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Dresden/Köln

REFLEXIONEN I

Studierende des ZZT Köln bloggen über den Tanzkongress 2019



Hellerau als Raum für ein Umdenken, Übertreiben, Gehenlassen. Ein Raum, in dem das Nachdenken über ein „Wir“ angeregt wurde - aber auch ein Raum, in dem Bedenken aufkamen, was hier als Kongress der Tanzszene verkauft wurde.


  • Tanzkongress 2019 Foto © Blog-Team tanznetz
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  • Tanzkongress 2019 Foto © Blog-Team tanznetz
  • Tanzkongress 2019 Foto © Blog-Team tanznetz
  • Tanzkongress 2019: Parallelwelten zu "Down by the water" - Samstagnachmittag in der Dresdner Fußgängerzone Foto © Blog-Team tanznetz
  • Tanzkongress 2019: Parallelwelten zu "Down by the water" - Samstagnachmittag in der Dresdner Fußgängerzone Foto © Blog-Team tanznetz
  • Tanzkongress 2019: Parallelwelten zu "Down by the water" - Samstagnachmittag in der Dresdner Fußgängerzone Foto © Blog-Team tanznetz
  • Tanzkongress 2019 Foto © Blog-Team tanznetz

„A long lasting affair“: Glittering Utopia, Love and Peace und Heilung sind vorbei und brach liegen unerfüllte Erwartungen, liegt Bedenken über das, was hier als Kongress der zeitgenössischen Tanzszene verkauft wurde.

Ein gemeinschaftliches Happening am Freitagnachmittag: Sphärische Sounds füllen den großen Saal Helleraus. Die Anleitung heißt: sich selbst massieren, dann jemand anderen. Nach wenigen Minuten wälzt sich ein Haufen dutzender sich massierender Menschen durch den großen Saal. Eine Frau, die sich nicht hemmungslos mit ihrem gesamten Körper in die Masse gestürzt hatte, sondern kleine, vorsichtige Massagen an vorbeiziehenden Körperteilen der Mitmachenden vollzieht, verliert den Anschluss. Sie hockt neben dem Kreis und wartet auf die Möglichkeit, irgendwo andocken zu können. Keine Chance, keine Öffnung. Nach einer Weile geht sie zurück zur ZuschauerInnentribüne – dort wo diejenigen aus sicherer Entfernung das beschauen, an dem sie nicht wagten teilzunehmen. Und dass wohl vor allem, da die jeweiligen Aktionen des Programms immer erst dann verkündet und genauer erläutert werden, NACHDEM man sich zum Mitmachen hat auffordern lassen. Auch ich sitze hier. Die Frau ruft auf uns zukommend: „Ich bin rausgefallen“.

Ja, sie ist rausgefallen. Und das beschreibt die Dynamik eines gesamten Kongresses, wie ich ihn erlebt habe: Sei WIR, oder du fällst raus. Was auch immer WIR bedeutet…

Ein Kopf reckt sich aus der Massagemasse, es ist der Anleitende der Gruppe. Er ruft uns zu, die auf der Tribüne sitzen: Na, seht ihr? Neidisch?

Am Anfang war der Fluch. Finde am Eröffnungsabend des Kongresses deine SPELL-(Fluch-)Gruppe durch dein SPELL-Kärtchen. Ich und andere hatten keines bekommen. Tja, rausgefallen. Such dir aus, von wem du verflucht werden möchtest. Aber stelle nicht zu viele Fragen – wir können sie dir nicht beantworten. Meine SPELL-Gruppenleiter haken das Organisatorische schnell ab: „Wir haben keinen blassen Schimmer. Wir verstehen die Organisation selbst nicht, wie sollen wir sie euch erklären...“ Ok, keine Info, keinen Schimmer (wer hat den hier eigentlich? Wo ist der große Plan? Wessen Plan folgen wir?) und dennoch heißt es: Anweisungen folgen, und zwar schnell! Also: wer will sich um die Gruppe kümmern? Zwei neue Verantwortliche werden in Eile und semi-freiwillig gefunden. Dann erst wird ihr Schicksal verkündet: „Sie besorgen die kommenden Tage das Essen für Euch. Organisiert euch selbst.“

Verantwortung ist abgegeben, Freiheit eingebüßt, bevor man sie sich hätte nehmen können, doch für die Gemeinschaft opfert man die doch gerne. Wer zur verabredeten Essenszeit einen Workshop besucht, muss eine Lösung finden. Am ersten Tag bekomme ich kein Mittagessen. Wieso sollte jemand, dessen Namen ich nicht einmal kenne, und der selbst nur in seine Rolle als Essensverantwortliche geschupst wurde, einen Teller für mich bereiten (nach 45 Minuten Wartezeit in der Essensschlange), dafür womöglich selbst auf die Teilnahme an einem Event verzichtet haben und warten, bis ich eine Stunde später meinen Workshop beendet habe und meinen Teller abhole. Tja, rausgefallen.

