VORANKÜNDIGUNGEN



Hamburg

90 JAHRE LOLA ROGGE SCHULE IN HAMBURG

Jubiläumsfest am 25.11.17 mit Tanzprogramm in der Lola Rogge Schule im Kiebitzhof ab 15 Uhr, Landwehr 11-13, 22087 Hamburg



Sich künstlerischen und – nicht zu vergessen – körperlichen Herausforderungen immer wieder zu stellen, lernten viele Generationen der hier ausgebildeten Tänzerinnen und Tänzer, Tanzpädagoginnen und Tanzpädagogen.


  • Lola Rogge als Amazonenkönigin in ihrer Choreografie „Die Amazonen“ in den 1930er Jahren Foto © Lola Rogge Schule
  • Lola Rogge und ihre Tochter Christiane Meyer-Rogge Mitte der 1970er Jahre Foto © Lola Rogge Schule
  • Christiane Meyer-Rogge-Turner, die heutige Schulleiterin Foto © Lola Rogge Schule

Jung war Lola Rogge, die große Tanzkünstlerin aus der Zeit des Ausdruckstanzes, als sie am 2. September 1927 im Alter von 19 Jahren ihre eigene Schule in Altona gründete.

Die Besonderheit der Lola Rogge Schule, die zweifache Ausrichtung als Laientanzschule und Ausbildungsstätte, ist einmalig in Deutschland. Die auf diese Weise mit einem gleichzeitigen Praktikum in der Laientanzschule erworbene Berufsausbildung bildet einen großen Vorteil für die Absolventen.

Lola Rogge (1908 bis 1990)arbeitete in den 1950er Jahren als Bewegungsregisseurin am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Ihr 1950 dort uraufgeführtes Tanzschauspiel „Vita Nostra“ wurde weit über Hamburgs Grenzen hinaus gewürdigt und schrieb Tanzgeschichte.

Ihre Schule leitete sie gemeinsam mit ihrem Mann Hans Meyer-Rogge. Er arbeitete als Pianist, Komponist und Librettist als Dramaturg der früheren Tanzschauspiele, beginnend mit „Thyll“ nach Charles de Coster, uraufgeführt am 25.3.1933.

Als 1977 Lola Rogges 32-jährige Tochter Christiane Meyer-Rogge die Leitung der Schule übernahm, schuf sie mit ihrer Experimentierfreude und ihrer Lust an schlüssiger Methodik einen neuen Zeitabschnitt in der Geschichte der Schule. Inzwischen sieht die Tochter die neue Hip-HopGeneration mit ihrer ganz eigenen Experimentierfreude wiederum ihren eigenen Ausdruck finden.

In den vergangenen 40 Jahren absolvierten 678 junge Menschen die dreijährige tanzpädagogische Berufsausbildung.Tanzimprovisation und Tanzgestaltung spielen eine besondere Rolle in dieser Schule, die die klassischen wie die jungen Sparten des Tanzes mit gleichem Respekt betrachtet. Kinder, Jugendliche, junge und ältere Erwachsene kommen in ihren Genuss.

In diesem Jahr standen über 500 Kinder, Jugendliche und eine Gruppe Erwachsener in der dreiteiligen Schulaufführung „HOPE“ voller Elan und jubelnd beklatscht auf der Bühne.

Vor kurzem zeigten dreizehn Ende September staatlich geprüfte Absolventinnen der Lola Rogge Schule ihre eigenen Choreographien im Hamburger Sprechwerk mit großem Erfolg.

Sich künstlerischen und -nicht zu vergessen – körperlichen Herausforderungen immer wieder zu stellen, lernten viele Generationen der hier ausgebildeten Tänzerinnen und Tänzer, Tanzpädagoginnen und Tanzpädagogen. Das Geschenk dafür ist die Tanzfreude mit ihrer seelischgeistigen und körperlich-sinnlichen Befriedigung.

Von Lola Rogge wurde sie weiter vererbt. Die Schule dankt es ihr am 25. November 2017 mit einem Jubiläumsfest im Kiebitzhof, Landwehr 11-13.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.lolaroggeschule.de

Veröffentlicht am 19.11.2017, von Anzeige in Vorankündigungen

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