TANZ IM TEXT



Heidelberg

TANZ AUS SPANIEN UND BADEN-WÜRTTEMBERG

“TANZ international” mit Muriel Romero / Pablo Palacio und Overhead Project



Es war der Name des 1. zeitgenössischen Tanzfestivals in der Metropolregion von 1991 - 2000. Heute dient der Begriff "TANZ international" der Veranstaltungsreihe internationaler Tanzproduktionen im Künstlerhaus UnterwegsTheater/HebelHalle.


  • "TANZ international" am UnterwegsTheater/Hebelhalle in Heidelberg: Muriel Romero und Pablo Palacio Foto © oh

“TANZ international” war Name des 1. zeitgenössischen Tanzfestivals in der Metropolregion in den Jahren 1991 – 2000, organisiert vom UnterwegsTheater, unterstützt von der Stadt Heidelberg. Heute dient der Begriff der Veranstaltungsreihe internationaler Tanzproduktionen im Künstlerhaus UnterwegsTheater/HebelHalle.

TANZinternational: Samstag, 9.5.2015 – 20.00 Uhr – HebelHalle
POLYTOPYA , Muriel Romero / Pablo Palacio, Madrid

Kreiert von der international namhaften Tänzerin und Choreografin Muriel Romero und dem auf interaktive Sounds spezialisierten Komponisten Pablo Palacio, ist POLYTOPYA ein multiästhetisches Werk. Drei TänzerInnen erschaffen mit an ihren Körpern befestigten, bewegungssensiblen „künstlichen neuronalen Netzwerken“ wechselnde audiovisuelle Figurationen als virtuelle Mitspieler.Die Tanzenden, ihre Gesten und deren flüchtige synthetische Pendants werden zum Wahrnehmungsmosaik. Zum faszinierenden Gegenüber für unsere eigenen Nervenzellensysteme.

Neural Narratives 2: Polytopya is the second in a series of pieces focusing on creating connections between real bodily members, totally synthetic sounds and imagined bodily members through artificial neural networks. In this respect, a series of interactive audiovisual bodily extensions are attached to the bodies of the dancers to generate a shared world where both entities (real and virtual) establish their creative conditions reciprocally.
In Polytopya, a term formed from Poly (many), Topos (place) and Utopia(anywhere), the bodies on stage are abstracted and fragmented into a hybrid corporeality that emerges from local interactions between natural physical members and artificial body parts, making it possible to modify the morphological appearance and behavioural capacity of the dancers.
This co-presence is fragmented into a mosaic of ephemeral micro-worlds and micro-identities and is disseminated in a scenario that becomes a laboratory of processes of technogenesis and the progressive virtualization of the human body and stream of consciousness.

CHOREOGRAPHY: Muriel Romero
MUSIC : Pablo Palacio
INTERACTIVE VISUAL SIMULATION: Daniel Bisig.
PERFORMERS: Ryan Ocampo, Alicia Narejos y Muriel Romero.
LIGHTING: Pablo Palacio SCENOGRAPHIC ASSISTANCE: Pablo Batista
PRODUCTION: Muriel Romero y Pablo Palacio. CO-PRODUCTION Nu2 and Mercat de las Flors
SUPPORTS: European UnionCulture Program, Unterwegs Theater (Heidelberg, Germany), Teatros del Canal (Madrid), La Casa Encendida,El Graner Espacio de Creació (Barcelona), Teatro Paco Rabal (Madrid), Infomus-Casa Paganini- Universitá de Genova (Italia) e Institute for Computer Music of Zurich (ZHDK).


TANZinternational: Mittwoch, 13.5.2015 – 20.00 Uhr – HebelHalle
Carnival of the body / Overhead Project, Köln/Heidelberg/Freiburg

Das Akrobaten- und Choreografenduo Overhead Project beschäftigt sich in „Carnival of the body“ mit der körperlichen Realität und der äußeren Wahrnehmung des Wrestling – eine der populärsten Unterhaltungsformen in den USA.
Zwischen Jahrmarkttradition und Millionengeschäft stellt Wrestling einen absurd faszinierenden Hybrid aus Sport und Show dar, aus Athletik und Unterhaltung – einen durchchoreografierten Testosteronzirkus.
Tim Behren und Florian Patschovsky ringen mit Butler, Foucault, Mickey Rourke und sich selbst. Im Rhythmus ihrer Bewegungen entsteht ein inniger Kampf gegen die äußere Wahrnehmung. Es eröffnet sich eine Reflektion der eigenen Geschlechterdarstellung und der Rollen die der Körper einzunehmen vermag.
„Carnival of the body“ ist eine Fahrt unter die Oberfläche des Spektakulären, ein Blick in eine entfremdete Intimität der Körper – ein schwitzender Bastard aus Wrestling, Zirkus und Tanz. Präzise beobachtet, atemberaubend akrobatisch und abgründig humorvoll.

„… in (…)„Carnival of the body“ spielen Tim Behren und Florian Patschovsky effektvoll mit der ihnen eigenen Mischung aus samtweicher Akrobatik und abgründiger Theatralik. …“ (Thomas Linden, Kölner Rundschau)

Choreografie & Tanz: Tim Behren & Florian Patschovsky
Exterior eye und Coaching: Tobias Wegner (Berlin) und Tobias Draeger (Wien)
Licht: Jasper Diekamp
Bühne: Jasper Diekamp + Overhead Project
Musikkomposition: Simon Baur
Kostüme: Sabine Schneider
Management/P&Ö: mechtild tellmann kulturmanagement


Koproduziert durch: Choreographisches Centrum Heidelberg// studiobühneköln // Festival tanz.tausch Köln // Mit freundlicher Unterstützung durch: Fabrik Potsdam // Circusschatzinsel Berlin // Dans Brabant Tilburg/Theater de NWE Vorst, Tilburg // UnterwegsTheater Heidelberg // Gefördert durch: Kunststiftung NRW // Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen // Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus den Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Veröffentlicht am 09.05.2015, von Pressetext in Tanz im Text, Vorankündigungen

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