HOMEPAGE



Berlin

WOGEN GEGLÄTTET

Sasha Waltz und Johannes Öhman geben Pressekonferenz beim Berliner Staatsballett



Zuvor waren die beiden designierten Ballettdirektoren erstmals auf einer Personalvollversammlung in der Deutschen Oper mit TänzerInnen und dem Team des Staatsballetts zusammengetroffen.


  • Sasha Waltz und Johannes Öhman bei der Pressekonferenz beim Berliner Staatsballett Foto © Dieter Hartwig
  • Sichtlich gelöst: Sasha Waltz und Johannes Öhman nach der Pressekonferenz beim Berliner Staatsballett Foto © Dieter Hartwig
  • Sichtlich gelöst: Sasha Waltz und Johannes Öhman nach der Pressekonferenz beim Berliner Staatsballett Foto © Dieter Hartwig

Wie Öhman und Waltz auf einer Pressekonferenz am 28.4.2017 mitteilten, haben sie dem Ensemble ihr Konzept und die auf 2018 vorgezogene erste Spielzeit präsentiert. Eine Mischung aus klassischem Repertoire und zeitgenössischem Ballett: neben Wiederaufnahmen sind u.a. Arbeiten der ChoreografInnen Alexei Ratmansky, Sharon Eyal, Stijn Celis, Frank Andersen und Richard Siegal geplant.

„Das Treffen mit dem Staatsballett Berlin verlief sehr positiv. Wir freuen uns, diesen konstruktiven Dialog weiterzuführen und gemeinsam eine vertrauensvolle und kreative Atmosphäre zu schaffen. Wir sind hier, um eine Brücke zu schlagen zwischen dem klassischen und zeitgenössischen Tanz.“
Sasha Waltz & Johannes Öhman

Die Belegschaft scheint mit diesem Kurs nun einverstanden zu sein. Sasha Waltz wird andere ChoreografInnen ins Boot holen und weniger selbst choreografieren als zunächst vermutet. Auf Übernahmen aus dem eigenen Repertoire will sie fast ganz verzichten. Wie viele Tänzer aus dem bisherigen Ensemble bleiben, ist - wie in solchen Fällen üblich - noch unklar. Die hart umkämpfte klassische Grundlage der Kompanie soll in jedem Fall erhalten bleiben.

Johannes Öhman übernimmt die Intendanz des Staatsballetts mit der Spielzeit 2018/19. Sasha Waltz wird wie geplant ein Jahr später mit Beginn der Spielzeit 2019/20 dazukommen und ab dann neue Stücke für das Staatsballett Berlin entwickeln. Ihre Kompanie ”Sasha Waltz & Guests“ bleibt parallel als eigenständige Struktur bestehen. Bleibt zu hoffen, dass die Wogen im Staatsballett nun geglättet sind und die fruchtbare Ballettarbeit nach Jahren der Unruhe endlich beginnen kann.

Veröffentlicht am 01.05.2017, von tanznetz.de Redaktion in Homepage, News 2016/2017

Dieser Artikel wurde 2054 mal angesehen.



Kommentare zu "Wogen geglättet"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung




    Ähnliche Beiträge

    SASHA WALTZ ÜBERNIMMT DIE LEITUNG DES STAATSBALLETTS BERLIN

    Gemeinsam mit Johannes Öhmann wird die Berliner Choreografin 2019 Nacho Duato ablösen

    Der Vertrag des jetzigen Ballettdirektors Nacho Duato wird nicht verlängert.

    Veröffentlicht am 07.09.2016, von tanznetz.de Redaktion


     

    LETZTE BEITRÄGE 'TANZ IM TEXT'


    DAS DRAMA UM DIE LEIDENSCHAFT

    „Anna Karenina“ von Christian Spuck am Bayerischen Staatsballett
    Veröffentlicht am 21.11.2017, von Michaela.Schabel


    WER BIN ICH?

    Zur Gala des Stuttgarter Solo-Tanztheater-Festivals in der Hebelhalle Heidelberg
    Veröffentlicht am 21.11.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    AUFTAUCHER

    Der Tanzabend von Henrietta Horn feiert am 30.11.2017 in der taT-Studiobühne des Stadttheaters Gießen Premiere.
    Veröffentlicht am 21.11.2017, von Anzeige



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    TANZ 26: HINTER TÜREN

    Ein choreographischer Blick durchs Schlüsselloch. Choreographie von Jo Strømgren. Premiere am 25. November 2017 am Luzerner Theater

    Seine Choreographien sind bekannt für ihre höchst individuelle Mischung aus Tanz, Schauspiel und Musik. Für die musikalische Begleitung sorgt der Luzerner Cellist Gerhard Pawlica.

    Veröffentlicht am 23.10.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    VERBOTEN, VERSCHOBEN, VERGESSEN?

    Zur Absage der Uraufführung „Nurejew“ des Regisseurs Kirill Serebrennikow und des Choreografen Juri Possochow am Moskauer Bolschoi-Theater
    Veröffentlicht am 18.07.2017, von Boris Michael Gruhl

    MEISTGELESEN (7 TAGE)


    OLDENBURG LÄSST DIE PUPPEN TANZEN

    „Drei Generationen“ bei der BallettCompagnie Oldenburg

    Veröffentlicht am 16.11.2017, von Martina Burandt


    TOD – DER LIEBE BRUDER

    Zum neuen Tanzstück „Der Tod und das Mädchen“ von Stephan Thoss in Mannheim

    Veröffentlicht am 18.11.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    TANZTHEATERERLEBNIS FÜR DIE KLEINSTEN

    „Der Elefant aus dem Ei“ von Ceren Oran

    Veröffentlicht am 18.11.2017, von tanznetz.de Redaktion


    "TANZ DER MENSCHLICHKEIT"

    Nestroy Spezialpreis für Doris Uhlich und Michael Turinsky mit "Ravemachine"

    Veröffentlicht am 17.11.2017, von Pressetext


    NUR AM RANDE KAFKAESK

    Mauro de Candias „Home, Sweet Home” am Theater Osnabrück

    Veröffentlicht am 20.11.2017, von Marieluise Jeitschko



    BEI UNS IM SHOP