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Hamburg

PATCHWORK THEATRE

"Doing Family" by Barbara Schmidt-Rohr at Kampnagel Hamburg



The performative installation deals with the subject of origination of a new type of family relations.Thereby theatre and museum are choreographed to dance together, sometimes stepping on the feet of each other but continuing the movement.


  • "Doing Family" by Barbara Schmidt-Rohr at Kampnagel Hamburg Foto © Jens Hasenberg
  • "Doing Family" by Barbara Schmidt-Rohr at Kampnagel Hamburg Foto © Jens Hasenberg
  • "Doing Family" by Barbara Schmidt-Rohr at Kampnagel Hamburg Foto © Jens Hasenberg
  • "Doing Family" by Barbara Schmidt-Rohr at Kampnagel Hamburg Foto © Jens Hasenberg

Von Anna Semenova-Ganz

The premiere of the performance took place in the frame of the “Dangerous minds” festival which in its statement “demands participation, grasps at responsibility and (re)organizes as a community”. “Doing family” is in line with this approach. It talks about family as the community, which reorganizes itself and at the same time the community of spectators which fluctuates around the stage, is reshaping itself into the average between the museum visitors and the zoo bystanders, leaving theatrical strategy aside.

In her performative installation dramaturge and choreographer Barbara Schmidt-Rohr works with the subject of origination of a new type of family relations. Spectator comes through the arch of wires and electric flowers which frames the virtual or dystopian mode of the performance and enters the space with atmospheric sounds of nature merged together with electronic noises; plants with cables instead of roots, electronic robots instead of pets, three children and three adults as the imaginary family. What kind of relations and which influences has this surrogate model? How does the child-adult opposition vary? Barbara Schmidt-Rohr turns the bodies into the repetitive variations, putting them into new movement patterns and scenarios, performing family relations, safety and illusive traditions.

Theatre and museum are choreographed to dance together, sometimes stepping on the feet of each other but continuing the movement. Not only family structures are questioned in the performance, but also the structure of a theatrical performance itself. It took some time for the spectators to understand the contract offered by the space and to get that there will be no seats during the performance, only tiny stools. The rest of the time the scenography looks like the zoo where visitors are walking around a cage observing the animal life. In the case of “Doing family” it looked like the ethnological expositions from XIX century where people in their natural environment were exhibited. Now we observe the structure of the family and how this social and political unite survives, evolves, changes: behind the fence there is a surrogate family with mixed kids and the mossy corner with the function of the bed of death.

During the performance the spectators have to move around this kind of stage which resembles a cage or private garden, as a group of polite voyeurs, without the possibility to get the full picture they should catch. Or they have to listen to the whispering spiritual texts by Osho which suddenly start to circulate from hand to hand in the portable wireless speakers. This experience might bring the spectators to the question of their own place and position in the performance. The answer will come in the end together with the flash-mob strategy mixed together with other elements: the patchwork family and the patchwork performance simultaneously explore new strategies of their existence.

Veröffentlicht am 29.05.2018, von Gastbeitrag in Homepage, English Reviews, Tanz im Text

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