VORANKÜNDIGUNGEN



Berlin

CINDERELLA

Die Choreographie von Jean-Christophe Maillot mit Musik von Serge Prokofieff feiert am 31.01.18 an der Deutschen Oper Berlin Premiere.



Auf Einladung des Staatsballetts Berlin sind die Ballets de Monte-Carlo zu Gast in Berlin und präsentieren „Cinderella“ als ein modernes Ballettmärchen.


  • Cinderella Foto © Alice Blangero
  • Cinderella, Gaëlle Riou und Anne-Laure Seillan Foto © Alice Blangero
  • Jaeyon An, Liisa Hämäläinen, Stephan Bourgond Foto Alice Blangero Foto © Alice Blangero
  • Cinderella, Liisa Hämäläinen Foto © Alice Blangero

Auf Einladung des Staatsballetts Berlin sind die Ballets de Monte-Carlo zu Gast in Berlin und präsentieren „Cinderella“ als ein modernes Ballettmärchen. Seit nunmehr 24 Jahren prägt der Künstlerische Leiter und Choreograph Jean-Christophe Maillot die Compagnie, für die er fast 40 Ballette schuf und dessen Arbeiten im Repertoire internationaler Ensembles wie dem Bolschoi Ballett, dem American Ballet Theatre und dem Béjart Ballett Lausanne vertreten sind.

„Cinderella“ in der Choreographie von Jean-Christophe Maillot hinterfragt familiäre (Macht-)Beziehungen und eine vergnügungssüchtige Gesellschaft. Das Ballett lenkt die Aufmerksamkeit nicht auf Cinderella und den Prinzen, sondern auf die Stiefmutter und deren beide Töchter. Im Gegensatz zum Märchen sind diese drei Figuren nicht spröde und dumm, sondern versprühen erotische Macht und Charme. Cinderella ist dagegen der Inbegriff von Natürlichkeit und kann sich nur dank der guten Fee, eine Verkörperung ihrer verstorbenen Mutter, behaupten. Durch ihre Unschuld kann sie den Prinzen für sich gewinnen, der sich in einer künstlichen und vergnügungssüchtigen Hofgesellschaft gefangen sieht.

Kostümbildner Jérôme Kaplan entwarf für diese Produktion extravagante Perücken und kleidet die Tänzerinnen in farbenfrohe Unterwäsche. Statt eines Glasschuhs besitzt Cinderella nichts als einen goldbestaubten Fuß, der zum Symbol des Balletts wird: als Sinnbild ihrer Natürlichkeit und gleichzeitig als Verweis auf die Tanzkunst selbst. Ernest Pignon-Ernest gestaltete die Bühne, bekannt ist der Künstler aber auch als Vater der Street-Art in Frankreich. Mit seinen Arbeiten, meist Schwarz-Weiß-Zeichnungen, prägt er seit den 70er Jahren den Stadtraum. In „Cinderella“ arbeitet er mit verzerrten Spiegeln und verdrehten Papierwänden, die Abbilder ins Lächerliche ziehen und die Realität ins Schwanken bringt.

GASTSPIEL Under the Presidency of H.R.H. the Princess of Hanover LES BALLETS DE MONTE-CARLO Jean-Christophe Maillot

Berlin Premiere CINDERELLA Choreographie von Jean-Christophe Maillot Musik von Serge Prokofieff

Choreographie Jean-Christophe Maillot Bühne Ernest Pignon-Ernest Kostüme Jérôme Kaplan Licht Dominique Drillot

Es tanzen Tänzerinnen und Tänzer der Ballets de Monte-Carlo

Spieldauer: 90 Minuten ohne Pause Musik vom Tonträger

Vorstellungen 31. Januar 2018, 01. und 02. Februar 2018, 19.30 Uhr Deutsche Oper Berlin

Tickets: 22-79 Euro, ermäßigt 11-39,50 Euro

Veröffentlicht am 06.01.2018, von Anzeige in Vorankündigungen

Dieser Artikel wurde 412 mal angesehen.



Kommentare zu "Cinderella"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung



     

    AKTUELLE NEWS


    TO WHOM IT MAY CONCERN

    Adolphe Binder reagiert in einem offenen Brief auf ihre Entlassung
    Veröffentlicht am 14.07.2018, von tanznetz.de Redaktion


    ESKALATION AM TANZTHEATER WUPPERTAL

    Intendantin Adolphe Binder entlassen, Geschäftsführer Dirk Hesse hört zum Jahresende ebenfalls auf
    Veröffentlicht am 13.07.2018, von tanznetz.de Redaktion


    JURY DER TANZPLATTFORM STEHT

    Die Auswahl für 2020 kann beginnen
    Veröffentlicht am 05.07.2018, von tanznetz.de Redaktion



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    {UN][SPLIT}

    Micro Performance and Macro Matters

    Science & Art Festival im Muffatwerk München

    Veröffentlicht am 21.06.2018, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    EIN WÜRDIGER AUFTAKT ZUM CRANKO-FEST

    „Onegin“ beim Bayerischen Staatballett
    Veröffentlicht am 07.02.2018, von Karl-Peter Fürst


    LETZTER WALZER IN STUTTGART

    Alicia Amatriain tanzte 2003 in „Lulu“ die Titelrolle – und jetzt erneut 2018
    Veröffentlicht am 18.06.2018, von Marlies Strech


    MOSAIK DER BEWEGUNG

    Richard Siegals Ballet of Difference mit "On Body" in der Münchner Muffathalle
    Veröffentlicht am 05.03.2018, von Miriam Althammer

    MEISTGELESEN (30 TAGE)


    ESKALATION AM TANZTHEATER WUPPERTAL

    Intendantin Adolphe Binder entlassen, Geschäftsführer Dirk Hesse hört zum Jahresende ebenfalls auf

    Veröffentlicht am 13.07.2018, von tanznetz.de Redaktion


    ACCESS TO DANCE



    Veröffentlicht am 03.05.2013, von tanznetz.de Redaktion


    TO WHOM IT MAY CONCERN

    Adolphe Binder reagiert in einem offenen Brief auf ihre Entlassung

    Veröffentlicht am 14.07.2018, von tanznetz.de Redaktion


    NACH REIFLICHER ÜBERLEGUNG

    Martin Schläpfer zum neuen Direktor des Wiener Staatsballetts berufen

    Veröffentlicht am 22.06.2018, von Pressetext


    AUF'S SCHWEIN GEKOMMEN

    "Junge Choreografen" am Bayerischen Staatsballett

    Veröffentlicht am 05.07.2018, von Isabel Winklbauer



    BEI UNS IM SHOP