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Dresden

SPIELPLATZ DER (SELBST-)ERFAHRUNG

Studierende des ZZT Köln bloggen über den Tanzkongress 2019



Grüße aus der Blase. Es ist schön hier, die Sonne scheint, es gibt gutes Essen. Spiel, Spaß und Spannung. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Wir erhalten uns selbst. Das muss so sein, denn sonst müsste einer hinausgehen und die Blase verlassen.


  • Tanzkongress 2019 Foto © Blog-Team tanznetz
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Dritter Tag. Stiller und ruhiger scheint es heute morgen. Der Eingangsbereich ist leer geräumt, in der Ecke eine Art Feuerkessel, die Treppenhäuser in steter Transformation: Wollknäuel, Überreste, Materialien des Alltags, Matratzen und Kissen. Auf dem Balkon warte ich auf Isabelle Schad und ihre Za Zen-Meditation.

Turning my nervousness into concentration.

Experiencing care and gentleness in a one on one fight "sbarring".

An open space, utopia, symbiotic place, co-creating and filling the floor with stimulations

Viele Parallelwelten bilden eine gemeinsame Utopie. Zwischen Tantra, Martial Arts und Geschirrspülen.

Gleichzeitigkeit von Blackness/Whiteness-Diskussionen, der historischen Erinnerung an Labans von nationalsozialistischer Ideologie gefärbten Reden bei den frühen Tänzerkongressen und Meg Stuarts eigener Vision des auf Offenheit pochenden, von Regeln durchzogenen und für sich selbst kaum Freiraum spendenden Zusammenlebens.

Grüße aus der Blase. Es ist schön hier, die Sonne scheint, es gibt gutes Essen. Es gibt Spiel, Spaß und Spannung. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Wir erhalten uns selbst. Das muss so sein, denn sonst müsste einer hinausgehen und die Blase verlassen. Wie verlässt man eine Blase? Was passiert, wenn man sie durchbricht? Platzt sie? Ich kann keine Postkarte schicken, sie könnte die Blase zum Platzen bringen. Aber hier gibt es alles. Wir haben vorgesorgt. Auch eine Post:telepathische Postkarten-Station. Briefmarken gibt es dort nicht. Hat meine Postkarte dann überhaupt einen Wert?

Finding myself in different places - grass, pink light, trees, historical buildings, tents, glitter, lights and between different People - colourfully dressed, laughing, dancing, exploring, eating, celebrating, discussing, dreaming, creating...

Utopia. Queeria. Black-futuria. Vieleria. Kollektiv-Abwaschia.
Wieso fühlt man sich hier so sicher?
Weil wir mit Sicherheit aller einer Meinung sind.
Ich bin weiß, hetero, nicht-queer, nicht nackt, nicht aus NYC, nicht Berlin-based. Wie sicher wäre ein Austausch mit mir? Mit uns?

Staying with the trouble (Donna Haraway)

Hello, my name is your name.
Have you heard about Still Untitled?
Can I show you a dance?
How is your time today?
This is part of Still Untitled.
Is it?

Who doesn't understand English? Oh no problem, we're going to explain to you, all you have to know, in the language you wish. When to work, where to wash, how to eat, who we are.
Ok, but now let's go back to Art. Let's go back to English-speaking Art.


Amazingness. You zing, I zing, we all look ama-zing.
Lassen Sie beim Verlassen des Gebäudes Ihre Amazingness bitte an der Garderobe.

Frenetischer Jubel beim Dinner! Angeleitetes Gruppen-Bedanken. Weiter Wohlfühlen. Sich gegenseitig Essen bringen. Auf den Tischen Tanzen und Singen. Alle sind dressed-up, mit Kostüm-Fundstücken aus dem Messy Space.

The rituals, the spells, the transcendental experiences, the risks in improvisations, the relaxed talks, the intensity, the cooking together, the catharsis, the confusion, the storm, the sunbath

Veröffentlicht am 08.06.2019, von Gastbeitrag in Blogs

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Kommentare zu "Spielplatz der (Selbst-)Erfahrung"



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