HOMEPAGE



Heidelberg

KREATIVER UND INNOVATIVER UMSCHLAGPLATZ

Neuer künstlerischer Leiter im Tanz am Theater und Orchester Heidelberg



Mit Beginn der Spielzeit 2018|19 übernimmt der spanische Choreograf Iván Pérez die künstlerische Leitung des neuen Dance Theatre Heidelberg am Theater und Orchester Heidelberg.


  • Der spanische Choreograf Iván Pérez Foto © studio Rios Zertuche

Mit Beginn der Spielzeit 2018|19 übernimmt der spanische Choreograf Iván Pérez die künstlerische Leitung des neuen Dance Theatre Heidelberg am Theater und Orchester Heidelberg.

Nach seiner Karriere als Tänzer beim Nederlands Dans Theater machte der 1983 geborene Pérez sich einen Namen in der zeitgenössischen niederländischen Tanzszene. Unter dem Dach eines der größten Produktionshäuser für Tanz in den Niederlanden, dem Korzo Theater, entstanden in den vergangenen sechs Jahren emotional kraftvolle und körperliche Choreografien.

Außerdem arbeitete er mit internationalen Kompanien wie dem Ballet Moscow in Russland oder der Compañía Nacional de Danza in Madrid, Spanien. Für die Balletboyz aus London choreografierte er bereits 2015 das Stück „Young Men“. Eine weitere Kooperation führte Pérez nach Taiwan, wo seine Arbeiten mit dem Dance Forum Taipei auch im National Theatre Taipei zu erleben waren. 2016 gründete er in den Niederlanden seine Kompanie INNE. Das erste Stück „The Inhabitants“ feierte beim Operaestate Festival in Italien seine Premiere.

„Ich habe vor, das Dance Theatre Heidelberg als einen kreativen und innovativen Umschlagplatz innerhalb der globalen Tanzwelt zu positionieren“, so Pérez. Dafür wird er beispielsweise mit inspirierenden neuen Partnern aus den Bereichen Tanz, bildender Kunst und Musik sowie der soziologischen und naturwissenschaftlichen Forschung kooperieren. Er möchte Verbindungen mit Bildungseinrichtungen eingehen, um auch tanztheoretische Forschung und Kommunikation über und mittels Tanz zu fördern sowie vorhandene Beziehungen mit nationalen und internationalen Theatern ausbauen.

Sein künstlerisches Team, mit dem er in Heidelberg eng zusammenarbeiten wird, setzt sich aus dem australischen Choreografen James Batchelor als seinem Assistenten und der jungen Leipziger Dramaturgin Jenny Mahla zusammen. Gemeinsam werden sie die Visionen von Pérez verwirklichen, die einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Anliegen und Potentiale der Millennium-Generation legen.

Derzeit ist der Choreograf mit seiner neuesten Arbeit „Becoming“ in den Niederlanden und London auf Tour. Im nächsten Jahr wird er, bevor er im September 2018 in Heidelberg startet, mit dem Ballett der Pariser Oper arbeiten und diese Kreation auch in New York zeigen.

Veröffentlicht am 09.10.2017, von Pressetext in Homepage, News 2017/18, Tanz im Text

Dieser Artikel wurde 758 mal angesehen.



Kommentare zu "Kreativer und innovativer Umschlagplatz"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung




    Ähnliche Beiträge

    IN SCHÖNHEIT STERBEN

    Nanine Linning legt mit „Zero“ ihre erste Choreographie als Heidelberger Ballettchefin vor/ Publikum feiert Produktion

    "Gerade haben wir ihn hinter uns, den Weltuntergang. Es lief glimpflich ab, auch in Heidelberg, wo Tanzspartenleiterin Nanine Linning sich mit der Endzeit beschäftigt...

    Artikel aus Mannheimer Morgen vom 21.01.2013


    TANZWUNDER IM SÜDWESTEN

    Porträt der neuen Kompagnien in Mainz und Heidelberg

    "Sie setzen unterschiedliche Akzente: die Delattre Dance Company an den Mainzer Kammerspielen und die Kompagnie der niederländischen Choreografin Nanine Linning am Heidelberger Staatstheater. Für die Tanzszene sind beide ein Gewinn.