Mit Anpassungsunfähigkeit wird hier nicht kalkuliert.

Zwei zirkulierende Megaphone stehen auf einer Konstruktion draußen vor dem Gebäude und ,rufen‘ durch seltsame Sounds alle SPELL-Gruppen herbei. Wieder keine Info, wieder ein blindes Folgen auf Befehl.
Ich war eine der ersten Personen. Zwei Menschen in der Mitte des Saals, sie berührten sich durch ihre Finger und bewegten sich in dieser Verbindung. Ein Fingerspiel, wie schön. Eine Sekunde zu viel abgelenkt, zack: da hatten sie mich erwischt, die Tentakeln des Kongresses. Entweder gibt man sich diesen stillschweigend hin, oder man fällt raus. Auf mich kommt ein junger Mann zu, reckt mir seine Hände entgegen, seine Finger suchen meine. Ich fühle mich unsicher darüber, ob ich das möchte, mich in diesen Fingertanz zu begeben, ohne zu verstehen, was hier abläuft; ohne mich im Raum orientiert zu haben. Eigentlich würde ich gerne erst zuschauen. Zu spät. Ich habe Hemmungen zu gehen oder etwas zu sagen, denn keiner spricht und ich weiß, jetzt zu gehen, bricht den Code der Gemeinschaft, der unausgesprochen, jedoch omnipräsent ist. Ich brauche 10 Minuten, um locker zu werden, um mich an das Fingerspiel zu gewöhnen. Sobald ich „drin“ bin, führt mein Partner mich mit einer gerade ankommenden, jungen Frau zusammen und verlässt uns, zieht los, die nächste Person zu catchen. Ich fühle mich der Frau gegenüber verpflichtet, nicht wegzugehen, um sie nicht alleine stehen zu lassen. Ich spüre ihre Unsicherheit. Ich kenne die Regeln ja jetzt, ich führe sie in das Ritual ein.

Über eine Stunde baut sich dieser Fingertanz auf, der alle Teilnehmenden ansaugt und wortlos flüstert: Sieh nur, nichts Schlimmes passiert, Es sind nur Menschen, die sich berühren, stell dich nicht so an.
Ich bin drin. Doch dann falle ich raus, als aus Fingerspielen wildes Tanzen und „Wir berühren uns wo wir wollen“ wird. Ich gehe auf die Tribüne. Für mich sind die Regeln nicht mehr klar. Und hier sitze ich, und schaue zu, als „Rausgefallene“. Selbstzweifel – muss ich nicht… sollte ich nicht… bin ich nicht offen genug?

Der Toilettengang. Oh, Gendertoiletten, es ist im ersten Moment seltsam, ich bin das nicht gewöhnt. Stell dich nicht so an. Wie spießig du bist. Okay, nach ein paar Klogängen habe ich mich dran gewöhnt. Irgendwie ganz witzig - so lange man auf der All-Gender-Toilette ist, die in ihrer Infrastruktur die ursprüngliche Damentoilette bildet. Eine Kabine grenzt an die andere, wunderbar. Doch sobald man in die andere Toilette geht, die die eigentlich, wenn in Hellerau keine Utopie heraufbeschwört wird, für Herren ausgerichtet ist, dann geht alles nicht mehr auf: ich komme herein und sehe die Pissoirs, kurz verwirrt mich der Anblick. Alles Gewohnheit. Stell dich nicht so an. Ein großer, kräftiger Mann überholt mich, zieht im Vorbeigehen seinen Hosenladen auf, stellt sich an ein Pissoir und lässt laufen.

Ekel, Widerstand und Wut. Wieso? du verklemmtes Stück! Und da wird mir klar: weil wir eben nicht DA sind, wo die vorgegebene Offenheit des Kongresses uns gerne hätte. Weil die Toilettenräume hier eben NICHT Genderneutral ausgerichtet sind. Weil wir uns etwas vorspielen, das an dieser Stelle NICHT aufgeht. Weil ich mich nämlich als Frau identifiziere und weil diese Pissoirs nun einmal nur für biologische Männer praktikabel sind. Weil wir eben NICHT alle gleich sind und weil wir eben VIELE einzelne Menschen mit vielen unterschiedlichen Bedürfnissen sind.

