VORANKÜNDIGUNGEN



Essen

KURT-JOOSS-PREIS 2013

Im Sommer 2013 wird der Kurt-Jooss-Preis zum fünften Mal verliehen



Der Förderpreis wurde gemeinsam von der Stiftung Anna & Hermann Markard Amsterdam und der Stadt Essen ausgeschrieben


  • Die kubanische Tänzerin und Choreografin Maura Morales in "Schwarz Weiß" einem Stück über Anonymität und seelische Leere Foto © Simon Rauh
  • Chikako Kaido lässt sich von der Arbeit des Photographen Moriyama inspirieren. Foto © Chikako Kaido
  • Chikako Kaido lässt sich von der Arbeit des Photographen Moriyama inspirieren. Foto © Chikako Kaido
  • Chen Wu-kang und Su Wei-chia in "HORSE" Foto © ChangChihCHEN
  • Chen Wu-kang and Su Wei-chia in "HORSE" Foto © ChangChihCHEN
  • Die kubanische Tänzerin und Choreografin Maura Morales in "Schwarz Weiß" einem Stück über Anonymität und seelische Leere Foto © MICHIO

Die Choreographen Chikako Kaido (Japan/Deutschland), Maura Morales (Kuba/Deutschland) sowie Wu Kang Chen, Su Wei Chia (Taiwan (ROC)) wurden nominiert. Die Nominierten werden ihre Arbeiten im PACT Zollverein Essen am 13. Juli 2013, 20:00 Uhr in einer öffentlichen Vorstellung zeigen.
www.pact-zollverein.de


Chikako Kaido lässt sich von der Arbeit des Photographen Moriyama inspirieren. Eine Welt, in der das Licht eines Blitzes die ganze Einsamkeit der Existenz zeigt. Ein Tanz bei dem der Blick sich hinter formlosen Schatten verliert. Ein Dialog jeder Bewegung mit ihrer eigenen "Negativform" im leeren Raum.


Die kubanische Tänzerin und Choreographin Maura Morales führt den Zuschauer mit ihren Stücken an die Abgründe der menschlichen Psyche. Als Vehikel dient ihr dabei neben einer dynamischen, virtuosen Körpersprache auch die Schauspielerei. So wird das Publikum Zeuge einer emotionsgeladenen Performance.

Ein Stück in "Schwarz Weiß" über Anonymität und seelische Leere. Die Hoffnungslosigkeit des realen Lebens, voller beschnittener ungelebter Träume und Zurückweisungen steht neben einer Traumwelt, in der, wenn auch nur aus weiter Ferne, das Aufbegehren und der Wunsch, sich selbst zu finden und sogar Freude und Lebenslust existieren. Beide Welten geraten in Bewegung, sie berühren sich und es entsteht ein neuer Raum: grau, tonlos, vollkommen isoliert und ohne Türen. Dort, zum Greifen nahe und doch unerreichbar treffen soziale Realität- und "magischer" Realismus aufeinander und lauschen dem "Wunschkonzert".




Veröffentlicht am 13.06.2013, von Pressetext in Vorankündigungen, Tanz im Text

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Kommentare zu "Kurt-Jooss-Preis 2013"



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