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Dresden

GEDANKENSPLITTER

Studierende des ZZT Köln bloggen über den Tanzkongress 2019



Die ersten beiden Tage sind fast um: Noch läuft ein Pina Bausch-Porträt, spielen DJs im Club und begeben sich Grüppchen auf eine spirituelle Erkundung Helleraus.


  • Tanzkongress 2019 Foto © Blog-Team tanznetz
  • Tanzkongress 2019 Foto © Blog-Team tanznetz
  • Tanzkongress 2019 Foto © Blog-Team tanznetz
  • Tanzkongress 2019 Foto © tanznetz

Barfuß im Gras sitzen und einer Sound Massage lauschen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Kongress, einem Festival und einem Gathering?
Und wo und wann gibt es Essen?
Die Grundbedürfnisse von uns Menschen. TANZ, LUST, HAUT, JETZT lese ich in Großbuchstaben auf vieler Menschen T-Shirts. Buchstaben werden zu Handlungen, zu Bewegung, zu Begegnungen während an affair/ 500 am Ende dieses ersten Tages.


Bin ich verändert? Werde ich mich verändern? Wie werde ich mich verändern?
„To be changed“, erste Worte von Meg Stuart in ihrer Eröffnungsrede, „to be changed through the many voices here.“


The first day - Ways to meet on arrival.
The words are very little, the looks of the participants are intense, complies and more than any known...
It was meeting where the first contact was "The SILENCE", to feel the present to arrive, to feel the sound that surrounded us.

"We are in the desert"
The constellations of groups are aligned. Delegation letters are revealed, there are many words and phrases with which we can identify. The previous phrase called me so much attention, identify me, for the simple fact of being on this earth. Many times I have felt in the desert although I have never physically been, but the effort the fatigue and everything that I have had to go through the present, to be here. I am witnessing while appreciating desert and at the same time finding life in nothingness.

„Chaos magic“ als Begründung für die paradoxe Struktur der Regeln und des Los- und Gehenlassens, als choreografische Methode Meg Stuarts, als Prinzip für die kommenden Tage. Essen(sbeschaffung) als soziale Plastik, ein Dinner als choreografische Struktur - heißt: Einordnen in Gruppenstrukturen für Kochen, Essen zubereiten und Abwasch; durch das Programm driften, Intuitionen folgen, Unabgeschlossenheiten spüren, Zeit und Raum anders wahrnehmen. Aufeinander achtgeben, füreinander sorgen und sich einfügen, gar sich einer Gruppe unterzuordnen. Was passiert, wenn ich mich widersetze? Mein Commitment verweigere?


Ein Organismus, zum am Leben erhalten.


Energie fließt.


boxing in the octagon, mediation and yoga in the morning, transindividual tantra in the afternoon

It's all about being present in the art world.

Veröffentlicht am 06.06.2019, von Gastbeitrag in Blogs

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Kommentare zu "Gedankensplitter"



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