KRITIKEN 2009/2010



Frankfurter Rundschau

ALS DIE BEWEGUNG WEIBLICH WAR

"Rosas danst Rosas" von Anne Teresa De Keersmaeker in Frankfurt


Artikel aus Frankfurter Rundschau vom 17.05.2010
Von Sylvia Staude "Mit dem Tanzstück "Rosas danst Rosas" machte Anfang der 80er Jahre eine junge belgische Choreografin von sich reden sowie eine neue Kompagnie flugs bekannt, die nur aus Frauen bestand. "Rosas danst Rosas" von der 1960 geborenen Anne Teresa De Keersmaeker verblüffte und verstörte. Das Stück war gleichzeitig minimalistisch und wild, streng und aus dieser Strenge ausbrechend, das Gestenrepertoire der Tänzerinnen kess-verspielt und verschämt. Typisch weibliche Bewegungen wie das Zurückstreichen langer Haare oder Zurechtzupfen einer Jacke, die von der Schulter gerutscht ist, waren kombiniert mit einem scheinbar lässigen Kreiseln, wie man es bald in den Stücken De Keersmaekers wiederzuerkennen lernte..." weiterlesen

Veröffentlicht in Kritiken 2009/2010

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