HOMEPAGE



Heidelberg

NANINE LINNING GEHT NEUE WEGE

Im Sommer 2018 verlässt die Leiterin der Tanzsparte Heidelberg



Mit der Dance Company Nanine Linning hat die niederländische Choreografin sechs Jahre die Tanzszene in Heidelberg geprägt. Nun sucht sie als Gastchoreografin neue Herausforderungen.


  • Nanine Linning Foto © Annemoone Take

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 wird Nanine Linning, derzeit künstlerische Leiterin der Dance Company Nanine Linning am Theater und Orchester Heidelberg, neue künstlerische Herausforderungen annehmen und verstärkt international als Gastchoreografin arbeiten. Damit endet im Sommer 2018 die langjährige und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Choreografin und Leiterin der Tanzsparte am Theater und Orchester Heidelberg, die unter der Intendanz von Holger Schultze 2012 neu gegründet wurde.

In der Heidelberger Zeit der Dance Company Nanine Linning, die bereits 2009 von Holger Schultze am Theater Osnabrück initiiert wurde, entstanden sieben abendfüllende und vielfach preisgekrönte Neukreationen, die nicht nur in Heidelberg gezeigt wurden, sondern mit über 100 Vorstellungen im In- und Ausland gastierten, u.a. in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Russland, Polen, Österreich und der Schweiz.

Für ihre Choreografien in Heidelberg wurde Nanine Linning zweimal für den deutschen Theaterpreis "Der FAUST" nominiert, erhielt in den Jahrbüchern "tanz" mehrere Nennungen in der Rubrik "Kompanie oder Kollektiv des Jahres" und wurde mehrfach in "Die deutsche Bühne" in der Kategorie "Herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung des Tanzes" genannt. Zahlreiche Neuproduktionen von Gastchoreografen und UNFRAMED, ein Aufführungskonzept für eigene Nachwuchschoreografen, komplettierten das Erfolgsmodell der Heidelberger Tanzsparte.

Zudem rief das künstlerische Leitungsteam des Theaters Heidelberg mit Holger Schultze und Nanine Linning sowie des Unterwegstheaters mit Jai Gonzales und Bernhard Fauser die Kooperation TANZALLIANZ ins Leben, unter deren Dach das internationale hochklassige Festival Tanzbiennale Heidelberg und das Choreographische Centrum gegründet wurden, um KünstlerInnen aus aller Welt nach Heidelberg zu holen.

Veröffentlicht am 07.09.2017, von Pressetext in Homepage, News 2017/18

Dieser Artikel wurde 1318 mal angesehen.



Kommentare zu "Nanine Linning geht neue Wege"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung




    Ähnliche Beiträge

    ÜBER DAS VERSCHWINDEN DES MENSCHEN

    "DUSK" von Nanine Linning am Theater und Orchester Heidelberg

    Zu Beginn klebt die Gruppe im Igel-Look als Cluster auf halber Spitze aneinander und ruckelt und knistert sich in den Raum: in kleine, schnelle Drehungen verfallend, in Ausbruchsversuchen, in auf halbem Weg gestoppten Bewegungen.

    Veröffentlicht am 09.12.2017, von Alexandra Karabelas


    TREFFEN AUF MUNDHÖHE

    Zur Uraufführung „Bacon“ von Nanine Linning im Heidelberger Zwinger

    Im neuen Stück, der Wiederaufnahme einer 2005 entstandenen Arbeit, lässt sich Linning auf die Bilderwelt Francis Bacons ein. Ein tanzhistorischer Zufall, dass sich auch ein anderer Ex-Heidelberger mit dem Maler beschäftigt hat: Hans Kresnik.

    Veröffentlicht am 21.03.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    WIE DIE WELT SCHMECKT

    Der neue Tanzabend „Khôra“ von Naninne Linning

    Sie war noch nie um große Themen verlegen. Überwogen bei ihren Arbeiten für das Theater Heidelberg bislang eher düstere Inhalte, so hat sie nun eine Choreografie kreiert, in der das Sich-Einlassen auf Sinneserfahrungen im Mittelpunkt steht.

    Veröffentlicht am 14.11.2016, von Isabelle von Neumann-Cosel


    ROBOTER AUF DEM TÄNZERISCHEN VORMARSCH

    Zur neuen Tanzproduktion „Silver“ von Nanine Linning in Heidelberg

    Immer menschenähnlichere Roboter sind ein bekanntes Thema aus Science Fiction Filmen oder futuristisch angehauchten Fernsehserien. Nun nehmen sie auch die Tanzbühne ein und damit eine zutiefst menschliche Kunst.

    Veröffentlicht am 16.11.2015, von Isabelle von Neumann-Cosel


    EINE KÖRPERSPRACHE? VIELE!

    „Unframed 2“ stellen sich die jungen Choreografen im Zwinger vor

    Improvisieren gehört zum Hand- oder besser Körperwerk. „Unframed“, also ohne Vorgaben, dürfen die Mitglieder von Nanine Linnings Dance Company sich selbst oder ihren MittänzerInnen eigene Stücke auf die Füße schneidern.

