Tipps - TV

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arte


Montag, 30. August 10.05 Uhr; Sonntag, 19. September 10.05 Uhr
Strawinsky und Les Ballets Russes
Eine tänzerische Hommage an den Komponisten
Der Feuervogel, Le Sacre du Printemps und Les Noces
Mit Ekaterina Kondaurova, Ilya Kuznetsov, Alexandra Iosifidi, Elena Bazhenova, Mariinsky-Ballett St. Petersburg, Dirigent: Valery Gergiev
Eine Hommage an Igor Strawinsky: arte erweist dem Globetrotter unter den Komponisten die Ehre und zeigt ein Programm mit drei Balletten des Tonkünstlers. Mit der Komposition für den "Feuervogel" begann eine Serie von Auftragsarbeiten für die französische Balletttruppe "Ballets Russes". Somit stehen neben dem "Feuervogel" ("L'Oiseau de feu", 1910) auch "Die Frühlingsweihe" ("Le sacre du printemps", 1913) in der Inszenierung nach der Originalchoreographie von Vaslav Nijinsky und "Die Bauernhochzeit" ("Les Noces", 1923) auf dem Spielplan.

Sonntag, 12. September 10.35 Uhr
Vertiges - Flamenco ganz und gar
Tanzstück von Tony Gatlif
Aufzeichnung vom Sommerfestival "Les Nuits de Fourvière" aus dem Théâtre de Fourvière in Lyon, Juni 2007
Der durch Filme wie "Vengo" und "Transylvania" bekannte Regisseur Tony Gatlif überrascht erstmals mit einer Live-Performance. Während des Lyoner Sommerfestivals "Les Nuits de Fourvière" inszenierte er in dem aus der Römerzeit stammenden "Théâtre de Fourvière" seine Bühnenshow "Vertiges". Darin erkundet er zusammen mit 40 Musikern und Tänzern die Urformen des Flamencos und der Musik von Sinti und Roma. Die Kulisse bildet das in rötlich-ockerfarbenes Licht getauchte Amphitheater. Die spektakuläre Inszenierung wurde am 8. und 9. Juni 2007 für ARTE in Lyon aufgezeichnet.



ZDF theaterkanal


Sonntag, 5. September 19.40 Uhr, Freitag, 10. September 19.40 Uhr; Mittwoch, 15. September 19.40 Uhr
The Tale of the Magic Flute
Tanzfilm, Kanada 2006
Royal Winnipeg Ballet
Königin der Nacht: Tara Birtwhistle
Tamino: Johnny Wright
Papageno: Jesus Corrales
Sarastro: Zhang Wei-Qiang
Monostatos: Dmitri Dovgoselets
Pamina: Cindymarie Small
Papagena: Sarah Murphy-Dyson
Regie: Barbara Willis Sweete
Der Beitrag bietet eine neue und provokative Tanzdarbietung von Mozarts Meisteroper "Die Zauberflöte", aufgeführt vom kanadischen Royal Winnipeg Ballett mit dem angesehenen Choreografen Mark Godden. Die erhabene Handlung, angereichert mit magischen Spezialeffekten, kontrastiert stark mit den zahlreichen Momenten schockierenden Humors, die sich durch eine Liebesgeschichte ziehen. Das Ballett wurde in eine mythologische, gegenwärtige Umgebung transportiert, die als erzählende Elemente alles von der Freimaurersymbolik des 18. Jahrhunderts bis zum Hippie-Chic der 60-er-Jahre enthält. Vor allem steht am Ende nicht der Triumph des Lichts über die Dunkelheit, sondern eine Versöhnung der beiden, da die Königin und Sarastro nach der Devise "Make love, not war" handeln.

