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München

"DANCE" WIEDER IM MAI

Münchens Tanzbiennale findet vom 11.-21. Mai 2017 statt; was es zu sehen gibt, gaben die Verantwortlichen auf der Pressekonferenz bekannt



„Wir feiern den Tanz in seiner ganzen Vielfalt“, freut sich Kuratorin Nina Hümpel.


  • "My Generation" von Richard Siegal Foto © ShokoPhoto
  • "OCD Love" von Sharon Eyal, Gai Behar L-E-V Foto © Ron Kedmi
  • "Caen Amour" von Trajal Harrell Foto © Orpheas Emirzas
  • "Chaleur Humaine" von Stéphane Gladyszewski Foto © Stéphane Gladyszewski

Dance, Münchens Tanzbiennale, heuer wieder im Mai! Die Vorfreude auf ein spannendes „Sparten-sprengendes Festival“ – O-Ton Kulturreferent Hans-Georg Küppers – bei angenehmeren Temperaturen wärmt einen in diesen eisigen Wintertagen schon ein wenig von innen her auf. Vom 11.-21.5. erwarten uns 20 Produktionen – davon sind 6 Uraufführungen und 6 deutsche Erstaufführungen – in 130 Vorstellungen.

Was die Stadt zusammen mit dem Verein Spielmotor Dance seit 1987 ermöglicht, ist großartig für die Fans, zugleich Anregung für etabliertes Ballett und Theater – auch wenn man sich sonst das Zeitgenössische nicht eins zu eins auf den Staats- und Stadttheater-Bühnen wünscht. Dance-Partner sind diesmal u. a. die Kammerspiele, das Residenztheater und das Gärtnerplatztheater. 30 Jahre Dance – gibt’s was Neues? Neben Frankreich war vor allem Québec in den frühen 80er-Jahren führend im neuen freien Tanz. Von daher macht es Sinn, dass Nina Hümpel, zum dritten Mal Festival-Leiterin, eine neue Generation kanadischer Choreografen präsentiert: Frédérick Gravel – er macht den Festival-Abschluss mit einer Bach-Choreografie –, Benoît Lachambre & Fabrice Ramaligom, Daina Ashbee und Stéphane Gladyszewski zeigen ganz unterschiedliche Arbeiten zwischen Installation, performativer Choreografie und expressivem sozialkritischem Tanz. Der Objektkünstler Peter Trosztmer kreiert über die gesamte Festivalzeit eine schwebend-filigrane Skulptur aus transparentem Klebeband.

„Wir feiern den Tanz in seiner ganzen Vielfalt“, so Kuratorin Hümpel. Das schließt politische Stücke ein, zum Beispiel „Minorities“ über die Situation von Minderheiten in China des Nachwuchschoreografen Yang Zhen. Eine Reihe arrivierter Tanzmacher und Dance-Stammgäste wie Sharon Eyal und Wim Vandekybus sind traditionell im Programm. Veteran VA Wölfl, schräg wie zur ersten Stunde, bringt mit seinem Ensemble Neuer Tanz ein „Happening zwischen Tanz und ästhetischer Exploration“. Auch die Münchner Szene ist prominent eingebunden. Für das bereits erfolgreiche Blitzschnell- & Sparformat „Minutemade“ des exzellenten Gärtnerplatztheater-Tanzensembles choreografieren hier erstmals die Dance-Gäste Emanuel Gat, Nicole Peisl und Benoît Lachambre. Und der international renommierte Richard Siegal, Residenzler im Münchner Muffatwerk, eröffnet das Festival mit dem Zweiteiler „My Generation“. Es ist eine Premiere seiner neuen von der Stadt getragenen Kompanie Ballet of Difference.

Zum Schauen und Denken auch die Expo „Tanz in München – Archiv in Bewegung“ von Brygida Ochaim und Katja Schneider und unter Schneiders Leitung das Symposium „Das Rauschen unter der Choreografie. Überlegungen zu ‘Stil‘". Fürs Dauergucken schon mal die Power-Riegel hamstern!

Vorverkauf ab 14. März bei München Ticket und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Infos unter www.dance-muenchen.de.

Veröffentlicht am 22.01.2017, von Malve Gradinger in Homepage, Themen, Vorankündigungen

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Kommentare zu ""Dance" wieder im Mai"



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