    Veröffentlicht am 20.05.2015, von Isabelle von Neumann-Cosel


    GEHEIMNIS VERRATEN

    Nanine Linning erweckt die Welt des „Hiernonymus B.“ zu tänzerischem Leben

    Die Vorbereitungen für eine Würdigung des 500. Todestages von Hieronymus Bosch laufen schon auf Hochtouren. Aber keine Institution war so schnell wie die Heidelberger Tanzchefin, die sich mit dieser Tanzpremiere Großes vorgenommen hat.

    Veröffentlicht am 20.01.2015, von Isabelle von Neumann-Cosel


    AUFSTIEG UND FALL EINER GROßEN IDEE

    Nanine Linning macht aus Glass' „Echnaton“ die erste Heidelberger Tanzoper

    Die Heidelberger Tanzchefin Nanine Linning glaubt nicht an einen Gott – wie man dem Programmheft zu ihrer jüngsten Tanzoper „Echnaton“ entnehmen kann; aber mit dem Bühnenhimmel kennt sie sich bestens aus. So gut, dass sie gleich neun ihrer Tänzer als gesichtslose weiße Geisterwesen hoch über die sowieso schon phantastische Bühne aufs Eleganteste an Gurten baumeln ließ.

    Veröffentlicht am 09.06.2014, von Isabelle von Neumann-Cosel


    UNGLEICHE ALLIANZ

    Ein Kommentar zur 1. Tanzbiennale Heidelberg

    Ungleicher kann man sich die Partner für eine Allianz kaum vorstellen: Stadttheater-Intendant Holger Schulze, Theaterfuchs mit mehr Begeisterung als Erfahrung; seine Tanzchefin Nanine Linning, Senkrechtstarterin mit Glamour-Faktor; Kunst-Workaholic Bernhard Fauser, Leiter des UnterwegsTheaters; Choreografin Jai Gonzales, hoch erfahren und höchst bescheiden.

    Veröffentlicht am 04.03.2014, von Isabelle von Neumann-Cosel


    HEIDELBERG AUF DEN BEINEN

    Mit dem Bürgerprojekt „HD moves“ wurde die erste Tanzbiennale eröffnet

    Was bei diesem Schulterschluss herauskommen kann? Eine neue Euphorie für den Tanz, die selbst auf den Gemeinderat übergegriffen hat. Es gab Geld für ein neues Choreographisches Centrum und eine Tanzbiennale.

    Veröffentlicht am 25.02.2014, von Isabelle von Neumann-Cosel


     

    LEUTE AKTUELL


    KINSUN CHAN WIRD TANZCHEF IN ST. GALLEN

    Der Schweiz-Kanadier übernimmt auf die Spielzeit 2019/2020 die Nachfolge von Beate Vollack
    Veröffentlicht am 24.05.2018, von Pressetext


    SPRECHENDE SCHULTERN, SCHREIENDE ELLBOGEN UND FLÜSTERNDE KNIE

    Interview mit Wayne McGregor: Neuer Ballettabend am Bayerischen Staatsballett
    Veröffentlicht am 15.04.2018, von Vesna Mlakar


    STAKEHOLDER IN STRUMPFHOSE ODER BETRIEBSJUBILÄUM AUF DER BÜHNE

    Jason Reilly – ein Interviewportrait von Alexandra Karabelas
    Veröffentlicht am 13.03.2018, von Alexandra Karabelas



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    ROMÉO ET JULIETTE

    Roméo et Juliette von Sasha Waltz wieder an der Deutschen Oper Berlin zu sehen.

    »Roméo et Juliette« ist die erste Arbeit von Sasha Waltz, die sie für ein großes Ballettensemble schuf.

    Veröffentlicht am 29.05.2018, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    EIN WÜRDIGER AUFTAKT ZUM CRANKO-FEST

    „Onegin“ beim Bayerischen Staatballett
    Veröffentlicht am 07.02.2018, von Karl-Peter Fürst


    LETZTER WALZER IN STUTTGART

    Alicia Amatriain tanzte 2003 in „Lulu“ die Titelrolle – und jetzt erneut 2018
    Veröffentlicht am 18.06.2018, von Marlies Strech


    MOSAIK DER BEWEGUNG

    Richard Siegals Ballet of Difference mit "On Body" in der Münchner Muffathalle
    Veröffentlicht am 05.03.2018, von Miriam Althammer

    MEISTGELESEN (7 TAGE)


    VON GANZEM HERZEN ENTERTAINER

    Ben Van Cauwenbergh feiert Jubiläum

    Veröffentlicht am 17.06.2018, von Marieluise Jeitschko


    HIMMELSTÄNZE MIT EINER KÖNIGIN

    Theaterballettschule Magdeburg eröffnet Orgelsaison im Dom

    Veröffentlicht am 17.06.2018, von Herbert Henning


    HEILMITTEL TANZ

    14. Tamed-Kongress in der HfMDK Frankfurt am Main

    Veröffentlicht am 16.06.2018, von Gastbeitrag


    LETZTER WALZER IN STUTTGART

    Alicia Amatriain tanzte 2003 in „Lulu“ die Titelrolle – und jetzt erneut 2018

    Veröffentlicht am 18.06.2018, von Marlies Strech


    BILDGEWALTIG

    Fotoblog von Dieter Hartwig

    Veröffentlicht am 17.06.2018, von Dieter Hartwig



    BEI UNS IM SHOP