VORANKÜNDIGUNGEN



Berlin / Essen

DEUTSCHER TANZPREIS 2019: PROGRAMM TANZ-GALA STEHT FEST

Preisverleihung Gert Weigelt 19.10. / Ehrungen Jo Parkes und Isabelle Schad 18.10.



Die Verleihung des ebenso traditionsreichen wie auf Innovation bedachten Preises findet im Rahmen einer hochkarätigen Tanz-Gala im Aalto-Theater Essen statt.


  • PK Deutscher Tanzpreis 2019, 05.04.2019, Gert Weigelt (Mitte) Foto © Ursula Kaufmann
  • Martin Schläpfer Foto © Gert Weigelt
  • Schläpfer: Ramifications Marlucia do Amaral Foto © Gert Weigelt
  • COLLECTIVE JUMPS / COLLECTIVE JUMPS (EXCERPTS) Projekt von Isabelle Schad und Laurent Goldring Foto © Laurent Goldring
  • Sharon Eyal und Gai Behar: HALF LIFE, TänzerInnen des Staatsballetts Berlin Foto © Jubal Battisti

Der Deutsche Tanzpreis geht in diesem Jahr an den weltweit bekannten Tanzfotografen Gert Weigelt. Die Verleihung des ebenso traditionsreichen wie auf Innovation bedachten Preises am Samstag, 19. Oktober, 18 Uhr findet im Rahmen einer hochkarätigen Tanz-Gala im Aalto-Theater Essen unter Beteiligung von Kompanien wie dem Staatsballett Berlin und dem Ballett am Rhein und mit Choreografien von George Balanchine, Isabelle Schad und Martin Schläpfer statt. Am Freitag, 18. Oktober, 19 Uhr werden zudem die Tanz- und Videokünstlerin Jo Parkes sowie die Tänzerin und Choreografin Isabelle Schad auf PACT Zollverein in Essen für ihr Schaffen ausgezeichnet. Die Ehrung ist eingebettet in die öffentliche Tagung POSITIONEN: TANZ.

Mit dem Deutschen Tanzpreis werden in Trägerschaft des Dachverbandes Tanz Deutschland e.V. und in Kooperation mit der Theater und Philharmonie Essen GmbH herausragende Persönlichkeiten des Tanzes in Deutschland geehrt – ganz gleich, ob sie auf oder hinter der Bühne, in Pädagogik, Publizistik, Wissenschaft oder anderen Bereichen des Tanzschaffens wirksam waren und sind. Zudem werden Interpret*innen, Ensembles und Projekte in der Tanzlandschaft für zukunftsorientierte Initiativen, modellhafte Konzepte oder außergewöhnliche Produktionen belobigt.

Am 28. Januar hat die Jury des Jahres 2019 die Preisträger*innen gewählt. Den mit 20.000 Euro dotierten Deutschen Tanzpreis 2019 erhält der Fotograf Gert Weigelt. Seine Bilder trugen in den 70er und 80er Jahren zum publizistischen Durchbruch des deutschen Tanztheaters bei und spiegeln bis heute die Formgebung der Choreograf*innen und die Ausdrucksstärke der Tänzer*innen idealtypisch wider. Für signifikante Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz werden das Schaffen der Tanz- und Videokünstlerin Jo Parkes sowie der Tänzerin und Choreografin Isabelle Schad mit jeweils 5.000 Euro gewürdigt.

HOCHKARÄTIGE GALA ZUR PREISVERLEIHUNG

Das Programm der zweitägigen Veranstaltung ist ein Glanzlicht sowohl für die Freund*innen der Tanzkunst als auch für die deutsche und europäische Tanzszene. Die Gala zur Verleihung des Deutschen Tanzpreises am Samstag, 19. Oktober, 18 Uhr im Aalto-Theater nimmt – wie es bereits in den letzten Jahrzehnten Markenzeichen des Preises war – künstlerische Beiträge unter Bezugnahme auf die Arbeit der Preisträger*innen in den Fokus und bietet dem Publikum ein facettenreiches Programm mit internationalen Gästen. Mit dem Staatsballett Berlin, dem Ballett am Rhein Düsseldorf-Duisburg und dem Bayerischen Junior Ballett München, mit Lutz Förster, Marlúcia do Amaral, Iana Salenko und Daniil Simkin werden Kompanien und Tänzerpersönlichkeiten von Weltrang präsentiert und mit Choreografien von George Balanchine, Martin Schläpfer, Isabelle Schad, Laurent Goldring, Sharon Eyal und Xin Peng Wang wird der Bogen von der Neoklassik über Tanztheater und Moderne bis zum freien zeitgenössischen Tanz geschlagen.