    Artikel aus Deutschlandradio.de vom 22.01.2013


    AUFSTIEG UND FALL EINER GROßEN IDEE

    Nanine Linning macht aus Glass' „Echnaton“ die erste Heidelberger Tanzoper

    Die Heidelberger Tanzchefin Nanine Linning glaubt nicht an einen Gott – wie man dem Programmheft zu ihrer jüngsten Tanzoper „Echnaton“ entnehmen kann; aber mit dem Bühnenhimmel kennt sie sich bestens aus. So gut, dass sie gleich neun ihrer Tänzer als gesichtslose weiße Geisterwesen hoch über die sowieso schon phantastische Bühne aufs Eleganteste an Gurten baumeln ließ.

    Veröffentlicht am 09.06.2014, von Isabelle von Neumann-Cosel


    GEHEIMNIS VERRATEN

    Nanine Linning erweckt die Welt des „Hiernonymus B.“ zu tänzerischem Leben

    Die Vorbereitungen für eine Würdigung des 500. Todestages von Hieronymus Bosch laufen schon auf Hochtouren. Aber keine Institution war so schnell wie die Heidelberger Tanzchefin, die sich mit dieser Tanzpremiere Großes vorgenommen hat.

    Veröffentlicht am 20.01.2015, von Isabelle von Neumann-Cosel


     

    LETZTE BEITRÄGE 'TANZ IM TEXT'


    BIS INS JAHR 2100

    HASE-ZERO PRODUCTIONS mit neuer Produktion im LOFFT Leipzig
    Veröffentlicht am 14.12.2017, von Boris Michael Gruhl


    TANZEN BIS ZUM FREIBIER

    Minutemade - Act One: Einweihung der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters
    Veröffentlicht am 14.12.2017, von Vesna Mlakar


    DANCE, OBJECTIVELY

    "Der TanzAtlas" at Museum für Völkerkunde in Hamburg
    Veröffentlicht am 13.12.2017, von Gastautor



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    TANZ 26: HINTER TÜREN

    Ein choreographischer Blick durchs Schlüsselloch. Choreographie von Jo Strømgren. Premiere am 25. November 2017 am Luzerner Theater

    Seine Choreographien sind bekannt für ihre höchst individuelle Mischung aus Tanz, Schauspiel und Musik. Für die musikalische Begleitung sorgt der Luzerner Cellist Gerhard Pawlica.

    Veröffentlicht am 23.10.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    VERBOTEN, VERSCHOBEN, VERGESSEN?

    Zur Absage der Uraufführung „Nurejew“ des Regisseurs Kirill Serebrennikow und des Choreografen Juri Possochow am Moskauer Bolschoi-Theater
    Veröffentlicht am 18.07.2017, von Boris Michael Gruhl

    MEISTGELESEN (7 TAGE)


    EIN KLASSIKER – AUFS FEINSTE HERAUSGEPUTZT

    „Don Quixote“ in der Nurejew-Fassung beim Hamburg Ballett

    Veröffentlicht am 11.12.2017, von Annette Bopp


    HELLMUTH MATIASEK FEIERT HEUTE SEINEN 85.GEBURTSTAG

    Pick bloggt über seinen langjährigen Intendanten Hellmuth Matiasek und reist in Gedanken von Rosenheim bis nach Japan

    Veröffentlicht am 15.05.2016, von Günter Pick


    BEATE VOLLACK WIRD NEUE BALLETTDIREKTORIN DER OPER GRAZ

    Mit dem Beginn der Spielzeit 2018/19 tritt sie ihre neue Position an

    Veröffentlicht am 12.12.2017, von Pressetext


    AUF DEN HUND GEKOMMEN

    Mit „Dürer´s Dog“ kreiert Goyo Montero am Staatstheater Nürnberg eines seiner schönsten Ballette

    Veröffentlicht am 11.12.2017, von Alexandra Karabelas


    WAS DER KÖRPER MÖGLICH MACHT

    Mit „Old, New, Borrowed, Blue“ verheiratet das Ballett im Revier Gelsenkirchen eine bunte Mischung von Choreografien miteinander

    Veröffentlicht am 10.12.2017, von Boris Michael Gruhl



    BEI UNS IM SHOP