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Kiel

EIN REIZVOLLER QUERSCHNITT

Zum zweiten Mal legt der Kieler Hausfotograf Olaf Struck einen Kalender mit dem Ballett Kiel vor



Moderne und Tradition wechseln von Monat zu Monat, und Struck gelingt es, von jeder Choreografie das Besondere einzufangen.


  • Kalender des Ballett Kiel 2017

Einen anschaulichen Querschnitt durch die vergangenen zwei Spielzeiten des Ballett Kiel bietet nunmehr schon zum zweiten Mal der Kalender des dortigen Hausfotografen Olaf Struck. Moderne und Tradition wechseln von Monat zu Monat, und Struck gelingt es, von jeder Choreografie das Besondere einzufangen. Das zeigt schon im Januar und später im August das Licht-und-Schatten-Spiel aus „When she went away“ oder das April-Motiv aus „Body“ sowie im Mai Taisia Muratore in einem Stück der Jungen Choreografen.

Alle zwölf Kalenderblätter spiegeln Monat für Monat, auf welch hohem Niveau sich das Ballett Kiel inzwischen bewegt – und wie vielfältig das Repertoire ist. Was umso erfreulicher ist, als gerade die kleinen Kompanien in Deutschland immer wieder um ihre Existenz kämpfen müssen. Dieser Kalender beweist augenfällig, dass es sich lohnt, gerade auch diese Ensembles zu fördern.

Zu bemängeln ist allenfalls die Aufmachung des Kalenders: Das Format dürfte gerne noch etwas größer werden, damit die Fotos mehr Raum zum Atmen bekommen und sich das Kalendarium nicht direkt in die Füße der Tänzer hineindrängen muss (ein Unding!). Auch sind zwar die jeweils gezeigten TänzerInnen benannt, nicht aber die Choreografen der Stücke. Es fehlen ein Impressum und ebenso Copyright-Vermerke. Noch nicht einmal auf der Homepage des Kieler Theaters ist der Kalender irgendwo eingestellt.

Erhältlich ist der Kalender für preiswerte 9,50 Euro nur im Abonnement- und Servicebüro im Opernhaus sowie an den Abendkassen im Opern- und Schauspielhaus.

Veröffentlicht am 30.11.2016, von Annette Bopp in Homepage, Tanzmedien

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