Inspiriert ist die Dramaturgie des Abends auf der einen Seite von den künstlerischen Partnerschaften,
die prägend waren und sind für die Biografie von Gert Weigelt, auf der anderen Seite von dem Anspruch, die große Bandbreite der hiesigen Tanzlandschaft abzubilden. So wird auch die Arbeit von Jo Parkes in sozialen und partizipativen Projekten multimedial auf der Bühne und per Video-Installation im Foyer vorgestellt. Im Mittelpunkt des Abends steht die Übergabe der höchsten Auszeichnung, die der Tanz in Deutschland zu vergeben hat. Die Laudatio auf Gert Weigelt hält Thomas Thorausch vom Deutschen Tanzarchiv Köln. Im Anschluss werden auch Isabelle Schad und Jo Parkes die Urkunden zu ihren Auszeichnungen auf der Bühne erhalten.

DAS PROGRAMM DER GALA IM EINZELNEN:

IM WALD
Tanzstück von Xin Peng Wang
Musik: Camille Pépin
Choreografie: Xin Peng Wang
Performance: Bayerisches Junior Ballett München
Die Komposition speist sich aus den Energiequellen der tibetanischen Weltanschauung, die von musikalischer Dynamik bis zu metaphysischer Klanglichkeit reichen. Das energetische Prinzip Pépins greift Xin Peng Wang auf und destilliert daraus die Bewegungssprache seiner Kreation. Das Unterholz, Synonym des kreatürlich Unbewussten, wird für ihn zum Biotop eines zivilisatorischen Entwicklungsprozesses, dem das innere Spannungsverhältnis von Individuum und Gesellschaft zugrunde liegt.

RUBIES
Ballett von George Balanchine (aus „Jewels“)
Musik: Igor Strawinsky (Capriccio für Klavier und Orchester, 1929)
Choreografie: George Balanchine
Performance:
Iana Salenko und Daniil Simkin, Solist*innen und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Essener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Robert Reimer
Vital und athletisch, voller Energie und augenzwinkernder Lebensfreude: eine buchstäblich brillante Tanzkomposition, die international Eingang ins Repertoire gefunden hat. Balanchine hat das Ballett
mit seinem puristischen Tanzstil in die Moderne geführt und ist mit seinem Geschmack zu einer
Stilikone der Neoklassik geworden. Virtuos spielt er mit dem Können der Tänzer, dem Flair der Ballerina, mit Struktur und Stimmung der Musik. Understatement und Eleganz sind die Markenzeichen seiner Handschrift.

RAMIFICATIONS
Tanzstück von Martin Schläpfer
Musik: György Ligeti
Choreografie: Martin Schläpfer
Performance: Marlúcia do Amaral (Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg)
Zu Ligetis gleichnamigem Orchesterwerk lässt der Choreograf die Tänzerin eine Architektur der Linien und Kurven erschaffen, kreiert imaginäre Räume. Ihr Körper wächst weit über seine eigentliche Größe hinaus, wirkt gestreckt, wie verlängert – und dann auch wieder ganz klein. Höchste technische Anforderungen transformieren sich für den Betrachter in eine paradoxe Leichtigkeit. Bekanntes erscheint als Fremdes und umgekehrt: der Ausdruck einer Sehnsucht nach anderen Zuständen.

