VORANKÜNDIGUNGEN



Gelsenkirchen

ROMEO UND JULIA

Ballettpremiere von Bridget Breiner am 17.02. am Opernhaus im Revier



Nach „The Tragedies of Othello“ und „Prosperos Insel“ widmet sich Ballettdirektorin Bridget Breiner bereits zum dritten Mal einem Stoff des englischen Dichterfürsten.


  • Romeo und Julia, Francesca Berruto und Ledian Soto Foto © Bettina Stöss

Eine brutale Fehde zwischen den Adelshäusern Montague und Capulet stürzt Verona ins Chaos. Täglich kommt es auf den Straßen der Stadt zu Auseinandersetzungen der verfeindeten Lager, dabei ist es vor allem die junge Generation, die immer tiefer in den sinnlosen Strudel aus Hass und Gewalt hineingesogen wird. In dieser explosiven Situation geschieht das Unwahrscheinliche: Romeo und Julia verlieben sich ineinander. Ein Montague und eine Capulet, das kann nicht gut gehen, doch gegen alle Widerstände geben die beiden ihren Gefühlen eine Chance – denn wenn das Wunder der Liebe möglich ist, ist vielleicht sogar Versöhnung denkbar? Unterstützt von Freunden, beschließen sie heimlich zu heiraten. Doch dann eskaliert der Streit zwischen den beiden Familien …

„Steinerne Grenzen können die Liebe nicht fernhalten. Was Liebe kann, wagt Liebe zu versuchen.“ beschreibt William Shakespeare jene überwältigende Kraft, die auch das berühmteste Paar der Literaturgeschichte unaufhaltsam zueinander treibt: Romeo und Julia. Seit über vierhundert Jahren berührt und bewegt die Liebe der „star-crossed lovers“, die sich über alle gesellschaftlichen Schranken hinwegsetzt und am Ende doch im unerbittlichen Mahlstrom des Schicksals zerrieben wird, in unzähligen Bühnenbearbeitungen die Menschen. Eine der schönsten und bekanntesten ist die 1935 komponierte Ballettmusik von Sergej Prokofjew, deren rhythmische Komplexität Orchester und Tänzer zu Höchstleistungen anspornt. Obwohl der russische Komponist nach seiner Rückkehr in die Sowjetunion (die er 1917 wie viele seiner Künstlerkollegen im Zuge der Oktoberrevolution fluchtartig verlassen hatte) unter einer massiven medialen Hetzkampagne des stalinistischen Regimes zu leiden hatte, gelang ihm mit „Romeo und Julia“ überraschend die Rehabilitation. Plötzlich wollte jeder das Stück spielen, sei es in der Ballettfassung oder in den von Prokofjew erstellten Suiten für Orchester, bzw. Klavier, die heute auch zum Standardrepertoire deutscher Konzertsäle gehören. Nach „The Tragedies of Othello“ und „Prosperos Insel“ widmet sich Ballettdirektorin Bridget Breiner bereits zum dritten Mal einem Stoff des englischen Dichterfürsten.

Besetzung:

Inszenierung und Choreografie: Bridget Breiner
Musikalische Leitung: Rasmus Baumann/Yura Yang
Bühne und Kostüm: Jürgen Kirner
Licht: Bonnie Beecher
Ballettmeister: Renato Paroni de Castro / Damiano Pettenella
Dramaturgie: Anna Grundmeier

Termine:

17. Feb. 2018 19:30-22.00 Uhr
24. Feb. 2018 19:30-22:00 Uhr
02. Mär. 2018 11:00-13:30 Uhr
03. Mär. 2018 19:30-22:00 Uhr
11. Mär. 2018 18:00-20:30 Uhr
24. Mär. 2018 19:30-22:00 Uhr
25. Mär. 2018 18:00-20:30 Uhr
01. Apr. 2018 18:00-20:30 Uhr
07. Apr. 2018 19:30-22:00 Uhr
20. Mai. 2018 18:00-20:30 Uhr

Veröffentlicht am 05.02.2018, von Anzeige in Vorankündigungen

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Kommentare zu "Romeo und Julia"



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