VORANKÜNDIGUNGEN



Dortmund

FAUST II – ERLÖSUNG

Wiederaufnahme von Xin Peng Wangs Ballett FAUST II – ERLÖSUNG am Samstag, 26. Mai 2018, im Opernhaus Dortmund



Wang hatte als erster Choreograf weltweit sich „Der Tragödie zweiter Teil“ angenommen. Wie in der Uraufführung werden die weltberühmten Tänzer Lucia Lacarra und Marlon Dino wieder in Dortmund zu sehen sein.


  • Ballett Dortmund Foto © Bettina Stöß
  • Ballett Dortmund Foto © Bettina Stöß

Am Samstag, 26. Mai 2018, wird um 19.30 Uhr Xin Peng Wangs Ballett FAUST II – ERLÖSUNG im Dortmunder Opernhaus wiederaufgenommen. Wang hatte als erster Choreograf weltweit sich „Der Tragödie zweiter Teil“ angenommen. Wie in der Uraufführung werden die weltberühmten Tänzer Lucia Lacarra und Marlon Dino wieder in Dortmund zu sehen sein.

Vom skrupellosen Spiel mit den Mechanismen der Geldwirtschaft bis zur Inflation, der Erschaffung künstlichen Lebens und der Liaison mit Helena, Sinnbild antiker Schönheit – an Attraktionen und tiefsinnigen Bezügen ist Fausts Leben nicht arm. Hundert Jahre muss er werden, um seinen kühnsten Plan zu verwirklichen: Er möchte einen Deich errichten und so dem Meer Land abgewinnen für die Besitzlosen. Als ihm dies gelingt, er seinen Egoismus überwindet und sich selbstbewusst selbstlos für andere einsetzt, spricht er jenen verhängnisvollen Satz, auf den Mephisto die ganze Zeit gewartet hat.

Zusammen mit dem chinesischen Licht-Künstler Li Hui wagte sich Xin Peng Wang an Goethes „Faust II“. Li Hui wurde 1977 in Peking geboren und lebt dort als Konzept-Künstler. Seine Lichtinstallationen wurden bei Ausstellungen der Stiftung Moderner Kunst Ludwig in Wien, am National Art Museum of China und am National Museum of Contemporary Art in Seoul gezeigt. In seinen Arbeiten reflektiert er neben ästhetischen Fragen auch immer wieder die politische und soziale Situation seines Heimatlandes.

Die Musik zu dieser Neuproduktion stammt von Hans Abrahamsen, Louis Andriessen, Luciano Berio, Michael Gordon, David Lang und Peteris Vasks, zeitgenössische Komponisten, die sich in ihrem stilistisch höchst unterschiedlichen Schaffen sowohl mit der musikgeschichtlichen Vergangenheit Europas, speziell der Epoche von Johann Wolfgang von Goethe, als auch mit dem gesellschaftlichen Stellenwert und der Notwendigkeit der Kunst in unserer Zeit auseinandersetzen.

Karten sind an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de erhältlich.

Veröffentlicht am 09.05.2018, von Anzeige in Vorankündigungen

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