Ich drehe auf dem Absatz um und benutze fortan nur noch die in ihrer Architektur identifizierbare Frauen-Toilette, da sie den Schein eines „we are all the same“ gekonnt aufrechterhält.

Kleinigkeiten. Lapalien. Geradezu lächerlich. Doch sie wirken in ihrer Gesamtheit nach. Sie wirken stellvertretend für einen Gesamteindruck, der Gemeinschaftsbildung durch Exklusivität schuf.
Alleine mit zwei, drei Kolleginnen, mit denen ich angereist bin, kann ich meine Verwirrung teilen. Der Kongress bietet mir keinen Raum dafür. Er bietet keine Begegnung zwischen Individuen, Meinungen, Persönlichkeiten. Denn er hat bestimmt, dass wir alle divers, vegan und hingebungsvoll sind und dass wir alle auf diese fünf Tage gewartet haben, in denen uns endlich einmal gezeigt wird, wie wirkliche Gemeinschaft funktioniert. Der Kongress bestimmt, dass wir geheilt werden müssen, und vor allem bestimmt der Kongress, von wem und durch was, und fragt nicht nach (heilenden?) Kompetenzen jedes Einzelnen. Er fragt nicht, was Dresden braucht, er zeigt nur denen, die uns befremdet beobachten, dass sie recht haben. Dass wir ihnen fremd sind, und dass das gut so ist. Wir sind anders als ihr. Wir feiern hier eine Party, im Namen des Tanzkongresses. Eine Party, finanziert vom bösen System. Schafft es ab, aber erst, wenn wir hier fertig sind. Nach uns die Sintflut - und ihr seid nicht eingeladen.

Und nur wenig wird nach draußen gelangen. Geschickt eingefädelt hat dieser Kongress es, der keinen Wert auf Öffentlichkeit legt, dass eine Fangemeinde die Teilnehmerplätze so schnell füllte, dass Stimmen wie meine oder die der Autorinnen von „KREISE(N)“ verkraftet werden können. Verzeichnet als die Stimmen derer, die rausgefallen sind.

Is it really the first time in your life that you see people cooking for each other??? Is that Utopia? Cool, all for all! But, don’t dare to ask for a knife in the kitchen to cut your ginger cause you’re feeling sick. Then you’ll be enlightened about your naivety of doing so and of not knowing that you might have terrible germs that can make ALL OF US sick. Yes, I see the point. Just want to mention that daily around 60 people cut vegetables for all the 500 people. In the garden, sick or not sick, touching everything with their hands. I see - that’s for the bubble’s sake. But don’t try to have individual needs.


Jana Winterhalter



It felt like Meg opened her heart - and her practice, her family of artists, healers, psychics and dancers, and shared with all of us the little details that constitute her work maybe not entirely through the years but i felt it was mostly concentrated on her last ten years work.

This created sometimes an unbalance between the people that are familiar with her work and these practices somehow, and the people who couldn't connect at all or didn't know the way to connect and felt lost. From my perspective, the congress was missing a little bit to put context around everything, to create a safer space, but also parallel it should have been less challenging (because this also encourages to dive into the unknown and find ways not to judge your experience) for people who are not so aware of these kind of approaches.

But has actually the "Down By The Water"-ritual happened? What happened to our "bubble" when we were transferred to the public space, our expectations considering the element from which we want to make the world, the book, the plant - were they fulfilled?

Another point is: the Tanzkongress-crew and also the participants were mostly Berlin based artists. As well as it felt that the Tanzkongress was a meeting point for German citizens?

A political statement for collectivity / for weakening hierarchies in most of the forms of workshops, proposing to get lost and find in each the way on how to work on things and get resonance out. Like an ecosystem: sustainability and stimulations considering the parallel of all inhabitants on Earth, the living together (still present for me are the people with the sponges, to whom you could address if you felt lost, but there was no must).

Problematics: the absence of access and participation for disabled people. The exclusive character of this utopia on the core of it of having only 500 participants this year. The non reference or political artistic act to the fact that Dresden is mostly far right - marches etc were about to follow the next day from far right groups but we were not informed or did something against it. The door policy Saturday Night in a collective thing and the fact that they were people that were not in the club, and the organization of artists didn't act immediately to let them in.

