HOMEPAGE



Essen

BEN VAN CAUWENBERGH BLEIBT AM AALTO BALLETT ESSEN

Der Vertrag mit dem Essener Ballettintendanten wurde bis zur Spielzeit 2022/2023 verlängert



Zuerst als Ballettdirektor, dann als Ballettintendant kann der gebürtige Belgier bereits auf zehn erfolgreiche Jahre in Essen zurückblicken.


  • Ben Van Cauwenbergh Foto © Saad Hamza

Ben Van Cauwenbergh bleibt bis einschließlich der Spielzeit 2022/2023 Intendant des Aalto Ballett Essen. Das hat der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP) in seiner Sitzung am 13. September 2017 bestätigt. „Wir danken Herrn Van Cauwenbergh für seine ausgezeichnete Arbeit und freuen uns, dass er sein außerordentliches Engagement und seine Kreativität auch weiterhin dem Aalto-Theater und unserem Publikum zur Verfügung stellen wird“, so der TUP-Aufsichtsratsvorsitzende Franz-Josef Britz. Dem 59-Jährigen sei es durch sein gemischtes Programm, in das er vermehrt auch Kreationen anderer international renommierter Choreografen wie zuletzt Patrick Delcroix („Die Odyssee“), Jiří Kylián („Archipel“) oder Alexander Ekman („3 BY EKMAN“) integriert hat, auf hervorragende Weise gelungen, neue Besucherschichten zu erschließen und herausragende Zuschauerzahlen – in den vergangenen Spielzeiten betrug die Platzauslastung bei Ballettvorstellungen im Aalto-Theater immer um die 80% – zu erzielen.

Seit der Saison 2008/2009 ist Ben Van Cauwenbergh in Essen. Zunächst als Ballettdirektor und ab 2013/2014 als Ballettintendant kann der gebürtige Belgier bereits in der jetzt beginnenden Spielzeit mit dem Jubiläumsabend „10 BY BEN“ (Premiere am 15. Juni 2018) auf zehn erfolgreiche Jahre am Aalto-Theater zurückblicken.

Ben Van Cauwenbergh wurde 1958 in Antwerpen geboren. Als Sohn der Tänzerin Anna Brabants („Geschwister Brabants“) erhielt er bereits frühzeitig Ballettunterricht und trat nach seiner Ausbildung am Staatlichen Institut für Ballett sein erstes Engagement beim Königlichen Ballett von Flandern an. 1976 errang er beim Internationalen Ballettwettbewerb von Varna die Silbermedaille sowie die Goldmedaille beim renommierten „Prix de Lausanne“. Von 1978 bis 1984 war er Erster Solist des London Festival Ballet (heute English National Ballet) und tanzte unter der Direktion von Beryl Grey und John Field zahlreiche Hauptrollen in Balletten wie „Dornröschen“, „Giselle“ und „Schwanensee“ sowie gemeinsam mit Rudolf Nurejew in „Romeo und Julia“. Valery Panov schuf für ihn die Rolle des „Hamlet“ in seinem gleichnamigen Ballett. 1984 kehrte Ben Van Cauwenbergh an das Königliche Ballett von Flandern zurück und wurde vom Magazin „Dance and Dancers“ zum Tänzer des Jahres gewählt. 1987 wechselte er als Erster Solist zum Ballett nach Bern, 1989 als Ballettdirektor und Chefchoreograf nach Luzern. Von 1992 bis 2007 arbeitete er als Ballettdirektor und Chefchoreograf am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. 2008 kam er nach Essen, wo er zunächst die Position des Ballettdirektors bekleidete und seit 2013 die Stelle des Ballettintendanten innehat.

Veröffentlicht am 14.09.2017, von Pressetext in Homepage, Gallery, News 2017/18

Dieser Artikel wurde 744 mal angesehen.



Kommentare zu "Ben Van Cauwenbergh bleibt am Aalto Ballett Essen"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung



     

    AKTUELLE KRITIKEN


    BIS INS JAHR 2100

    HASE-ZERO PRODUCTIONS mit neuer Produktion im LOFFT Leipzig
    Veröffentlicht am 14.12.2017, von Boris Michael Gruhl


    TANZEN BIS ZUM FREIBIER

    Minutemade - Act One: Einweihung der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters
    Veröffentlicht am 14.12.2017, von Vesna Mlakar


    DRASTISCHE WAHRHEITEN

    Serge Aimé Coulibaly aus Burkina Faso eröffnet mit „Schlaflose Nacht in Ouagadougou“ das Nordwind-Festival in der Kampnagelfabrik Hamburg
    Veröffentlicht am 12.12.2017, von Annette Bopp



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    IF YOU COULD SEE ME NOW

    Internationales Gastspiel von Arno Schuitemaker mit Premiere am Samstag, den 16. Dezember 2017, in der Tafelhalle Nürnberg

    Die sinnliche Wahrnehmung des Zuschauers wird vor neue Herausforderungen gestellt.

    Veröffentlicht am 08.12.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    VERBOTEN, VERSCHOBEN, VERGESSEN?

    Zur Absage der Uraufführung „Nurejew“ des Regisseurs Kirill Serebrennikow und des Choreografen Juri Possochow am Moskauer Bolschoi-Theater
    Veröffentlicht am 18.07.2017, von Boris Michael Gruhl

    MEISTGELESEN (30 TAGE)


    DIE SIEBEN TODSÜNDEN

    Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch präsentiert im Januar 2018 eine Neueinstudierung des zweiteiligen Brecht/Weill-Abends von Pina Bausch „Die sieben Todsünden“.

    Veröffentlicht am 25.11.2017, von Anzeige


    AUFBRUCHSTIMMUNG BEI DER HEINZ-BOSL-STIFTUNG

    Ballettmatinee im Nationaltheater München

    Veröffentlicht am 21.11.2017, von Sabine Kippenberg


    ACCESS TO DANCE



    Veröffentlicht am 03.05.2013, von tanznetz.de Redaktion


    KREISLAUF DES LEIDS

    Lulu Obermayer bringt mit „Manon Lescaut“ eine unglaublich starke und pointierte Performance an die Kammerspiele München.

    Veröffentlicht am 28.11.2017, von Natalie Broschat


    HELLMUTH MATIASEK FEIERT HEUTE SEINEN 85.GEBURTSTAG

    Pick bloggt über seinen langjährigen Intendanten Hellmuth Matiasek und reist in Gedanken von Rosenheim bis nach Japan

    Veröffentlicht am 15.05.2016, von Günter Pick



    BEI UNS IM SHOP