HOMEPAGE



Stuttgart

VIER TAGE ZEITGENÖSSISCHER TANZ

21. Internationales Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart



Die PreisträgerInnen stehen fest! Vier Tage lang drehte sich im TREFFPUNKT Rotebühlplatz in Stuttgart alles um den zeitgenössischen Tanz, am Sonntagabend wurden in einem spannenden Finale die PreisträgerInnen gekürt.


  • Stuttgarter Solo-Tanz-Theater Festival 2017: Der erste Preis Tanz ging an Gloria Ferrari für "? I aM" Foto © Jo Grabowski

Vier Tage zeitgenössischer Tanz im TREFFPUNKT Rotebühlplatz – acht glückliche PreisträgerInnen!

Die PreisträgerInnen stehen fest! Vier Tage lang drehte sich im TREFFPUNKT Rotebühlplatz in Stuttgart alles um den zeitgenössischen Tanz, am Sonntagabend wurden in einem spannenden Finale die PreisträgerInnen gekürt. Wie schwer sich die Jury mit der Entscheidung tat, ließ sich schon daran erkennen, dass sie insgesamt neun Produktionen in die Finalrunde schickte – so viele wie noch nie.

Mit Preisen ausgezeichnet wurden:
1. Preis Choreografie:
Erika Silgoner für "? I aM"
Jurybegründung: „Die Choreografie kombiniert musikalische, tänzerische und technische Elemente und entwickelt eine Kraft, der wir uns nicht verschließen konnten. Die Intensität der Choreografie erzeugt eine große Intimität und öffnet gleichzeitig Raum für starke Gefühle.“

2. Preis Choreografie:
Emrecan Tanis für "Separation Among Us"
Jurybegründung: „Die Arbeit hat uns in einen eigenen Kosmos entführt. Musikalische und choreografische Elemente sind sehr stark ineinander verwoben und haben uns auf eine besondere Reise mitgenommen.“

3. Preis Choreografie:
Miguel Mavatiko für "Kifwebe.01"
Jurybegründung: „Seine Arbeit ist sehr authentisch, eine wunderbare Fusion von Bühnenelementen, die uns sehr beeindruckt hat. Wir möchten Miguel Mavatiko dabei unterstützen, seinen Weg weiter zu gehen.“

1. Preis Tanz:
Gloria Ferrari für "? I aM"
Jurybegründung: „Gloria Ferarri zeigte das physisch stärkste Potenzial mit hoher tänzerischer Begabung. Ihre Bühnenpräsenz und persönliche Anziehungskraft lassen die Zuschauer nicht mehr los.“

2. Preis Tanz:
Samuli Emery für "We Do This. We Don't Talk"
Jurybegründung: „Wir sind fest davon überzeugt, dass Samuli Emery einen großartigen Weg als Tänzerpersönlichkeit vor sich hat. Er verfügt über ein besonderes Entwicklungspotenzial, das er schon weit ausgearbeitet hat. Seine ungewöhnlich starke körperliche und mimische Präsenz hat uns sehr beeindruckt.“

3. Preis Tanz:
Jernej Bizjak für "Separation Among Us"
Jurybegründung: „Wir haben Jernej Bizjak als Tänzer mit schon weit ausgearbeitetem Bewegungspotential und Bühnenpräsenz erlebt, der schon sehr souverän mit seiner Technik umgeht. Sein Bühnenwirken zeigt große emotionale Stärke.“

Publikumsliebling aus den Vorrunden und im Finale war der Beitrag "Mutiko ala Neska" von Benoit Couchot, der den von Nicole Weyandt und Michael Deiml gestifteten Public’s First Choice Prize und den von Christine Gugel gestifteten Public's Final Choice Prize gewannn. Der Videodance Prize, gesponsert von der Stuttgarter moving-angel film production von Jean Christophe Blavier und Birgit Baumgärtner, ging in diesem Jahr an Emrecan Tanis (Choreografie) und Jernej Bizjak (Performance) für das Solo „Separation Among Us“. Adriana Pous, künstlerische Leiterin des choreografischen Zentrums DANTZAZ in San Sebastián, entschied sich für den in diesem Jahr erstmals vergebenen Residenzpreis für das Solo "We Do This. We Don't Talk" von Barnaby Booth (Choreografie).

Der Jury gehörten in diesem Jahr an:
Tarek Assam (Ballettdirektor der Tanzcompagnie Gießen am Stadttheater Gießen), Caroline Finn (Künstlerische Leiterin der National Dance Company Wales), Kevin O’Day (freier Choreograf) und Adriana Pous (künstlerische Leiterin des choreografischen Zentrums DANTZAZ in San Sebastián). Bernhard Fauser, künstlerischer und geschäftsführender Leiter der HebelHalle, Künstlerhaus UnterwegsTheater und Geschäftsführer des Choreographischen Centrum Heidelberg, hat kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt.