Samstag, 4. September 1.15 Uhr; Sonntag, 5. September 22.55 Uhr; Donnerstag, 9. September 1.15 Uhr; Freitag, 10. September 22.55 Uhr; Mittwoch, 15. September 22.55 Uhr; Dienstag, 21. September 1.15 Uhr
Welcome to the Eighties
House-Nation und Acid-Parties
Sechsteilige Reihe, Deutschland 2009
Film von Frank Ilgener
Ob zu Hi-NRG, Chicago House, Acid House, Italo Disco, Freestyle oder Techno – auf der ganzen Welt wird getanzt. Die DJs werden zu Göttern, der Remix selbst wird zur Kunstform erhoben. "Pump up the Volume" von M/A/R/R/S ist der erste nur aus Samples entstandene Welthit – eine Revolution. Spätestens mit Acid House schwappt die House-Welle auch nach Deutschland. Neben dem lustigen Smiley-Sticker halten jedoch auch neue Drogen wie Ecstasy Einzug in die Clubs. Die letzte Folge der Reihe zeigt, wie der Dancefloor die Rockstarpose einmal mehr beerdigte. Zwar sind auch die DJs Stars. Im Mittelpunkt jedoch steht der Tänzer. Statt frontaler Darbietung machen alle mit – und die Funktion, tanzbar zu sein und mitzureißen, dominiert den ästhetischen Eigenwert des Songs. Für die einen der totale Niedergang der Popmusik – für andere der Aufbruch in ein neues Jahrzehnt.



Bayern alpha


Montag, 6. September 20.15 Uhr; Dienstag, 7. September 2.00 Uhr und 13 Uhr;
alpha-Forum: Ivan Liška
Direktor Bayerisches Staatsballett
Moderator: Wolf-Dieter Peter



ARD Festival


Freitag, 10. September 15.05 Uhr; Samstag, 11. September 8.35 Uhr; Montag, 13. September 9.50 Uhr
Vom Tanzen besessen
Die Palucca-Kinder
Reihe von Susanne Köpke

Freitag, 10. September 16.45 Uhr; Samstag, 11. September 10.15 Uhr; Montag, 13. September 11.30 Uhr; Donnerstag, 23. September 2.50 Uhr
Papa dreht Pirouetten
Carsten Jung, Tänzer beim Hamburg Ballett
Film von Bettina Pohlmann
Er ist der einzige männliche Deutsche unter den Ersten Solisten in einer der berühmtesten Kompanien der Welt: Carsten Jung. Seit fünf Jahren tanzt der 35-Jährige alle Hauptrollen innerhalb des 'Hamburg Ballett John Neumeier'.



classica


Donnerstag, 2. September 5.20 Uhr; Dienstag, 7. September 2.00 Uhr
Percussion for Six
Deutschland 1971
Ballettfilm von Hugo Niebeling mit dem Harkness Ballett. Die Choreografie zu der Musik von Lee Gurst entwickelte Vicente Nebrada.

Sonntag, 5. September 1.35 Uhr
Portrait Lin Hwai-Min - Barfuß zwischen Ost und West
Dokumentation, Deutschland 2005
Seit seiner Gründung im Jahr 1973 hat das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan weltweite Anerkennung gewonnen. Der Gründer und künstlerische Leiter dieser ersten zeitgenössischen Tanzkompanie im chinesischsprachigen Raum ist Lin Hwai-Min. Aus Elementen des klassischen Balletts, des Modern Dance, der chinesischer Oper, des Thai Chi und Kung Fu schuf er einen ganz persönlichen Bewegungsstil. Das Filmteam beobachtete ihn bei seiner Arbeit mit der eigenen Kompanie in Taiwan sowie bei der Einstudierung des Tanzstücks "Smoke" mit dem Zürcher Ballett.

Sonntag, 5. September 2.35 Uhr
Moon Water
Frankreich/Thailand/Großbritannien/Schweiz/Österreich 2000
"Energie fließt wie das Wasser, während der Geist wie das Mondlicht strahlt." Diese Aussage eines Tai-Chi-Praktikers regte den Choreografen Lin Hwai-Min zu "Moon Water" an. Maßgeblich war auch ein buddhistisches Sprichwort, demzufolge der Anblick von Blumen im Spiegel ebenso täuschend ist wie das Mondlicht auf dem Wasser. Die Musik aus den Cello-Suiten von J.S. Bach spielt Mischa Maisky.

Sonntag, 5. September 4.30 Uhr
Der Nussknacker
Frankreich 2002
Das weltberühmte Ballett mit der Musik von Peter Tschaikowsky in einer fantasievollen, lebenslustigen und witzigen Produktion aus dem Opernhaus Lyon. Choreograf Dominique Boivin löst sich von dem beliebten Weihnachtsmärchen nach E.T.A. Hoffmann und erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens von heute, die sich jeden Tag ereignen könnte - oder ist vielleicht jeden Tag Weihnachten?

