VORANKÜNDIGUNGEN



Dortmund

RACHMANINOW I TSCHAIKOWSKY

Uraufführung von Xin Peng Wangs neuem Ballett am Samstag, 11. November 2017, im Opernhaus Dortmund



In seiner neuen Kreation wagt er den Blick hinter die Kulissen der Kunst. In einem sensiblen und sehr persönlichen Drahtseilakt zwischen Bravour und Innerlichkeit erkundet er die Motorik und Dynamik künstlerischen Schaffens.


  • RACHMANINOW I TSCHAIKOWSKY - Probenbild mit Lucia Lacarra und Xin Peng Wang Foto © Björn Hickmann

Nach den bildgewaltigen Handlungsballetten wie FAUST, ZAUBERBERG, HAMLET, KRIEG UND FRIEDEN oder DER TRAUM DER ROTEN KAMMER widmet sich Dortmunds Ballettdirektor Xin Peng Wang in seinem neuen Ballett RACHMANINOW I TSCHAIKOWSKY nun der abstrakten Form der Tanzkunst. Die Uraufführung von Xin Peng Wangs neuester Kreation findet am Samstag, 11. November 2017, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund statt. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden u.a. die Ballettstars Lucia Lacarra und Marlon Dino zu sehen sein.

In seiner neuen Kreation wagt er den Blick hinter die Kulissen der Kunst. In einem sensiblen und sehr persönlichen Drahtseilakt zwischen Bravour und Innerlichkeit erkundet er die Motorik und Dynamik künstlerischen Schaffens.

Sergej Rachmaninows 3. Klavierkonzert, dieses Feuerwerk artistischer Brillanz und Virtuosität, und Peter Tschaikowskys geheimnisumwitterte 6. Sinfonie werden für den Choreografen zum Ausgangspunkt von Fragen an der Schnittstelle von Kunst und Leben: Was treibt uns zu künstlerischen Höchstleistungen an? Was lässt uns wieder und immer wieder über Grenzen gehen? Warum greifen wir nach den Sternen?

Der Dortmunder Ballettdirektor sieht die eine Notwendigkeit, die Frage nach dem Warum und dem Wozu kritisch und konstruktiv zu stellen. Nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern besonders für einen selbst. Eigene Mündigkeit bedeutet, über sich zu reflektieren. Rachmaninow und Tschaikowskys Musik bieten dabei eine Folie zur Standortbestimmung der Bewegungskunst als Lebenshaltung in unserer Zeit. Dabei geht es nicht um ästhetische oder stilistische Fragen, sondern um die Fühlbarmachung, wie existenziell notwendig Kunst für unser Leben ist.

Xin Peng Wang: „Wir werfen Seelenblicke in ein Kunstwerk hinein wie in einen Spiegel. Und lauschen dem Echo. Wir meinen, Kunst von außen zu erleben, dabei erfahren wir durch Kunst uns selbst von innen heraus.“

Karten sind an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de erhältlich.

Veröffentlicht am 20.10.2017, von Anzeige in Vorankündigungen

Dieser Artikel wurde 147 mal angesehen.



Kommentare zu "RACHMANINOW I TSCHAIKOWSKY"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung



     

    LEUTE AKTUELL


    "TANZ DER MENSCHLICHKEIT"

    Nestroy Spezialpreis für Doris Uhlich und Michael Turinsky mit "Ravemachine"
    Veröffentlicht am 17.11.2017, von Pressetext


    JÖRG WEINÖHL VERLÄSST DIE OPER GRAZ

    Der Ballettdirektor wird seinen Vertrag nicht verlängern
    Veröffentlicht am 13.11.2017, von Pressetext


    ED WUBBE BEKOMMT DEN "GOLDEN SWAN"

    Der künstlerische Leiter des Scapino Ballet wurde mit dem niederländischen Tanzpreis ausgezeichnet
    Veröffentlicht am 17.10.2017, von tanznetz.de Redaktion



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    YOU WILL BE REMOVED

    Ein Tanztheater von Johannes Wieland - Wiederaufnahme am 10. Oktober 2017 am Staatstheater Kassel

    In „you will be removed“ beschäftigt sich Tanzdirektor des Staatstheaters Kassel Johannes Wieland mit dem Thema der Flucht – in all seinen Facetten und Erscheinungen und den Folgen...

    Veröffentlicht am 05.09.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    VERBOTEN, VERSCHOBEN, VERGESSEN?

    Zur Absage der Uraufführung „Nurejew“ des Regisseurs Kirill Serebrennikow und des Choreografen Juri Possochow am Moskauer Bolschoi-Theater
    Veröffentlicht am 18.07.2017, von Boris Michael Gruhl

    MEISTGELESEN (7 TAGE)


    JÖRG WEINÖHL VERLÄSST DIE OPER GRAZ

    Der Ballettdirektor wird seinen Vertrag nicht verlängern

    Veröffentlicht am 13.11.2017, von Pressetext


    DER SCHÖNE SCHEIN

    Die Uraufführung des Balletts „Die Kameliendame“ von Ralf Rossa an der Oper in Halle

    Veröffentlicht am 14.11.2017, von Boris Michael Gruhl


    OLDENBURG LÄSST DIE PUPPEN TANZEN

    „Drei Generationen“ bei der BallettCompagnie Oldenburg

    Veröffentlicht am 16.11.2017, von Martina Burandt


    TANZTHEATERERLEBNIS FÜR DIE KLEINSTEN

    „Der Elefant aus dem Ei“ von Ceren Oran

    Veröffentlicht am 18.11.2017, von tanznetz.de Redaktion


    AUGE IN AUGE MIT DEN MONSTERN

    Helena Botto zeigt in der Hebelhalle Heidelberg ihr neues Stück „Monstrator“

    Veröffentlicht am 13.11.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel



    BEI UNS IM SHOP