I remember the powerful moment of the intervention of disabled people and their strong presence in the absence we have played a big part in.



Vier Tage in Dresden – Was ist eigentlich ein Tanzkongress?
Eine Blase ist es, in der Hellerau die letzten Tage seinen Mikrokosmos aus kollektiven Strukturen entfaltet hat. Wie geformt und choreografiert das Gesamte ist, merkte ich gestern Abend, als mich das harte, weiße Licht in der Straßenbahn Linie 8 herausreißt aus dem Rausch omnipräsenter Klänge, verstärkter Musik und Lichtdesign der ersten zwei Kongresstage. Ich werde an das erinnert, was gleichzeitig existiert, passiert, lebt und bewegt. In dem Moment wünschte ich mir die Möglichkeit der Überschneidung von dem „hier drinnen“ und dem „da draußen“. Eine Störung vielleicht, eine Frage oder Kritik oder spontane Ablenkung, jemand der ungebeten mitfeiert.

Heute bei den Gängen ans Wasser bleiben Blicke an uns hängen. Ich war zu müde nach dem viel zu lauten, langen Totentanz und nehme die Bahn, überquere mit einigen anderen Aussteigern die Brücke zum anderen Ufer. "Down by the water" liegt besagtes Schiff und jetzt weiß ich gar nicht mehr, wohin mit mir: wo kann man, wo soll man andocken... Auch in der Stadt scheint der Tanzkongress noch fremd zu sein, sich nicht zu öffnen.

Abreise. Intensive Tage, die Fragen aufwerfen. Antworten werden nicht serviert, es bleibt für mich ein Nachklang, in dem der Aufruf zu Verantwortung mitschwingt. Die wenigen Worte, die Meg Stuart am letzten Tag an alle richtet, sind leise und wollen ihr kaum über die Lippen. Was von ihr überspringt, sind nicht die Worte, die vielen Namen, die sie nennt, um ihren Helfern zu danken; was überspringt, ist eine zurückhaltende, unausgesprochene Nachricht: Do it, let's do it, let's move and let's move something. Von diesen entschleunigten Tagen, an denen die Zeit manchmal fast quälend langsam verging, bleiben viele offene Fragen, ich fühle mich mit eigenen Erwartungen konfrontiert und bin ermutigt.

Wo kann ein Tänzer hingehören, wo der Tanz? Sollte er nicht mittendrin sein, anstatt außen vor?
Hellerau als Raum für ein Umdenken, Übertreiben, Gehenlassen. Ein Raum, in dem sich so manches entfaltet hat und das Nachdenken über ein „Wir“ angeregt wurde.

Jana Griess


A lot of speculation and interpretation about what was happening those days in in Dresden - while I am contemplating the present.
Having been part of the dance congress in Hellareu under the artistic direction of Meg Stuart, made me think of the suitor "It is difficult to avoid the truly significant to witness the experiences of those who produce it and those who experience it." Being a part of this coexistence is rather coarse in many cases, made with basic coexistence, Utopia is also close to it, it is an accumulation of experiences which appear without an apparent order, as they appear in everyday life.

It is about being part of a space that exalt the academic norms of dance. They contain a conceptual background that works as a catalyst of non-contemplative aesthetic experiences, collaborative experiences where the content that each contributes adds value to the piece, stimulating the solidarity work, the exchange, the commitment to a common project that also calls into question the competition system in which we are immersed in everyday life, where everyone works for themselves to the detriment of others.

From my perception as an artist and participant in this congress, I reflect the practice to which Meg Stuart invited us without expectations or approvals, made this congress so experiential. It has not finished yet (for me), it was built through the experiences of the participants, experience in which those who has interacted, contributed not only labor, but also ideas, thoughts, dreams, frustrations, utopias. They are expressions that include the participants in their whole being and therefore also in their affections. People who live together give something of themselves and take something from others, they build each other through the social.

I still have in my head the last words that Meg shared with us, it was almost a score, when she gave her thanks: "I will love... as one of my wishes: that you will find someone that you have met here, that you met for the first time here, that you make a date in the future... Skype does not count, WhatsApp chats don't count, Instagram also does not count. Like, really make a date! Without knowing what to do you will maybe make it happen."

Brigitte Huezo

Veröffentlicht am 13.06.2019, von Gastbeitrag in Blogs

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Kommentare zu "REFLEXIONEN I"



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