NEWS 2010/2011



Essen

DER FAUST 2010

Die Nominierungen im Bereich Tanz


Am 27. November 2010 wird der Deutsche Theaterpreis „Der Faust“ zum fünften Mal verliehen. In diesem Jahr findet die Vergabe im Aalto-Theater Essen im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 statt.
Der Faust ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt. Er wird vom Deutschen Bühnenverein gemeinsam mit den Bundesländern, der Kulturstiftung der Länder und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste vergeben. Mitveranstalter 2010 ist das Land Nordrhein-Westfalen. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. Der Faust wird in acht Kategorien verliehen. Zudem gibt es den Preis für das Lebenswerk und den Preis des Präsidenten.
Die Nominierten in den Kategorien Tanz: für Choreografie Jiří Kylián, „Zugvögel“, Bayerisches Staatsballett München Constanza Macras, „Megalopolis“, Schaubühne am Lehniner Platz Berlin Jörg Mannes, „Gefährliche Liebschaften“, Niedersächsisches Staatstheater Hannover für die Darstellerische Leistung Tanz Otto Bubeníček als Orpheus in „Orpheus“, Hamburg Ballett John Neumeier Denis Piza als Valmont in „Gefährliche Liebschaften“, Niedersächsisches Staatstheater Hannover Richard Siegal in „Logobi 05“ von Gintersdorfer/Klaßen, Kampnagel Hamburg Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste wählt aus diesen Nominierten die Preisträger aus, die am Abend der Verleihung bekannt gegeben werden.
Der Preis für das Lebenswerk geht an den Bühnenbildner und Regisseur Wilfried Minks. Der Preis des Präsidenten geht an die deutschen Landesbühnen. Die 24 Landesbühnen sind unverzichtbare Theatervermittler fernab der großen Städte. Als Wandertheater reisen sie in Städte und Dörfer, die kein eigenes Theater unterhalten, und spielen dort u.a. in Schulen, Gaststätten, Gemeindehäusern und Stadthallen. Mit dem klaren kulturpolitischen Auftrag, ihre gesamte Region zu bespielen, und ihrer künstlerischen Arbeit leisten die Landesbühnen einen entscheidenden Beitrag zur Vielfalt der deutschen Theaterlandschaft. Der unermüdliche Einsatz für Identitätsstiftung und der lebendige Austausch zwischen Künstlern und Publikum zeichnet wie ebenso aus wie ihr Engagement in der Arbeit mit Jugendlichen und Nachwuchskünstlern. Sie sind beispielhaft für leidenschaftliches Theater, das mehr als nur ein Spiegel der Gesellschaft sein will.
Die weiteren Nominierungen in Schauspiel, Oper und Jugendtheater gibt es auf theater.de

Veröffentlicht am 16.09.2010, von Pressetext in News 2010/2011

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