COLLECTIVE JUMPS / COLLECTIVE JUMPS (EXCERPTS)
Projekt von Isabelle Schad und Laurent Goldring
Sound: Damir Simunovic
Choreografie: Isabelle Schad und Laurent Goldring
Performance: Juan Corres Benito, Frederike Doffin, Naïma Ferré, Jasmin Ihrac, Przemyslaw Kaminski,
Roni Katz, Mathis Kleinschnittger, Inna Krasnoper, Manuel Lindner, Jan Lorys, Dorota Michalak, Julia
Rodriguez, Claudia Tomasi, Nir Vidan, Sunniva Vikør Egenes, Natalia Wilk
In ihrer Arbeit „Collective Jumps“ setzt sich Isabelle Schad mit der Utopie der Gemeinschaftsbildung im
Tanz auseinander. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Laurent Goldring untersucht die Choreografin
mit einer Gruppe von 16 Tänzer*innen, welche Möglichkeiten sich in der Beziehung zwischen Form und
Freiheit ergeben. Wichtige Fragestellung: Kann die Herstellung eines unendlichen, vereinten,
monströsen Körpers ein Ort des kulturellen Widerstands sein?

HALF LIFE
Tanzstück von Sharon Eyal und Gai Behar
Musik: Ori Lichtik
Choreografie: Sharon Eyal / Co-Choreografie: Gai Behar
Performance: Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin
Sharon Eyal ist eine israelische Choreografin und zählt zu den führenden Protagonistinnen der zeitgenössischen Tanzszene dieser Tage. Eindeutig von der legendären Batsheva Dance Company
geprägt, fordern ihre Kreationen die Körperlichkeit der Tänzerinnen und Tänzer heraus, um einen
individuellen Ausdruck zu erreichen. Die Sogwirkung dieser Arbeit ergibt sich auch aus der Musik, die
während des choreografischen Prozesses entstanden ist und weiterentwickelt wurde.

Künstlerische Leitung: Prof. Martin Puttke, Vorsitzender der Jury
Organisatorische Leitung: Tobias Ehinger

Tickets sind erhältlich über das TicketCenter der Theater und Philharmonie Essen, Tel.
0201/8122200 oder tickets@theater-essen.de.

TREFFPUNKT DEUTSCHE TANZSZENE – TAGUNG POSITIONEN: TANZ
Die eigentliche Ehrung für Isabelle Schad und Jo Parkes findet bereits am Vorabend, sprich: am Freitag, 18. Oktober, 19 Uhr auf PACT Zollverein statt. Im Anschluss an die öffentliche Preisverleihung
wird das Stück „Collective Jumps“ von Isabelle Schad und Laurent Goldring gezeigt. Der Abend bildet das Zentrum der öffentlichen Tagung POSITIONEN: TANZ, die am Freitag, 18. Oktober, 13-18 Uhr sowie am Samstag, 19. Oktober, 10-15 Uhr die deutschen Tanzszene zusammenbringt, um Haltungen und ethische Fragen in Tanz, Kulturpolitik und Gesellschaft zur Debatte zu stellen. Die Tagung richtet sich an Künstler*innen, Tanz-Studierende, Theater, Produktionshäuser, Ausbildungseinrichtungen und Netzwerke wie auch an Tanzprojekte, Tanzschulen und partizipative Vorhaben aus Essen, NRW und dem Bundesgebiet. Es sind Impulsvorträge, Panels, Arbeitsgruppen und ein World-Café geplant.
Zur Diskussion stehen Wertvorstellungen und Konzepte der professionellen Zusammenarbeit in Ausbildung und künstlerischen Arbeitsprozessen sowie der gegenseitige Umgang in Kooperation mit Produzent*innen, Kurator*innen, Förderinstitutionen und Politik. Außerdem geht es um Möglichkeiten und Formen, mit denen Tanz wirkt – in kultureller Bildung, für Kreativität, Gesundheit und gesellschaftliche Integration. Rund 30 Künstler*innen, Denker*innen und Netzwerker*innen teilen ihre Frage und Visionen mit den Teilnehmer*innen der Tagung.
Programm und Anmeldung unter www.deutschertanzpreis.de/preisverleihung/tagung/

DIE PREISTRÄGER*INNEN
Aus den Begründungen der Vorschlagenden und der Jury für den Tanzpreis

