren künstlerischen Handschrift gefunden, wurde nicht nur vom Hause Dior zur Gestaltung einer der letzten Modenschauen verpflichtet, sondern erobert zunehmend die europäischen Tanzbühnen. Die emotionale Authentizität, die zur Interpretation ihrer Stücke erforderlich ist, hat sie nun mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts in einer Kreation für Berlin persönlich erforscht.

EKMAN | EYAL
LIB | STRONG
Choreographien von Alexander Ekman und Sharon Eyal

Uraufführung am 8. Dezember 2019, 18 Uhr
Staatsoper Unter den Linden

LIB
Stück von Alexander Ekman
Musik:
DEVO, John Lennon, Maverick Sabre, Talking Heads u.a.
Choreographie: Alexander Ekman
Bühne und Licht: Alexander Ekman
Kostüme: Charlie Le Mindu
Umsetzung Licht: Irene Selka
Mit: Elisa Carrillo Cabrera, Yolanda Correa, Ksenia Ovsyanick, Polina Semionova und Johnny McMillan

STRONG
Tanzstück von Sharon Eyal
Musik: Ori Lichtik
Choreographie:
Sharon Eyal
Co-Choreographie: Gai Behar
Bühne: Sharon Eyal und Gai Behar
Kostüme: Rebecca Hytting
Licht: Alon Cohen

Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin

Weitere Aufführungen:
9., 12., 18., 19. Dezember 2019
03., 30. März 2020 (Komische Oper Berlin)
10., 24. Mai 2020 (Komische Oper Berlin)
07. Juni 2020 (Komische Oper Berlin)

ab 12 Jahren
Tickets: 20-75 €

Veröffentlicht am 28.11.2019, von Pressetext in Vorankündigungen

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Kommentare zu "Ekman | Eyal"



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