Die Preise im Überblick:
Choreografie (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg):
1. Preis 3.500 Euro
2. Preis 2.500 Euro
3. Preis 1.500 Euro

Tanz
1. Preis 3.500 Euro (Stadt Stuttgart)
2. Preis 2.500 Euro (Stadt Stuttgart)
3. Preis 1.500 EUR (Stiftung Landesbank Baden-Württemberg)

Videodance Prize (moving-angel film production)

Publikumspreise
Public’s First Choice Prize: 500 Euro (Nicole Weyandt und Michael Deiml)
Public’s Final Choice Prize: 500 Euro (Christine Gugel)
Residenz Preis (DANTZAZ, San Sebastián)

Die diesjährigen Preisträger/innen werden bei der Gala der Preisträger am 10. + 11. November
2017 wieder zu Gast im TREFFPUNKT Rotebühlplatz sein. Die Gala ist zugleich der Auftakt
der Tournee durch Süddeutschland.

Veröffentlicht am 20.03.2017, von Pressetext in Homepage, News 2016/2017, Tanz im Text

Dieser Artikel wurde 1277 mal angesehen.



Kommentare zu "Vier Tage zeitgenössischer Tanz"



    Bitte melden Sie sich an, um diesen Beitrag kommentieren zu können: Login | Registrierung




    Ähnliche Beiträge

    15. INTERNATIONALES SOLO-TANZ-THEATER-FESTIVAL STUTTGART

    Die Gewinner

    Veröffentlicht am 21.03.2011, von Pressetext


     

    AKTUELLE NEWS


    „MATILDA“ FREIGEGEBEN

    Trotz öffentlicher Proteste der orthodoxen russischen Kirche darf der Film in ganz Russland gezeigt werden
    Veröffentlicht am 11.08.2017, von tanznetz.de Redaktion


    KOREANISCHER KUNSTPREIS FÜR ANDREA K. SCHLEHWEIN

    "southeast of my desires" wurde mit dem "Jeong Mak Arts Award" ausgezeichnet
    Veröffentlicht am 20.07.2017, von Pressetext


    NEUER CHEF AM THEATER DORTMUND

    Tobias Ehinger wird Geschäftsführender Direktor
    Veröffentlicht am 15.07.2017, von Pressetext



    AKTUELLE VORANKÜNDIGUNG



    KREATUR (UA)

    Uraufführung von Sasha Waltz & Guests am 9. Juni 2017 im Radialsystem V

    Macht und Ohnmacht, Dominanz und Schwäche, Freiheit und Kontrolle, Gemeinschaft und Isolation: In »Kreatur« untersucht Sasha Waltz Phänomene des Seins vor dem aktuellen Hintergrund einer zerrissenen Gesellschaft.

    Veröffentlicht am 27.04.2017, von Anzeige

    LETZTE KOMMENTARE


    ATEMBERAUBEND GRENZÜBERSCHREITEND: HOMÖOPATHIE UND TANZ

    „Sepia tanzt alleine“ von Andrea Simon, Andreas Etter, Ulrich Koch und Gesina Habermann verbindet Tanz und Medizin in beeindruckend schönen Bildern
    Veröffentlicht am 10.02.2017, von Sabine Kippenberg


    DIONYSOS UND APOLLON IM STREIT

    Demis Volpis „Tod in Venedig“ als Koproduktion von Ballett und Oper in Stuttgart
    Veröffentlicht am 09.05.2017, von Isabelle von Neumann-Cosel


    STANDING OVATIONS

    Pick bloggt über die Gastspielreise des Bundesjugendballetts und -orchesters
    Veröffentlicht am 16.01.2017, von Günter Pick

    MEISTGELESEN (7 TAGE)


    GEOMETRISCHER TANZ, WILDE MUSIK

    Die Michael Clark Company eröffnete das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel

    Veröffentlicht am 11.08.2017, von Annette Bopp


    SALZ AUF UNSERER HAUT

    Ein Blog zu zwei Workshops mit Virginie Roy und Doris Uhlich bei der Tanzwerkstatt Europa in München

    Veröffentlicht am 15.08.2017, von Carmen Kovacs


    AFRIKANISCHE POLITREALITÄT

    Im Hebbel am Ufer begann „Tanz im August“ mit „Kalakuta Republik“ von Serge Aimé Coulibaly

    Veröffentlicht am 15.08.2017, von Volkmar Draeger


    „MATILDA“ FREIGEGEBEN

    Trotz öffentlicher Proteste der orthodoxen russischen Kirche darf der Film in ganz Russland gezeigt werden

    Veröffentlicht am 11.08.2017, von tanznetz.de Redaktion


    ACCESS TO DANCE



    Veröffentlicht am 03.05.2013, von tanznetz.de Redaktion



    BEI UNS IM SHOP