NEWS 2010/2011



Hamburg

HAMBURG BEKENNT SICH ZUM CHOREOGRAPHISCHEN ZENTRUM

Die Hamburgische Bürgerschaft beschließt K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg weiter zu fördern


  • K3 / Tanzplan Hamburg Foto © Thies Raetzke

In ihrer Sitzung vom 9. Februar 2011 hat die Hamburgische Bürgerschaft beschlossen, K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg weiterhin zu fördern. K3 wird damit nach Ende der Initiative Tanzplan Deutschland der Kulturstiftung des Bundes im Dezember 2010 als erfolgreicher Ort für die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes, für künstlerische Forschung, für internationale Vernetzung und Austausch sowie für Tanzvermittlung in Hamburg weitergeführt.
"Tanzplan Hamburg ist 2006 gestartet, um mit der Gründung des choreographischen Zentrums K3 den zeitgenössischen Tanz in Hamburg zu stärken. Die gestrige Entscheidung der Hamburgischen Bürgerschaft ist ein deutliches Bekenntnis der Stadt zum Tanz und zu den Tanzschaffenden. Als K3-Team freuen wir uns sehr, dass wir nun eine über das Ende von Tanzplan Deutschland hinausweisende Arbeitsperspektive haben, um auf den Erfolgen der vierjährigen Politphase aufbauend das K3-Programm nicht nur fortzusetzen, sondern zukünftig hoffentlich auch ausbauen zu können. Unser Dank gilt allen, die sich für K3 und Tanzplan Hamburg eingesetzt haben!"
Dr. Kerstin Evert, Leitung K3 | Tanzplan Hamburg Als eine von insgesamt acht Städten wurde Hamburg im Januar 2006 von der Kulturstiftung des Bundes für das Initiativprojekt Tanzplan Deutschland (2006 – 2010) ausgewählt, um im Rahmen eines nachhaltig angelegten Modellprojekts den zeitgenössischen Tanz in Hamburg dauerhaft zu stärken und die internationale Ausstrahlung Hamburgs als Standort für zeitgenössischen Tanz zu erhöhen. Mit Investitionsmitteln der Behörde für Kultur, Sport und Medien wurde im Sommer 2007 in der ehemaligen Ausstellungshalle k3 mit drei Tanzstudios sowie der angrenzenden Studiobühne P1 die räumliche Grundlage für das künstlerisch und finanziell eigenständige, in die Organisationsstruktur Kampnagels eingebundene Zentrum geschaffen. Die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte von K3 sind Weiterbildung und Professionalisierung von ChoreographInnen und Tanzschaffenden, künstlerische Forschung, regionale und überregionale kulturelle Vernetzung sowie kulturelle Bildung und Vermittlung des zeitgenössischen Tanzes.
Seit Programmstart im Frühjahr 2007 haben sich Programmbereiche und Projektdichte sowie die überregionale und internationale Resonanz ständig erweitert. Als Ort der künstlerischen Kommunikation, wirkt K3 deutlich vitalisierend und künstlerisch qualifizierend in die Hamburger Szene hinein, eröffnet dieser zugleich qualifizierte und qualifizierende Arbeitsmöglichkeiten und hat zunehmend auch die beratende Funktion eines Tanzbüros für Fragen zum Bereich des zeitgenössischen Tanzes übernommen. K3 | Tanzplan Hamburg ist zu einem unverzichtbaren Ansprechpartner und Kompetenzzentrum für zeitgenössischen Tanz, künstlerische Forschung sowie Tanzvermittlung im Bereich kultureller Bildung geworden und verleiht der Kunstform damit nachhaltig eine kontinuierliche sichtbare lokale, überregionale und internationale Präsenz: Als eine von lediglich einer handvoll Städten in Deutschland besitzt Hamburg nun als ein international vernetztes choreographisches Zentrum, das künstlerische Innovation anstößt, Kooperationen begründet, kreative Impulse entwickelt, in die Öffentlichkeit vermittelt und damit eine wichtige Funktion für die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes im norddeutschen sowie im gesamten deutschsprachigen Raum einnimmt.
In diesem Sinne ist K3 | Tanzplan Hamburg als Erfolgsmodell nicht nur künstlerisch und strukturell wirksam und nimmt einen aktiven Part in der kreativen Entwicklung der Stadt ein, sondern ist als Leuchtturmprojekt in kurzer Zeit ein wichtiger kultureller Vermittler der Stadt mit hohen Entwicklungspotenzialen geworden, der die regionale, überregionale und internationale Tanzlandschaft um einen unverzichtbaren Standort erweitert.
Programminformationen finden Sie unter: www.k3-hamburg.de

Veröffentlicht am 10.02.2011, von Pressetext in News 2010/2011

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Kommentare zu "Hamburg bekennt sich zum Choreographischen Zentrum"



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