Gert Weigelt erhält den Deutschen Tanzpreis 2019
Gert Weigelt hat sein Leben dem Tanz gewidmet. Als Tänzer arbeitete er mit Choreograf*innen wie Hans van Manen, Jerome Robbins, Jiří Kylián, Kurt Jooss, Glen Tetley und Birgit Cullberg. Nach seiner Tänzerkarriere und dem Studium der künstlerischen Fotografie begleitete er mit der Kamera die herausragenden Choreograf*innen unserer Zeit, wie Pina Bausch, Hans van Manen, Maurice Béjart, Susanne Linke, William Forsythe, Gerhard Bohner oder Martin Schläpfer.Weigelts Arbeiten sind nicht allein Dokumente des Tanzes, sie sind eine eigene Kunst. In ihnen werden äußere Form und innere Bewegung offenbar. Sie sind eine Feier der Bewegung und der Körper. Sie sind eine Feier des Tanzes, der immer wieder neue Perspektiven bietet, das Verborgene, Unentdeckte für uns sichtbar werden lässt. Im Moment des Bildes scheinen die Bühne, der Fotograf und die Kamera eins geworden, um die Seele des Tanzes festzuhalten – für einen Augenblick.Mit seinen Arbeiten hat Weigelt der flüchtigen Kunstform Tanz den Weg bereitet in Publizistik und Medien, mithin auch in die digitale Welt. Er stellt die Tänzer*innen ins Zentrum seiner Werke, rückt jene ins Bild, die den Tanz erst erschaffen – mit ihrer Anmut und Leidenschaft, Grazie und Energie, mit Sex-Appeal und Strenge.

Ehrung für herausragende künstlerische Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz für Isabelle Schad
Die Tänzerin und Choreografin Isabelle Schad studierte klassischen Tanz in Stuttgart und tanzte für
zahlreiche Choreograf*innen. Seit 1999 produziert sie ihre eigenen choreografischen Arbeiten – an der Schnittstelle zwischen Tanz, Performance und Bildender Kunst. Isabelle Schad ist eine Körperforscherin. Die Suche nach den inneren Bewegungsimpulsen, nach dem,was sich im Körper bewegt, bildet dabei den Anfangspunkt ihrer Choreografien. Damit ist der Körper nicht Werkzeug für choreografische Figuren oder eines bestimmten Ausdrucks. Er durchläuft ständige Metamorphosen, wird beobachtet und immer wieder neu ins Spiel gebracht. Ihr Tanz und die Körper ihrer Tänzer wollen weniger ein festes Bild, eine klare Form des Ausdrucks geben, sie lassen eher uns erleben, wie aus Bewegungen die künstlerische Form wird. Und wenn diese Prozesse auf die Tänzer*innen übertragen werden, entstehen zugleich ganz neue Formen des kollektiven Arbeitens.Dieser besondere Schaffensprozess hat den zeitgenössischen Tanz der letzten Jahrzehnte maßgeblich beeinflusst. Die Arbeiten von Isabelle Schad sind hierfür herausragende Beispiele.

Ehrung für herausragende künstlerische Entwicklungen in sozialen und partizipativen Projekten des Tanzes für Jo Parkes
Jo Parkes ist Tanz- und Videokünstlerin. Seit 17 Jahren initiiert und leitet sie partizipative Tanzprojekte(Community Dance), innovative Kunstprojekte mit Teilnehmer*innen ganz unterschiedlicher sozialer oder kultureller Herkunft. So entstand auch JUNCTION, ein Programm von Tanz- und Videoworkshops
in vier Berliner Unterkünften für geflüchtete Menschen. Motiviert von der Überzeugung, dass jeder Mensch ein Recht auf Teilhabe an Kunst und insbesondere zeitgenössischer Tanzkunst hat und dass Tanz ein Erfahrungsfeld bietet, in dem individuelle wie auch soziale Themen auf einer ästhetisch-expressiven Ebene bearbeitet und gestaltet werden können, hat sie mit verschiedensten Gruppen gearbeitet, vor allem solchen, die sozial wie politisch benachteiligt und vernachlässigt werden. Die künstlerischen Projekte von Jo Parkes vermitteln in außerordentlich eindrucksvoller Weise, wie Tanz in unsere Gesellschaft hinein wirken kann. Sie stehen exemplarisch für viele Entwicklungen des Community Dance in Deutschland und für das gesellschaftliche Engagement der Protagonist*innen des Tanzes.