Dienstag, 7. September 1.20 Uhr, Donnerstag, 16. September 5.05 Uhr
Birth-Day
Niederlande 2004
Choreografie: Jirí Kylián
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Nederland Dans Theater IIII
In dem Tanzstück "Birth-Day" des genialen, hochproduktiven tschechischen Choreografen Jiří Kylián darf herzhaft gelacht werden, wenn sich hinter einer barocken, ergrauten Festgesellschaft heitere Bettszenen abspielen oder in der Küche chaplinesk zwei Köche Chaos anrichten. "Manchmal, wenn wir Geburtstag haben, denken wir an den Tag, an dem wir geboren wurden. Aber vielleicht denken wir auch an den Tag, an dem wir sterben (oder wiedergeboren) werden. Mozart ist eines der besten Beispiele für jemanden, dessen Zeit zwischen Tag A und Tag Z schmerzlich begrenzt war, der aber nichtsdestotrotz das Leben in all seinem Reichtum, seiner Phantasie, Clownerie und Verrücktheit verstanden hat. Sein Geist und seine Akzeptanz dessen, daß unser Leben nicht mehr als eine Maskerade oder eine Kostümprobe für etwas Tieferes und Bedeutungsvolleres ist, haben mich zu dieser Arbeit inspiriert." (Jiří Kylián)

Freitag, 10. September 20.15 Uhr; Samstag, 11. September 23.45 Uhr; Mittwoch, 15. September 3.30 Uhr; Sonntag, 19. September 23.45 Uhr; Dienstag, 21. September 0.45 Uhr
Bambustraum
Aufzeichnung von 2002
Bambus gilt in China als Symbol für Eleganz und Reinheit. Viele Märchen und Liebesgeschichten spielen in der Nähe von Bambuspflanzen. Vor diesem Hintergrund entwickelte Lin Hwai-Min das Ballett "Bamboo Dream", das im April 2001 im Nationaltheater von Taipeh uraufgeführt wurde. Die Musik stammt von Arvo Pärt und Huang Sheng Kai. Es tanzt das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan. 1973 als erste zeitgenössische Tanzkompanie im chinesischsprachigen Raum gegründet, genießt das Cloud Gate Theatre heute weltweit höchstes Ansehen.

Samstag, 11. September 2.10 Uhr
99 Duos
Frankreich 2003
An der Schnittstelle zwischen Tanz und Dokumentation stellt der Film das Duo im Ballett als eine Einheit mit unbegrenzten choreografischen Möglichkeiten vor. Dem Regisseur Dominique Thiel ging es dabei nicht um eine einfache Aufzeichnung des Tanzes. Vielmehr unternahm er den Versuch eine audiovisuelle Lesart zu finden, in der die Essenz der Choreografie zum Ausdruck kommt.

Freitag, 17. September 20.15 Uhr
Hinter den Kulissen - "Schwanensee" an der Mailänder Scala
Dokumentation, Italien 2004
Frédéric Olivieri, Ballettdirektor des renommierten Hauses, erläutert die Produktion der Mailänder Scala

Freitag, 17. September 20.30 Uhr
Tschaikowsky, Schwanensee
Seine bis heute maßgebliche Choreografie erhielt das Ballett "Schwanensee" 1895 in der Produktion von Marius Petipa und Lev Ivanov am Mariinsky-Theater St. Petersburg. 1953 stellte Vladimir Bourmeister eine überarbeitete und ebenfalls bis heute gültige Choreografie vor. In dieser Fassung brachte die Mailänder Scala vor wenigen Jahren eine Neuproduktion des Balletts auf die Bühne. Die Solisten sind Svetlana Zakharova, Roberto Bolle, Antonino Sutera, Gianni Ghisleni, Sabrina Brazzo und Flavia Vallone. Dirigent: James Tuggle

Freitag, 24. September 20.15 Uhr
Dornröschen
Der berühmte Ballettklassiker in einer prachtvollen Aufführung aus dem Bolschoi-Theater Moskau, 1990. Peter Tschaikowskys strahlendes und heiteres Werk basiert auf Charles Perraults Märchen "La Belle au Bois dormant". Solisten und Corps de Ballet des Bolschoi-Theaters Moskau, mit Stars wie Nina Semizorova (Prinzessin Aurora), Aleksei Fadeyechev (Prinz Désiré) und Nina Speranskaya (Die Fliederfee).



Keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit! Stand: 29.8.2010

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