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Berlin

EIN DEUTLICHES SIGNAL

Über 2,5 Mio. Euro - Bund stärkt die Förderung des Tanzes!



Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung erhebliche Mittel für die Spitzenförderung von Tanzprojekten freigegeben, um die Entwicklung, die internationale Präsenz und Wettbewerbsfähigkeit des Tanzes „Made in Germany“ nachhaltig zu stärken.


  • Foto © Gert Weigelt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung erhebliche Mittel für die Spitzenförderung von Tanzprojekten freigegeben, um die Entwicklung, die internationale Präsenz und Wettbewerbsfähigkeit des Tanzes „Made in Germany“ nachhaltig zu stärken.

Noch in 2014 können hierdurch internationale Koproduktionen und Gastspiele, die Arbeit der Pina-Bausch-Stiftung sowie ein Modellprojekt Tanzrepertoire für Tänzer 40+ mit bis zu 2.545 Millionen Euro gefördert werden. Ein Meilenstein auch in der Arbeit des Dachverbandes Tanz Deutschland, der das Förderkonzept „Initiative Tanz“ beim Bund eingebracht hat.

Rüdiger Kruse MdB (CDU), Berichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, sagte zur Freigabe der Haushaltsmittel: „Kunst und Kultur bereichern unsere gesellschaftliche Entwicklung, Künstlerinnen und Künstler öffnen oft die Wege für neues Denken, Fühlen und Handeln. Deutschland hat eine bedeutende Tanzszene, die ihre kreative Energie von der künstlerischen Spitze bis zur Vielfalt der Tanzprojekte in allen Bundesländern zur Ausstrahlung bringt. Mit den Mitteln des Bundes wollen wir einen deutlichen Akzent für die Stärkung der künstlerischen Arbeit setzen.“

Ein erster Schritt für die „Initiative Tanz“ war bereits 2013 erfolgt: Mit der letztjährigen Fördersumme des Bundes in Höhe von 575.000 Euro wurden über das Nationale Performance Netz (NPN) zahlreiche exzellente Tanzprojekte in Deutschland ermöglicht und international, von den Vereinigten Staaten bis nach Malaysia und Bangladesch, erfolgreich koproduziert und präsentiert. Auch die diesjährige Tanzplattform, Deutschlands bedeutendstes Festival für zeitgenössischen Tanz, profitierte mit zukunftsweisenden Programmen und Produktionen von der letztjährigen Förderung.

Der Dachverband Tanz Deutschland wertet die neue Initiative des Haushaltsausschusses auch als deutliches Signal für die gemeinsame Arbeitsgruppe zur Tanzförderung in Deutschland, welche der Städtetag, die Kultusministerkonferenz und Vertreter der Beauftragten für Kultur und Medien einrichten werden.
Der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) arbeitet seit 2006 als bundesweite Plattform des künstlerischen Tanzes in Deutschland. Gegründet aus dem Bewusstsein der Akteure, dass der Tanz in der politischen Landschaft der Bundesrepublik mit einer Stimme sprechen muss, arbeitet der Dachverband Tanz heute als Verbund der herausragenden Verbände und Institutionen für den Tanz. Mitglieder des Verbundes sind u. a. die Akademie der Künste, tanzhaus nrw, HELLERAU - Europäisches Zentrum für die Künste, Vertreter des Staatsballetts Berlin, des Bayerischen Staatsballetts sowie die Bundesdeutsche Ballett- und Tanztheaterdirektoren Konferenz (BBTK), die Gesellschaft für Tanzforschung und der Verbund der Tanzarchive.

Das Statement von Rüdiger Kruse zum Gesamtergebnis der Sitzung des Haushaltausschusses.

Veröffentlicht am 06.06.2014, von Pressetext in Homepage, Tanz im Text, News 2013/2014

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