BACKGROUND
1983 wurde der Deutsche Tanzpreis erstmalig verliehen. Auf Initiative Ulrich Roehms, legendärer Interessensvertreter der deutschen Tanzszene, ehrte der Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik e.V. (DBfT) mit diesem Preis Persönlichkeiten, die sich um den künstlerischen Tanz in Deutschland in besonderer Weise verdient gemacht haben. Von 2004 bis 2016 übernahm der Förderverein Tanzkunst Deutschland e.V. die Verleihung des Preises; seit 2017 ist der Dachverband Tanz Deutschland e.V. (DTD) Träger der Auszeichnung, die jährlich in Roehms Heimatstadt Essen vergeben wird. Preisträger*innen waren unter anderen Gret Palucca, Tatjana Gsovsky, John Neumeier, Márcia Haydée, Hans van Manen, Maurice Béjart, Pina Bausch, Gregor Seyffert, William Forsythe, Susanne Linke, Heinz Spoerli, Bertram Müller und Martin Puttke.
Zum zweiten Mal wird der Deutsche Tanzpreis in diesem Jahr durch den Dachverband Tanz Deutschland als bundesweite Stimme für den künstlerischen Tanz in enger Abstimmung mit dem früheren Träger Förderverein Tanzkunst Deutschland, dem Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik und der Theater und Philharmonie Essen GmbH verliehen, gemeinsam gefördert durch die Stadt Essen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und aus Mitteln des Bundes. Schirmherr des Deutschen Tanzpreises ist, wie auch in den Jahren zuvor, Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a. D.
Die unabhängige Jury wurde 2018 vom Träger und den öffentlichen Förderern eingesetzt. Sie entschied über Vorschläge, die von zahlreichen Verbänden, ihren Mitgliedern und Institutionen des Tanzes unterbreitet wurde. Ein Kuratorium, bestehend aus Vertreter*innen der öffentlichen Förderer, des Dachverbandes Tanz Deutschland, des Deutschen Berufsverbands für Tanzpädagogik und der Theater und Philharmonie Essen GmbH, begleitet die Entwicklung des Deutschen Tanzpreises. Das Kuratorium diskutiert die Konzeption und Weiterentwicklung des Deutschen Tanzpreises und benennt die Jury.

TRÄGER
Dachverband Tanz Deutschland e.V.
Bundesweiter Verband für den künstlerischen Tanz, gefördert durch die Beauftragte der
Bundesregierung für Kultur und Medien
SCHIRMHERR
Prof. Dr. Norbert Lammert
Bundestagspräsident a.D.
KURATORIUM
Stadt Essen
Land Nordrhein-Westfalen
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Dachverband Tanz Deutschland
Deutscher Berufsverband für Tanzpädagogik
Theater und Philharmonie Essen GmbH
Persönlichkeiten der Kultur und des öffentlichen Lebens

JURY
Prof. Nik Haffner
(Künstlerischer Leiter, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Berlin)
Kathleen McNurney
(Künstlerische Leiterin, Tanz Luzern)
Tim Plegge
(Ballettdirektor, Staatstheater Wiesbaden)
Brit Rodemund
(Tänzerin)
Prof. Dr. Patrick Primavesi
(Tanz- und Theaterwissenschaftler, Universität Leipzig)
Prof. Martin Puttke – Vorsitzender der Jury
(Tanzpädagoge, 1995-2008 Ballettdirektor am Aalto Theater Essen)
Gisela Peters-Rohse
(Tanzpädagogin)
Helena Waldmann
(Freie Choreografin)

TERMINE
Symposium „POSITIONEN: TANZ“
Freitag, 18. Oktober, 13-18 Uhr / Samstag, 19. Oktober, 10-15 Uhr

Ehrung Isabelle Schad und Jo Parkes und Aufführung „Collective Jumps“ von Isabelle Schad und Laurent Goldring
Freitag, 18. Oktober, 19.00 Uhr
PACT Zollverein Essen

Tanz-Gala zur Preisverleihung mit Preisverleihung an Gert Weigelt
Samstag, 19. Oktober, 18.00 Uhr
Aalto-Theater Essen

TICKETS
Mail: tickets@theater-essen.de / Tel. 0201/81 22-200
www.theater-essen.de
Weitere Informationen: www.deutschertanzpreis.de

Veröffentlicht am 23.06.2019, von Anzeige in Vorankündigungen

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Kommentare zu "DEUTSCHER TANZPREIS 2019: PROGRAMM TANZ-GALA ..."



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