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KINO TIPPS



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  • Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm Foto © oh
  • Within the Golden Hour / New Sidi Larbi Cherkaoui / Flight Pattern beim Royal Ballet Foto © Royal Ballet

TANZ IM KINO

ab 13. September 2018
Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
Nach dem Welterfolg von Die Dreigroschenoper will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath (Tobias Moretti) mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen … Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – das hat es noch nie gegeben!

In einem fulminanten und fiebrigen filmischen Kraftakt lässt Joachim Lang Realität und Fiktion verschmelzen, wechselt fließend zwischen Brechts Kampf gegen die Filmindustrie und dessen Verfilmung der Dreigroschenoper.

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm ist hochkarätig besetzt. Für die Bildgestaltung zeichnet David Slama verantwortlich. Die Musik wurde eingespielt von Musikern des SWR Symphonieorchesters, der SWR Big Band und dem SWR Vokalensemble unter der Leitung des Dirigenten HK Gruber. Die Choreographien stammen von Eric Gauthier (Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart).


23. September
John Crankos Onegin
Zweifelsohne ist John Crankos Onegin, das in der bis heute gültigen Fassung vor gut 50 Jahren in Stuttgart uraufgeführt wurde, das „weltweit erfolgreichste Handlungsballett in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ (Reclams Ballettführer). Inzwischen gehört es zum Repertoire der renommiertesten Ballettcompagnien rund um den Globus. John Cranko kreierte die Choreographie zu Onegin auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens. Das vollendete Zusammenspiel von technischer Perfektion, leidenschaftlicher Schauspielkunst und Jürgen Roses prächtiger Ausstattung macht jene unnachahmliche Cranko-Magie spürbar, die dem Stuttgarter Ballett in den 60er-Jahren über Nacht zum Weltruhm verhalf. Bis heute spricht man mit Faszination vom „Stuttgarter Ballettwunder“ (New York Times). Nach Romeo und Julia ist Onegin das zweite große Cranko-Ballett, das auf Wunsch des langjährigen Stuttgarter Ballettintendanten Reid Anderson in Kooperation mit Unitel, C Major, SWR und Arte in neuester 4K Ultra High Definition-Technologie filmisch festgehalten wurde. Das Traumpaar des Stuttgarter Balletts ist in dieser Aufzeichnung in Hochform zu erleben: die Kammertänzer Alicia Amatriain und Friedemann Vogel als Tatjana und Onegin. In weiteren Rollen glänzen Elisa Badenes (Olga), David Moore (Lenski), Jason Reilly (Fürst Gremin), Marcia Haydée (Amme) und Melinda Witham (Madame Larina).

Alle teilnehmenden Kinos finden Sie auf www.ballett-im-kino.de, von dort aus gelangt man auch direkt zum Kartenvorverkauf der Kinos.



Ballett im Kino mit dem Royal Ballet

15. Oktober 2018
Mayerling

13. November 2018
La Bayadère

03. Dezember 2018
The Nutcracker

19. Februar 2019
Don Quixote

16. Mai 2019
Within the Golden Hour / New Sidi Larbi Cherkaoui / Fight Pattern

11. Juni 2019
Romeo und Julia


Mehr Informationen unter: https://www.roh.org.uk/cinemas

Veröffentlicht am 07.01.2013, von tanznetz.de Redaktion in Kino

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