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  • "Eremiten" von Mirko Ingrao Foto © PR
  • "Die Tochter des Pharaos" Foto © PR / Natalia Voronova

Kinostarts




Sondervorstellungen

7. Januar 2022
"Eremiten" von Mirko Ingrao




Das Ballett des Theater Pforzheim zeigt im Rahmen des Arbeitsfeldes „Digital Dance Lab“ am 7. Januar um 18.30 Uhr im Kommunalen Kino Pforzheim seinen zweiten Tanzfilm. Er trägt den Titel „Eremiten“ und überträgt das sinnliche Live-Erlebnis des Balletts „Brahms- Glaube Liebe Hoffnung“ in die experimentelle Sprache des Films. Tickets für die Veranstaltung können über die Homepage des Kommunalen Kinos online reserviert bzw. gebucht werden.

Das Drehbuch zu dem Film „Eremiten“ schrieb Mirko Ingrao, seit 2020 Tänzer beim Ballett Theater Pforzheim, und Absolvent der New Academy of Fine Arts in Mailand. Ausgehend von der Frage nach dem inneren Erleben der Tänzerinnen und Tänzer des für sie von Guido Markowitz geschaffenen Balletts und dem seelisch-emotionalen Kern der Choreografie, entwickelte Ingrao in Zusammenarbeit mit seinen Kolleginnen und Kollegen einen 30minütigen Tanzfilm. Dieser greift in surrealen und poetischen Bildern die choreografischen Visionen und die Erzähllinie von Guido Markowitz für „Brahms – Glaube Liebe Hoffnung“ auf und macht gleichzeitig die Mit-Autorenschaft der Tänzerinnen und Tänzern sichtbar. Für das tanzaffine Publikum wird so auf neue Weise die Kunstform des Zeitgenössischen Tanzes am äußersten Rand seiner Möglichkeiten sichtbar.
Um den ästhetischen Verwandlungsprozess von der Bühnenaufführung zum Film für das Kino-Publikum zu einem wahren Genuss werden zu lassen, wird am 7. Januar 2022 zuerst ein Ausschnitt aus der Bühnenaufführung von „Brahms – Glaube Liebe Hoffnung“ gezeigt und dann im Anschluss der Film „Eremiten“. Danach sind Gespräche und Austausch mit der Ballettleitung, dem Regisseur, den Tänzern und dem Publikum vorgesehen.
Die Idee zu diesem Filmprojekt „Eremiten“ stammt von Tanzdramaturgin Alexandra Karabelas. Es ist Teil des vom Land geförderten "Digital Dance Lab" des Ballett Theater Pforzheim. "Eremiten" wird ab 8. Januar 2022 sechs Wochen lang täglich im Schmuckmuseum im Reuchlin-Haus zu sehen, wo mehrere Szenen für den Film entstanden sind.


35. Stuttgarter Filmwinter-Festival
15./16. Januar 2022, 19.00 Uhr
tri-bühne Saal- Eberhardstrasse 61a, Stuttgart
"In my Room"


"In my Room" (Konzept & Choreographie: Louis Stiens) Foto ©PR


Im Januar 1972 drehte Rainer Werner Fassbinder „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ in nur zehn
Tagen. Ein radikaler Film über Machtstrukturen und über die Fragestellung: Wie können und wollen wir
zusammenleben? Die Protagonistin des Films Petra von Kant meint dazu pointiert: „Der Mensch ist so
gemacht, dass er den anderen Menschen braucht. Doch er hat nicht gelernt, wie man zusammen ist.“ 50
Jahre nach dem Dreh und Kinostart des Films, widmet sich der Choreograph und Tänzer Louis Stiens der
Fragenstellung des Fassbinder-Films. Dabei inszeniert er eine Choreographie alptraumhafter Tiefe, die
neben der zwischenmenschlichen Ebene auch gekonnt auf die grausame Wechselbeziehung von
Mensch und Raum verweist. Aufgewachsen in unmittelbarer Nähe des Münchner Olympia Dorfes
integriert Louis Stiens bewegte Motive, die an die Geiselnahme und Folter elf ermordeter israelischer
Sportler im Jahre 1972 erinnern. In einem Duett beklemmender Nähe begegnen sich auf engem Raum
Gefangener und Freier. Ihrer verhängnisvollen Berührung ausgeliefert schaffen Louis Stiens und der
israelische Tänzer Shaked Heller ein performatives Requiem der gescheiterten Beziehung.



Live-Übertragungen


CinemaxX-Kinos bundesweit (Essen, Göttingen, Halle, Hamburg Wandsbek, Magdeburg, Sindelfingen, Wuppertal und Würzburg)
Kinopolis bundesweit
Kino Hall (Schwäbisch Hall)
UFA-Palast Dresden
Düsseldorfer Filmkunstkinos
Cineplex bundesweit
Cinecitta Nürnberg
u.a.

jeweils 16 Uhr (nur 01.05.2022: 17 Uhr): Bolschoi-Ballett in Moskau

07.11.2021: Spartakus
19.12.2021: Der Nussknacker
23.01.2022: Jewels
06.03.2022: Schwanensee
01.05.2022: Die Tochter des Pharaos






Filmpremieren


Filmreihen

Veröffentlicht am 07.01.2013, von tanznetz.de Redaktion in Kino

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Der 2009 im Alter von 90 Jahren verstorbene Tänzer und Choreograph Merce Cunningham war Teil der amerikanischen Tanzavantgarde, die die Aufbruchstimmung des modernen Amerika widerspiegelt.

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