VORANKÜNDIGUNGEN



Nürnberg

CLAIRE CUNNINGHAM & JESS CURTIS

The Way You Look (at me) Tonight



How do we look at each other? How do we allow ourselves to be seen? How do our bodies shape the ways we perceive the world around us? Can we change how we see others?


  • The Way You Look (at me) Tonight Foto © Sven Hagolani
  • The Way You Look (at me) Tonight Foto © Sven Hagolani
  • The Way You Look (at me) Tonight Foto © Sven Hagolani
  • The Way You Look (at me) Tonight Foto © Sven Hagolani
  • The Way You Look (at me) Tonight Foto © Sven Hagolani

“The Way You Look (at me) Tonight” ist eine soziale Skulptur - eine sinnliche Reise für zwei Performer/-innen und Publikum. Geschichten erzählend und Fragen stellend, tanzend und singend verbinden die schottische Künstlerin Claire Cunningham und der in Berlin lebende, amerikanische Choreograph und Performer Jess Curtis Musik, Videokunst und Performance. Sie ringen – manchmal wortwörtlich – mit wichtigen Fragen über Wahrnehmungsgewohnheiten und -praktiken in Bezug auf uns untereinander und die Welt. In Zusammenarbeit mit dem Autor und Wahrnehmungsphilosoph Dr. Alba Noë, Videokünstler Yoann Trellu, Komponist Matthias Herrmann und Dramaturg Luke Pell befragen sie in ihrem Duett ihre gegenseitigen Wahrnehmungen voneinander – als Mann und Frau unterschiedlichen Alters, mit verschiedenen Körpern und verschiedener Herkunft. Auch das Publikum wird aufgefordert, sich auf das Experimentieren mit der eigenen Wahrnehmung einzulassen.

Die Vorstellung wird live von einer Gebärdendolmetscher/-in aus dem Englischen übersetzt
(nach dem Programmheft der Tanzplattform 2018)

Die Produktion gastiert(e) unter anderem auf dem Spielart-Festival in München, auf der Tanzplattform 2018 und ist demnächst bei Tanz! Heilbronn zu sehen.

Termin: Di 30. Okt und Mi 31. Okt 2018, 20.00 Uhr
Tafelhalle im KunstKulturQuartier, Nürnberg


BESETZUNG

Von und mit Jess Curtis, Claire Cunningham

Philosophische Beratung: Dr. Alva Noë
Dramaturgie: Luke Pell
Komposition: Matthias Herrmann
Video: Yoann Trellu
Bühne: Michiel Keuper
Bühnenassistenz: Saskia Schoenmaker
Licht: Chris Copland
Produktion: Nadja Dias, Julia Danila, Alec White
Produktionspraktikantin: Alina Saggerer
PR: Paulina Papenfuß
Koproduktion: Jess Curtis / Gravity, Claire Cunningham and Tramway Glasgow

The Way You Look (at me) wurde ermöglicht dank der folgenden Sponsoren und Organisationen:
Fonds Darstellende Künste, The New England Foundation for the Arts’ National Dance Project, with lead funding from the Doris Duke Charitable Foundation and the Andrew W. Mellon Foundation,
The Kenneth Rainin Foundation, The San Francisco Arts Commission,
The Zellerbach Family Foundation, San Francisco. Unlimited,
co-commissioned by Tramway Glasgow and
funded by The London Place, Norfolk & Norwich Festival and British Council.

CLAIRE CUNNINGHAM

Als eine der bekanntesten britischen Künstlerinnen liegt der Fokuspunkt von Claire Cunninghams Arbeiten auf dem Ge- und Missbrauchs ihrer Krücken und daraus folgend auf der Untersuchung der sich ändernden Wahrnehmungen. Als disabled artist – Claire Cunningham ist an Osteoporose erkrankt – hinterfragt sie Konventionen der Themen Virtuosität, klassische Ästhetik und Tanz. Häufig autobiografisch motiviert und interessiert an nicht-normativen Körperlichkeiten strebt sie immer größere Ehrlichkeit mit sich als Performerin und mit ihrem inhaltlichen Ausgangsmaterial an und produziert Arbeiten, die sich eine prodiverse körperliche Ästhetik einsetzen. Ihr Ansatz ist dabei interdisziplinär in einem ganzheitlichen Sinne, und immer durchsetzt mit schwarzem Humor.

Aktuell ist Claire Cunningham artist in residence am tanzhaus nrw.

JESS CURTIS/GRAVITY

In den USA geboren, aktuell und Berlin lebend und mehrfach ausgezeichnet für die Originalität und Exzellenz seiner choreographischen Arbeiten (u. a. sechs Isadora Duncan Dance Awards und ein Alpert Award for Choreography), liegt Jess Curtis‘ künstlerisches Interesse in der Auseinandersetzung mit körperlicher Diversität z. B. hinsichtlich Gender, Sexualität, Alter und Inklusion. Seine Arbeiten stoßen damit einen kritischen Diskurs zu sozial und gesellschaftlich relevanten Themen im Spannungsfeld zwischen Kunst und Popkultur an. Ebenso wie Claire Cunningham setzt sich Jess Curtis mit seinen Arbeiten als engaging body-based art für prodiverse Körperlichkeiten im künstlerischen Schaffen ein.

Veröffentlicht am 09.10.2018, von Anzeige in Vorankündigungen

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